31 Dez.

Gemütliche Brückstraße

WaddTischHeute mittag fiel es mir wie Christbaumlametta von den Augen. Mit ein wenig persönlicher Initiative kann die Brückstraße erheblich gemütlicher gestaltet werden. Mit noch mehr Mut stellen sich bald auch ein paar Stehsekt-Genießer an den Tisch; was kann dann einer einfach beruhigten Bundesstraße noch im Wege stehen? Das macht doch Mut für 2014. Und an der Abteistraße pflanzen wir als Stadtpiraten Bäume.

29 Dez.

Heimat war nie unmodern

FASHeimatMein ehemaliger Chef, Walter Wimmer, hat immer an die Heimat geglaubt und er lacht heute noch, wenn er wieder hört, der Begriff sei von gestern: „Heimat kann gar nicht unmodern sein, höchstens scheinen.“

Nun widmet heute die „Frankfurter Allgemeine am Sonntag“ ein ganzes Produkt (Buch oder zusammengefalteter Teil einer Zeitung) dem Thema „Heimat“; das ist ein guter Tag für eine Heimatzeitung, die sich dem Schein von immer wieder als modern erklärter Heimatlosigkeit entgegengestellt hat: Längst die internationale Folkwang Uni froh, dass sie ihren Schülern mit Werden eine sehr abgerundete Heimat gefunden hat, seit nun bald 70 Jahren. Und nicht umsonst hat sie ein öffentliches Büro an der Abteistraße errichtet.

Ich mache mich mal ans Lesen, und bis später dann.

 

Heimatgefühl war lange Zeit verboten, höchstens das Grundgesetz durfte man lieben, sein Auto oder seine Frau. „Ortsgespräch“ Florian Illies

28 Dez.

Raub auf offener Heckstraße

Aktuelle Polizeimeldung von gestern:

 

 

Der Mann lief am 27. Dezember gegen 2 Uhr auf der Heckstraße, als er von einem unbekannten Mann nach Feuer gefragt wurde. Der cirka 40-Jährige (unter 180cm groß), nahm den Hilfsbereiten in den Schwitzkasten und forderte ihn mit vermutlich osteuropäischem Akzent auf, sein Geld herauszugeben. Der Werdener gab sich aber nicht geschlagen und setzte sich zur Wehr. Unglücklicherweise stand noch ein Komplize (über 180cm groß) parat, der seinem Kumpel zur Hilfe eilte. Gemeinsam verletzten sie ihren Kontrahenten so schwer, dass er mit dem Rettungswagen in ein Klinikum zur stationären Behandlung verbracht wurde. Die Räuber flüchteten ohne Beute in Richtung Brückstraße. Hinweise bitte an die Polizei Essen, Tel.: 0201-829-0. / MUe.

Dreist! Genau um diese Zeit war übrigens zufällig der Leiter des Polizeibereichs Süd in der Dudenstraße und überreichte eine Spende der Polizei. Aber seinen Begleiter und ihn, beide in Uniform, hätten sie wohl nicht überfallen.

28 Dez.

Stairway to Heaven

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Der Titel des Konzertes hatte mit Stairway to Heaven den neuen Pfarrer Ruoss sichtlich auch bewegt, wie seinen ausführlichen Worten zu entnehmen war. Led Zeppelin, ein berühmt mitmenschlich wenig angenehme Gruppe, hatte den Titel kaum als zweite Religionshymne angelegt. Aber es war nun einmal titelgebend und auch eine kleiner Höhepunkt des Konzertes am 2. Weihnachtsfeiertag in Werden, wenn es auch nicht das additive Arrangement des Originals nutzte. Noch besser war eigentlich „Chicks“;  auch arrangiert. Das swingte es dann in der mehr als vollen Kirche mit dem großen Orchester der tonart im Altarraum.