Liebes 2020, was haben wir alles von Dir erwartet. Was hatten wir für Pläne, Wünsche, Hoffnungen – und nun blicken wir auf Dich zurück, und … Nein, ich blicke jetzt nicht auf Dich zurück. Das tun ja auch andere gerade zu Genüge.
Nur so viel: Du hast uns mit etwas konfrontiert, mit dem sicherlich niemand von uns gerechnet hat.
In der Literatur – auch darüber wurde in diesem besonderen Jahr plötzlich berichtet – werden Ereignisse, die sehr selten sind, aber große Auswirkungen haben, „Black Swan“ genannt. Das Besondere an einem solchen „schwarzen Schwan“ ist, dass ihn niemand kommen sieht, und dass er der menschlichen Gesellschaft große Veränderungen hinterlässt. Und, in diesem Fall, leider auch den traurigen Verlust von vielen Menschenleben.
Allein deshalb glaube ich – nein, ich hoffe, dass wir in Zukunft eher damit rechnen und in unsere Pläne mit einbeziehen, dass plötzlich ein neuer schwarzer Schwan angeschwommen kommt. Vielleicht können wir so ja sogar Leben retten. Und ich hoffe, dass wir als Gesellschaft die Herausforderungen annehmen, die uns der aktuelle ‚Schwan‘ hinterlassen hat: für unser Zusammenleben; für die Gastronomen und Einzelhändler um die Ecke, die wir sicherlich nicht auch durch Amazon und Co. ersetzen wollen; für die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.
Dafür müssen wir auch in der Essener Politik unsere Hausaufgaben machen, und wichtige Zukunftsthemen, die unsere Gesellschaft ja auch krisenfester machen, weiter und schneller vorantreiben, wie z.B. die Digitalisierung in unseren Schulen oder eine moderne Mobilität. Und wir werden auch das Geschehen in der Welt mehr im Blick haben müssen. Die vielen kleinen Zeichen des Zusammenhalts und der Menschlichkeit, mitten im Lockdown, machen jedenfalls Mut. Und bei einem bin ich mir bei aller Veränderung sicher: wir werden bald unser „ganz normales Leben“ hier zuhause im Essener Süden wieder wertschätzen können. Vielleicht haben wir ja schon im Laufe des neuen Jahres die Möglichkeit dazu.
Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und frohes 2021!
Ulrich Beul, Ratsherr für Bredeney, Fischlaken und Schuir.
2020 war ein besonderes Jahr – so manche Gewohnheit musste angepasst werden. Viele haben dieses Jahr Neues ausprobiert – z.B. Urlaub in der Heimat, und viele von uns sind aufs Fahrrad gestiegen. Und das nicht nur bei schönem Wetter, wie bei zunächst strömenden Regen bei der Tour mit den Heimatvereinen im Frühjahr. Ich freue mich sehr, dass der Radweg von Heidhausen nach Bredeney doch so schnell auch Unterstützung bei den anderen großen Parteien gefunden hat und hoffe auf eine schnelle Verwirklichung.
Für Essen wurde gerade eine Vereinbarung zwischen GRÜNEN und CDU zur Zusammenarbeit geschlossen. Ich finde dort viel Vielversprechendes. Von Ansätzen zur Mobilitätswende, über mehr Klimaschutz hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit und vielen Investitionen in eine bessere Bildung. Um die vielen Zukunfts-Herausforderungen umsetzen zu können, wünsche ich mir, nicht nur zu Weihnachten, eine faire Unterstützung von Bund und Land.
Der Schutz der vulnerablen Gruppen – also der besonders verletzlichen – ist wirklich ein sehr hohes Gut. Hier braucht ein Höchstmaß an Schutz durch Testungen, FFP 2 – Masken und vieles mehr und eine möglichst baldige Impfung. Und je weniger Menschen sich insgesamt anstecken, wodurch wir eine Menge durch Kontaktvermeidung, Homeoffice, Abstand halten, lüften und Maske tragen sowie Hände waschen, beitragen können, desto unwahrscheinlicher wird eine Ansteckung aller.
