Alfred Kleinfeldt (l.) vom Werdener Heimat- und Bürgerverein stellt mit Goswin Apolte das von diesem aufpoliere Kreuz ins frisch sanierte Heiligenhäuschen an der Jacobsallee. Foto: Gordon K. Strahl
In einem eher unheiligen Zustand hatte sich das Heiligenhäuschen an der Jacobsallee, Ecke Barkhovenallee befunden. Das Relikt, der Werdener Flurprozession war stark verwittert, Risse zogen sich durchs Mauerwerk. Nun endlich erstrahlt das Heidhauser Heiligenhäuschen in neuem Glanz – sehr zur Freude des Werdener Bürger- und Heimatvereins (WBH), der sich stark für die Sanierung eingesetzt hat.
Was vorher grau-grün ein Schattendasein zu fristen schien, ist seit Anfang November wieder ein strahlendes Schmuckstück. Am frühen Dienstagnachmittag haben sich WBH-Vertreter am Heiligenhäuschen versammelt – um das letzte fehlende Stückchen einzusetzen: das Kruzifix, das Goswin Apolte eigenhändig restauriert hat. Dafür hat er es vom Rost befreit und die weiße Farbe des Metallkreuzes erneuert.
Ursprünglich sollte Propst Jürgen Schmidt die Ehre zuteil werden, diesen letzten Schritt in der Sanierung zu tätigen. Deshalb hat der WBH über Wochen vorher diesen Termin mit dem Propst abgesprochen. Doch am Morgen kam die kurzfristige Absage. Alfred Kleinfeldt vom WBH zeigt Verständnis: Denn der Corona-Lockdown treffe alle – und nicht zuletzt die Kirchen.
Der Propst lässt ausrichten, dass er zu einem späteren Zeitpunkt seinen Besuch nachholen möchte“, so Kleinfeldt. So lange soll die Kammer des Heiligenhäuschens allerdings nicht mehr leer stehen. Und so bleibt Kleinfeldt die ehrenvolle Aufgabe, das Kruzifix samt wieder hinein zu stellen: Nun ist die Jesus-Figur wieder an ihrem angestammten Platz. „Er soll künftig die Vorbeikommenden grüßen und zu Fürbitten an diesen historischen Ort einladen.“
Dass sich der WBH so für die Sanierung des Heiligenhäuschens, deren Finanzierung durch Stadt, Bezirksvertretung und Sponsoren sichergestellt wurde, muss nicht verwundern: Ist es doch Bestandteil des Historischen Pfads Werden-Land, der im Oktober 2017 eingeweiht wurde. Die Initiative dafür ging vom inzwischen verstorbenen HBV-Mitglied Hannelore Kahmann aus: Sie wollte auf den 13,5 Kilometern die Schön- und Eigenheiten der vier Honnschaften in den Mittelpunkt stellen, nachdem der WBH mit seinen Ruhrperlen Sehenswürdigkeiten von Werden-Stadt herausgestellt hatte.
Nun können Interessierte entlang des Pfads auf 17 Informationstafeln Wissenswertes über die Geschichte des Werdener Landes erfahren – unter anderem über die Werdener Flurprozession: 1720, also vor nunmehr 300 Jahren, zog diese durch Werden und Stadt und Land. Der Weg dieser Ludgerustracht führte zu fünf Heiligenhäuschen, von denen heute noch drei erhalten sind: Neben dem Heidhauser Häuschen kann man noch das Heiligenhäuschen am Viehauser Berg 103 in Werden und das in der Nähe der Fischlaker Straße 1 besuchen. In Werden. An die Heiligenhäuschen, die einst an der Ludgerusstraße, Ecke Neukircher Mühle, und am Pastoratsberg standen, erinnern nur noch Infotafeln. Bis 1967 zog diese Flurprozession einmal im Jahr durchs Werdener Land. Theodor Thier (1719-1727) hatte die fünf Heiligenhäuschen gemeinsam mit dem Werdener Mönch Stephan Horster errichtet. „An diesen Stationsaltären wurde auf die Fürsprache des Heiligen Ludgerus, dem Stadtpatron von Werden, gebetet und der sakramentale Segen erteilt“, ist auf der Hauptinformationstafel zu lesen, die am Heiligenhäuschen an der Jacobsallee zu lesen ist. Und zu hören, denn die Infotafeln des Rundwegs sind mit QR-Codes ausgestattet: Diesen lasse sich mit einem internetfähigen Handy scannen. Das Mobiltelefon wird so zum Audio-Guide, das Wissenswertes zur jeweiligen Station erläutert. „Wir erleben mit dieser Technik einen Einblick in Vergangenes unserer Heimat“, freut sich Kleinfeldt.
Der WBH wird sich auch weiterhin um die Pflege der Heiligenhäuschen kümmern – wie auch um die weiterer Sehenswürdigkeiten entlang des Historischen Pfads, wie dem Mintrop-Denkmal und dem Clemenspöttchen, verspricht Kleinfeldt.
Heiligabend. Werden ist früh morgens unter einem Nebelschleier bedeckt. Leise, beinahe unmerklich rauscht ein trockener, kalter Ostwind durch die Straßen. Schon Wochen zuvor gaben Lichttechniker alles und beleuchteten Gassen und Plätze, was das Zeug hält. Ihre funkelnden Lichterketten gehören zur Adventszeit wie Lebkuchen, Glühwein und „Last Christmas“ in Endlosschleife. Sie tauchen die Fußgängerzonen in warmes Licht und bringen eine weihnachtliche Stimmung in unser Städtchen. Und sind besonders an diesem Tag etwas sehr Schönes.
