24 Feb.

Bauch oder Bombengürtel

Hier noch ein aktueller Tipp von Odile Baumann: 

Morgen, Donnerstag, 20 Uhr in der Zeche Carl:

Faisal Kawusi mit: Glaub nicht alles, was du denkst

Aus dem Info des Comedians: Faisal Kawusi, der sympathische Afghane von nebenan, erobert mit seinem ersten Soloprogramm die Bühnen der Republik. Selbstironisch, komisch, mit gedanklicher Schärfe und viel Humor geht es um die Vorurteile, die das junge Comedy Schwergewicht, jeden Tag umkreisen.

„Ist das sein Bauch oder ein Bombengürtel?“ ist eine der Standardfragen, die sich die Menschen stellen. Endlos viele Anekdoten kann Faisal darstellen und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Als Zuschauer sieht man nicht nur die Welt durch die Augen eines Afghanen, sondern auch durch die Augen eines kräftigen jungen Mannes. „Ich bin 1,90 groß und wiege 85 Kilo!“ – das kauft ihm keiner ab.

Ein verrücktes Elternhaus, schizophrene Geschwister und der niemals enden wollende Weg als Singlemann  machen dem 22-jährigen Pfundskerl zu schaffen. Faisal ist u.a. Gewinner des Mannheimer Comedy Cups 2014 und Constantin Preisträger 2014. Er ist bekannt durch regelmäßige Auftritte im Quatsch Comedy Club, bei Nightwash und anderen Comedy TV Shows.

Durch seine einzigartige Mimik und seinem dementsprechenden Körpereinsatz, zieht Faisal sein Publikum in den Bann. Der Zuschauer wird sich wiedererkennen in den Figuren jenes Mannes, der als Afghane immer noch für einen Türken gehalten wird.

19 Feb.

Die Bilder der Woche

18 Feb.

Die Werdener Nachrichten vom 19. Februar

400 Menschen demonstrierten am Samstag auf der Hundewiese an der Jacobsallee gegen eine Errichtung eines Flüchtlingsheims auf diesem Areal „Wo bleiben unsere Kinder?“, fragen sie und machen auf eine Elterninitiative aufmerksam, die eine Schulerweiterung plant. Doch an der Sinnhaftigkeit dieser Erweiterung mehren sich Zweifel. Nicht zuletzt deshalb steht die Bürgerinitiative, die die Demo organisiert hat, in der Kritik.

Bei der Flüchtlingsdiskussion wird vergessen, dass nicht nur Deutschland und Europa Menschen aufnimmt, die vor Krieg und Katastrophen in ihrer Heimat fliehen. Auch im Irak gibt es Flüchtlingsdörfer: Der Journalist Jan Jessen berichtet im Gymnasium Werden über eins dieser Dörfer.

Außerdem: Der SC Werden Heidhausen vergeigt ein Testspiel, die Folkwang Universität beim Azubi-Speeddating und der Ruhrtalradweg feiert seinen zehnten Geburtstag.

Feste feiern

11 Feb.

Die Werdener Nachrichten vom 12. Februar

Werden lag zwar nicht auf der Strecke von Heidi Hetzer, die mit einem 96 Jahre alten Auto um die Welt fährt; aber der „Rost“ zwang sie zu dem Abstecher an die Ruhr. Auf der Seite 2 diskutieren Leser über die Jacobsallee und das Verkehrskonzept und Aldi.

Wir berichten über die Verlegung der Hälfte der Flüchtlinge aus dem Volkswald. Der SCWH hat eine gute Leistung gezeigt. Die Ludgerusschule zeigte ihr Können im Basketball.

Selbstverständlich schauen wir noch einmal zurück auf den Bollerwagen-Umzug. Vor 100 Jahren fehlten den Zeitungen im Krieg die wichtigen Anzeigen. Wir bringen den letzten Teil der Geschichte der Ragmen und erinnern an das Apollo-Theater.

Baustellen