Mit dem Fahrrad konnten und können wir diese Stadt noch einmal neu entdecken und es hat sich gezeigt, was die meisten von uns schon ahnten: Essen hat viel Schönes zu bieten und ist eine lebenswerte Stadt. Ich durfte als Oberbürgermeisterkandidat viele Menschen kennenlernen, die sich für diese Stadt und ihre Menschen ganz besonders einsetzen- in den Kirchen und Vereinen, in den Bürgerinitiativen und Nachbarschaften. Es gab und gibt ein hohes Maß an Solidarität- das macht mich stolz und dankbar, ein Teil dieser Stadtgesellschaft zu sein und lässt mich optimistisch in die Zukunft schauen- das gilt auch und ganz besonders für unsere Rot-Weissen 😉
Ihr Mehrdad Mostofizadeh, Landtagsabgeordneter. (Bündnis 90/Die Grünen).
Liebe Leserinnen und Leser der Werdener Nachrichten,
von Herzen wünsche ich Ihnen sowie Ihren Familien und Freunden ein gutes neues Jahr 2021 mit viel Gesundheit, Glück und Gottes Segen. Das Jahr 2020 war für uns alle eine große Herausforderung. Die Pandemie hat unseren Alltag massiv verändert. Besonders viel Kraft wünsche ich zum Jahreswechsel denjenigen, die gesundheitlich angeschlagen sind, Angehörige pflegen oder im zurückliegenden Jahr einen Schicksalsschlag erlitten haben.
Die Pandemie hat viele Menschen beruflich schwer getroffen. Das Tragen von Masken, das Halten von Abständen und die Kontaktbeschränkungen sind zusätzlich belastend. Diese wichtigen Maßnahmen haben aber gezeigt, dass wir als Gesellschaft in schwierigen Zeiten zusammenhalten können. Im Bund haben wir neben hohen Investitionen in unseren Gesundheitsstandort mit milliardenschweren Hilfspaketen die wirtschaftlichen Corona-Folgen abgemildert – damit möglichst viele Menschen in Arbeit bleiben und die wirtschaftliche Grundlage unseres Gemeinwesens erhalten bleibt.
Mit Hochdruck engagiere ich mich seit Jahren dafür, dass der Bund unsere Stadt finanziell unterstützt. Auf Initiative der CDU ist dazu in 2020 ein riesiger Schritt gelungen: Essen erhält ab sofort ca. 60 Mio. Euro pro Jahr (!) zusätzlich vom Bund – das ist eine starke strukturelle Hilfe ohne zeitliche Befristung. Daneben ersetzen Bund und Land gemeinsam die durch die Pandemie geminderten Gewerbesteuereinnahmen. Auch für unsere Stadtteile konnten wir in 2020 viel erreichen – z.B. konnte durch meine Initiative eine Förderung in Höhe von 50.000 Euro für die Sanierung der historischen Walcker-Orgel in der Evang. Kirche erreicht werden. Sie wird dadurch vor dem sicheren Verfall bewahrt.
Bei vielen Zusammentreffen habe ich von Bürgerinnen und Bürgern in Werden, Heidhausen und Fischlaken Anregungen für meine politische Arbeit erhalten. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich. Kontaktieren Sie mich gerne weiterhin über matthias.hauer@bundestag.de, die sozialen Netzwerke oder telefonisch unter 54546100.
Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen und wünsche Ihnen für das neue Jahr Gesundheit sowie Zuversicht!
Ihr Matthias Hauer MdB Direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Essener Süden und Westen
Folkwang-Professor Emile Cantor (l.) gibt mit Studenten ein Bratschen- und Flötenkonzert im Innenhof der Seniorenwohnanlage „Wohnen mit Service“ in der Dückerstraße.
Zusammenleben in Zeiten der Corona-Krise: Die Bewohner der
Seniorenwohnanlage „Wohnen mit Service“ an der Dückerstraße gehen kreativ mit
der Kontaktsperre wegen des Corona-Virus um. Zweimal die Woche musizieren sie
gemeinsam – von ihren Balkonen aus. Der
erste Werdener Coronapatient wurde aus der Quarantäne entlassen.
Schüler, die kurz vorm Abi stehen und ausgelassen mit
Mottowochen den letzten Schultag feiern, gut gelaunt, in schrägen Kostümen,
zusammen lachend und trinkend – diesem gewohnten Bild macht Corona einen Strich
durch die Rechnung. So kommt der letzte Schultag für viele unvermittelt und
unfreiwillig und die Abitur-Vorbereitungen der Werdener Gymnasiasten sind von
vielen Unsicherheiten geprägt.
Eine Folge des Lockdowns: Schulseelsorge kann nicht in der
gewohnten Form durch persönliche Beratungsgespräche stattfinden. Wo bisher Kinder,
Jugendliche oder Erwachsenen durch die Tür in den Raum kamen und im Sessel
Platz nahmen, klingelt nun häufiger das Telefon oder es gehen Mails ein. Die
Themen dabei reichen von Liebeskummer und Freundschaftsstreitigkeiten bis hin
zu Beziehungsdramen und Kindeswohlgefährdung.
Wichtiger denn je: Günther Bier, der durch Werden und
Werden-Land fährt und gutgelaunt alle Zuhause-Bleiber mit Obst, Gemüse, Eiern
und Nüssen versorgt.
Die Corona-Krise motiviert mehr Leute zum Selbstanpflanzen.
Was bedeutet der milde Winter und die Corona-Krise für die Landwirte? Ein
Besuch führt zu den Bauern Maas und Weber.
Corona bringt eine hohe Belastung für die ansässigen Ärzte,
die ohne Schutzkleidung auf Handbreite Abstand mit ihren Patienten in Kontakt
stehen. Desinfektionsmittel sind Mangelware. Masken sind nicht mal für viel
Geld zu bekommen: „Ich will keinen Applaus, ich will Schutzkleidung“, sagte die
Werdener Augenärztin Nicolette Gion erschöpft noch am Wochenende. Am Donnerstag
durfte sie sich ein großes Paket mit viel Luft nach oben in Düsseldorf abholen:
ein paar OP-Masken, ein Kittel, etwas Handdesinfektion, Handschuhe, eine etwas
sicherere Maske. Ein Notnagel, über den sie lacht. Doch es klingt nicht
fröhlich. „Ich erwarte einen Anstieg des Therapiebedarfs nach Corona, sagt
Psychologin Diana Wolf-Neghina im Interview zu Verschwörungstheorien und dem
aktuellen Ablauf bei seelischen Krankheiten.
Während der Corona-Krise zollen viele Menschen auf
unterschiedliche Weise denen Dankbarkeit, die in diesen Zeiten besonders hart
daran arbeiten, die Folgen der Virus-Pandemie möglichst gering zu halten. Am
St. Josef Krankenhaus Werden zeugt ein Transparent von dieser Dankbarkeit:
Offenbar haben dieses Patienten oder deren Angehörige an dem öffentlich
zugänglichen Bereich angebracht, um den Mitarbeitern des Krankenhaus ihren
Respekt für die Leistungen unter erschwerten Umständen zu zollen.
Endlich am Platz: Gerade in der Corona-Krise, während der
man möglichst viel Zeit zuhause verbringen soll, ist Lesestoff gefragt. Gut,
dass der Bücherschrank jetzt endlich in Werdens Altstadt steht. Wie zuletzt
geplant wird er jetzt nahe des Pelikan-Brunnens gegenüber vom Haus Fuhr
aufgestellt.
Politik in Zeiten der Pandemie: Bezirksbürgermeister
Benjamin Brenk trifft sich mit den Vorsitzenden der Fraktionen und der Einzelvertreterin
der Linken in der Bezirksvertretung IX zu einer zweistündigen Videokonferenz.
Auf dem Programm steht der Haushalt für den Bezirk. Das „bisschen Haushalt“
macht sich eben auch während einer Pandemie nicht von alleine. Der
Bürgerfunksender „Welle Werden“ erhält zur Unterstützung der Vereinsarbeit 506
Euro. Für ein neues Spielgerät erhält die Fischlaker Schule 25 000 Euro, die
Heckerschule bekommt für einen Niedrigseilgarten und ein Präventionsprojekt
insgesamt 14 500 Euro. Für die Spielplätze im Bezirk sind 89 000 Euro
vorgesehen. Für Arbeiten am Friedhof Werden II gibt es 10 000 Euro. Für die
bezirkliche Kulturarbeit gibt die BV insgesamt knapp 7700 Euro aus.
Bereits zwei Sitzungen hat die Bezirksvertretung IX
(Werden/Kettwig/Bredeney) wegen des Virus absagen müssen. Am 26. Mai jedoch
wollen die Vorort-Politiker wieder öffentlich tagen – um die Regeln zur
Kontaktsperre und sozialen Distanz einhalten zu können, diesmal im Ratssaal des
Essener Rathauses in der Stadtmitte. Doch nicht jedem Bezirksvertreter schmeckt
das: Die CDU übt scharfe Kritik am angeblichen Alleingang des
Bezirksbürgermeisters Benjamin Brenk.
Noch vor den Osterfeiertagen hat der Stadtkämmerer Gerhard
Grabenkamp mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre verhängt: Damit zieht er
die Konsequenzen aus den „gewaltigen coronabedingten Haushaltsrisiken“, wie es
in einem Schreiben an die Ratsmitglieder heißt, das den Werdener Nachrichten vorliegt.
Diese Haushaltssperre erlaubt es auch nicht mehr der Bezirksvertretung, Geld
für Maßnahmen auszugeben.
Mit dem Highspeed-Video-Beweis gegen Maskenmuffeligkeit:
Masken tragen hilft gegen die Verbreitung des Virus. Das beweist in einer
Filmproduktion in nur zwei Tagen der Werdener Fimemacher Dirk Gion.
Spektakuläre Highspeed-Bilder bezeugen die Wirksamkeit von Schal, Maske und
Kaffeefiltern und auch von selbstgenähten Masken. Ärzte und das medizinische Personal
brauchen die professionellen dringend. Weil es in Deutschland offenbar zu wenig
Masken für alle gibt, sollte das kein Grund sein, die fragwürdige Empfehlung zu
geben, keine Masken zu tragen. „Jede Maske hilft“ ist Dirk Gion überzeugt.
Die Nähfrauen von St. Kamillus nähen fleißig Mund-Nasen-Masken
für die Patienten der Uni-Klinikum Essen, Maßschneiderin Burcu Ersoy näht
Masken für zwei Velberter Seniorenheime.
Kein Grund zum Lachen in den Keller zu gehen: Lach-Yoga kann
in diesen Zeiten glücklich machen – auch virtuell, vernetzt mit Computern.
Die Werdener halten sich an Kontaktsperre. Viel Disziplin
herrscht am sonnigen Wochenende, das Ordnungsamt hat nur wenig zu monieren.
Entspannung kommt Mitte April: Als ein Riesenglück
bezeichnet der Werdener Werbering die Erlaubnis, die Läden wieder zu öffnen zu
dürfen.
Wenn die Menschen in Corona-Zeiten nicht in die Philharmonie
gehen können, dann kommen die Philharmoniker zu den Menschen: Im Vorgarten der
Seniorenwohnanlage „Wohnen mit Service“ an der Huffmannstraße gibt ein
Blechbläser-Quartett der Essener Philharmoniker für die Bewohner ein
Hof-Konzert.
Den Brunnen zur Bühne machen Folkwang-Professor Emile Cantor
und einige Musik-Studenten: Für die Bewohner der Seniorenwohnanlage „Wohnen mit
Service“ an der Heckstraße, Ecke Duden- und Dückerstraße geben die Musiker im Innenhof
gemeinsam ein klassisches Konzert voller Klasse.
Das gemeinsame ökumenische Glockengeläut aus den
katholischen und evangelischen Kirchen trägt eine Viertelstunde am Morgen des
Ostersonntags die Osterbotschaft von der Auferstehung Jesu, die die Beklemmung
durch die erfüllte Hoffnung ablöst, durchs Werdener Land.
NRW entscheidet sich bei der Wiedereröffnung von Schulen in
der Corona-Krise für einen Sonderweg. Während die meisten Bundesländer den
Schulbetrieb nicht vor dem 4. Mai wieder aufnehmen wollten, soll es hier für
Schüler weiterführender Schulen, die vor Abschlussprüfungen stehen, schon Ende
April losgehen. Die hiesigen Schulleitungen beklagen sich über eine schlechte
Informationspolitik.
Nach gut fünf Wochen seit dem Start der
Gemeinschaftsaktion „Werden liefert“
ziehen Werdener Bürger- und Heimatverein, Werdener Werbering, Kirchengemeinden
und das Gestaltungsbüro „Erste Liga“ ein
erstes Fazit. Händler, Dienstleiter und Gastronomen das Angebot gut angenommen
haben, bleibt die Akzeptanz des Einkauf-Services jedoch hinter den Erwartungen
der Netzwerk-Macher zurück.
„Nach rund 200 Jahren
zumindest zeitweise wieder einen Benediktinerabt in Werden zu wissen, ist
sicher ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit der Geschichte der Abtei und
der Basilika“, begrüßt Propst Jürgen Schmidt den fünften Abt des Benediktinerklosters
Gerleve, Laurentius Schlieker, in der Abteistadt.
Der Bergbaugeschichtliche Weg wurde ohne Feier eröffnet.
Der RVR brachte Info-Schilder auf der
Route Pörtingssiepen an.
Anke Pan gibt ein Online-Konzert im Bürgermeisterhaus.
Leer ist der Saal im Bürgermeisterhaus – das Oster-Konzert
von Anke Pan findet ohne anwesendes Publikum statt. Aber über ein Video-Stream
bei Youtube haben sich innerhalb einer Woche 545 Musikfreunde die Darbietung
der Pianistin angehört. Es ist ein Solokonzert der besonderen Art und gehört in
die Reihe der Beispiele, dass der Schutz vor der Coronavirus-Pandemie in diesem
Fall keine Kulturbremse ist.
Die Kirche-to-Go-Tüte von St. Kamillus (eine Osterkerze, ein
Olivenzweig, ein Kartengruß) findet sehr regen Zuspruch: In langer Schlange
steht man an, um eine solche Tüte abzuholen, und diejenigen, die zuhause
bleiben müssen, bringen ehrenamtliche Mitarbeitende eine Tüte an die Haustür.
Der Hilfsfonds der Folkwang-Universität und der
„Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste“
(GFFF) wird von den Studenten dankbar aufgenommen, wie Christoph Dorsz aus der
Abteilung Hochschulförderung mitteilt. Die Corona-Krise bringt auch für die
Folkwang-Universität besondere Herausforderungen mit: Bis zum 5. Mai gilt ein Betretungsverbot an
den Standorten der Kunsthochschule, also auch auf dem Werdener Campus; Seminar,
Vorlesungen und Prüfungen gibt es erst einmal nur digital.
Einen Regenbogen malen und ins Fenster hängen, um andere
aufzumuntern: Offenbar vermissen auch viele Grundschüler ihre Schule. Hier an
der Fischlaker Schule sind schon zur Osterzeit viele „Alles wird
gut“-Hoffnungen aufgehängt zu sehen. Laut Schulministerin Yvonne Gebauer sollen
Grundschüler frühestens ab dem 7. Mai wieder zur Schule, ebenso Schüler, die im
kommenden Jahr ihren Abschluss machen wollen.
Normalerweise fotografiert Niklas Hlawatsch auf Glasplatten
und reanimiert damit eine fast ausgestorbene Art der Fotografie. Nun arbeitet
er an historischen Bildern, die der Werdener Albert Mittweg Ende des 19.
Jahrhunderts auf eben diese Weise angefertigt hatte und setzt damit dessen
Arbeit fort.
Corona bringt auch den Werdener Bürger- und Heimatverein
dazu, neue Wege zu beschreiten: Der Vorstand hat seine Sitzung als Videokonferenz
abgehalten. Dort wird Christian Helmer zum neuen ersten Schriftführer bestellt.
„Wunderschön, was die für unsere Kinder machen“:
Lummerland-Eltern sind gerührt über das Engagement der Kita-Mitarbeiterinnen.
„Ich möchte mich bedanken“, sagt Nicola Walker beim Gespräch mit der
Heimatzeitung. Der Dank gilt dem Team der katholischen Kita Lummerland St.
Ludgerus für ihr großes Engagement in den ersten sieben Corona-Wochen.
Das Jubb unterstützt Schüler, die sonst nur mit Handy lernen
können. Jeder der vier Betreuer im Jugendzentrum (Jubb) kümmert sich um zwei bis
drei Kinder, die ohne Hilfe kaum Möglichkeiten haben, auf ihren kleinen
Handy-Displays ihre Hausaufgaben zu machen. Eine Firma spendete als
Dauerleihgabe vier Laptops.
Die Zirkusfamilie vom Circus Altano ist am Flughafen
notgelandet. Auch sie kann wegen der Corona-Krise nicht mehr auftreten. Jede
Lebensmittel-Spende ist gerne gesehen.
selten hat sich unser Alltag so verändert wie 2020 durch die Corona-Pandemie. Auch das Weihnachtsfest mit seinen schönen Traditionen, die Familien und Freundeskreise auf ihre ganz eigene Art leben, bleibt davon nicht verschont. Es werden stille und achtsame Weihnachten werden, damit wir alle gesund bleiben.
2020 war ein anstrengendes und nervenaufreibendes Jahr, für viele geprägt von Unsicherheit oder gar dem Verlust nahestehender Menschen. Und auch 2021 wird herausfordernd bleiben. Ich will das in meiner Macht stehende tun, damit Bildung, Kultur, Handel, Gastronomie und alle, die für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die Gesundheit anderer sorgen, gut durch die Krise kommen.
Wir werden die Pandemie umso rascher besiegen, je mehr wir die Wissenschaft und ihre Empfehlungen ernst nehmen. Und wir dürfen nicht die anderen Herausforderungen vergessen – allen voran die Klimakrise. „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.“ Diese Mahnung aus den frühen 1980er Jahren ist auch heute noch richtig: Uns bleibt nicht mehr viel Zeit, anders zu wirtschaften, anders zu leben, um die globale Erderwärmung zu stoppen. Es liegt an uns, den Wandel anzunehmen und ihn aktiv zu gestalten.
Eine wichtige Weichenstellung im nächsten Jahr ist die Bundestagswahl. Mit möglichst starken Grünen kann Deutschland endlich wieder Vorreiter für Klimaschutz werden. Unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft sind dabei längst viel weiter als die Große Koalition in Berlin!
Bei uns in Essen stehen die Signale auf grün, den Wandel positiv zu gestalten. Nach langen Verhandlungen haben Grüne und CDU sich auf eine Kooperation geeinigt. Gemeinsam wollen wir dafür Sorge tragen, die Grundlagen für den Zusammenhalt zu sichern, das Wohlergehen und die Lebensqualität aller Menschen zu steigern, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und des Klimas zu garantieren und die Quellen künftigen Wohlstands auszubauen. Wir wollen eine Stadt für alle. Ein Essen, in dem jede und jeder dazugehört und niemand zurückgelassen wird.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ruhige Festtage und für 2021 alles Gute! Bleiben Sie gesund!