Aufbrechende Helligkeit belebt die Altstadt. Das Leben nimmt schrittweise seinen Gang. Entlang der Boutiquen, Bäckereien, Friseurläden, Restaurants, Immobiliengeschäfte. Aufsteigender Dampf aus der Kanalisation verstärkt die wundersame Atmosphäre, welche immer zu Weihnachten in der Luft liegt.
Ich beobachte mit glasigen Augen einen Schatten, der sich im Dunst langsam fortbewegt. Auch Langsamkeit ist besonders schön an diesem Tag.
Es weihnachtet, sehr.
Einige Läden öffnen unüberhörbar ihre metallenen Rollgitter. Ihr künstliches Licht lässt den Morgen erstrahlen. Und bieten mir einen seltsamen Anblick von formierten Vitrinen, die mich spiegeln. Mir den unverhüllten Blick auf Menschen offenbaren. Auch jene ohne Bewegungsspielraum. Gebunden an Pflichten.
Tagsüber öffnen sich über ihren Dächern die Wolkenporen. Es regnet in Strömen, talwärts. Auch auf den Geldautomaten gegenüber, bei dem eine ältere Frau etwas verloren steht und Ziffern eintippt. Sie entnimmt ihr Geld. Und wendet sich mir zu. Ich hatte sie nicht bemerkt. Sie bewegt sich langsam. Ich erkenne im Spiegelbild des Schaufensters ihr warmherziges Gesicht. Sie blickt zu mir, starrt mich an.
Dann überquert sie gemächlich die Straße. Betritt ohne zu zögern den Laden. Kommt direkt auf mich zu. Sie hebt mich behutsam aus der Vitrine. Drückt mich liebevoll an sich. „Du brauchst keine Angst zu haben. Meine Enkelin wird sich freuen. Sich durch dich selbst erkennen, ihre Gefühle und Wünsche ausdrücken.“ Sie legt mich umsichtig auf die Ladentheke. Sie bezahlt.
Ich werde als Weihnachtsgeschenk hübsch, kunstvoll verpackt. Ich blicke zurück, nehme still Abschied. Sehe, wie der Regen in Schnee übergeht. Es wird dunkel. Abends werde ich das Licht der Welt erneut erblicken. Meine Wiedergeburt. Wo? Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es weitergeht. Bewege mich unmerklich. Versinke in tiefen Schlaf
Peters Arbeit am Adventskalender. Illustration: Robert Horn
Peter ging es richtig gut. Er hatte eine wunderschöne Wohnung passend zugeschnitten auf seine Bedürfnisse: Küche, ein großer Wohnraum mit Esstisch, Schreibsekretär und Fernsehsessel und ein Schlafzimmer. Ein großes Fenster gab den Blick frei auf seine kleine Terrasse mit Blumenkästen, einer großen Wiese und weiteren Wohneinheiten. Er wohnte Parterre, keine Stufen waren zu bewältigen, das Essen konnte er selbst kochen oder im Gemeinschaftssaal zu sich nehmengemeinsam mit den anderen Mitbewohnern.
Er lebte jetzt schon fünf Jahre hier, war nach dem Tod seiner Frau Wilma in die Nähe seines Sohnes gezogen. Das hatte alles seine Schwiegertochter in die Wege geleitet. Sie war da wirklich klasse. Sie hatte sich auch um diese Wohnung gekümmert, mit ihm gemeinsam die Möbel ausgewählt, die er sich für diesen letzten Lebensabschnitt wünschte, Erinnerungsstücke eingepackt, die ihm wichtig waren.
Einfach war es nicht, die Stadt, in der er weit über achtzig Jahre gelebt hatte, zu verlassen. Er war dort zur Schule gegangen, hatte seinen Beruf als Drucker mit Begeisterung ausgeübt. Auch Wilma stammte aus der Gegend. Ihr Sohn Volker war dort zu Schule gegangen. Sie hatten sich einen netten Freundeskreis aufgebaut, Feste wurden gefeiert, Reisen unternommen und nach seiner Pensionierung hatte er sich in vielen Bereichen ehrenamtlich engagiert.
Er war seinem Beruf treugeblieben und hatte sich um eine Zeitung für eine Kirchengemeinde gekümmert. Da war er für das Layout und den Druck zuständig gewesen. In den letzten Jahren war aber nicht nur Wilma gestorben, auch die Freunde verließen nach und nach diese Welt. Und so war er letztendlich mehr alleine als in Gesellschaft. Er merkte selbst, dass ihm das nicht gut tat. Die alltäglichen Arbeiten gingen ihm zunehmend schwerer von der Hand. Das stimmte ihn nicht sehr heiter.
Es war darum ein leichtes, ihn zu einem Umzug zu überreden. Seine Kinder wollten Vatti Bärchen, so wurde er liebvoll genannt, näher bei sich haben. Er hatte kein Problem gehabt, sich in dieser neuen Stadt einzuleben. Alles war gut geregelt, er hatte sich in dieser Altenwohnung sofort eingelebt, hatte wiederum Aufgaben übernommen, die ihn in Kontakt mit den anderen Bewohnern brachten. Die Stunden auf der Terrasse konnte er wirklich genießen. Von Sohn und Schwiegertochter wurden gemeinsame Reisen geplant. So sah er noch ein bisschen von der Welt, auch im hohen Alter von 94 Jahren.
Bei seinem Sohn war alles gut gelaufen. Er konnte wirklich zufrieden sein. Volker war seinen Weg gegangen, hatte eine Lehre absolviert, worüber er damals als Vater sehr glücklich war. Dann folgte ein Studium der Rechtswissenschaft. Nach Abschluss des Studiums hatte er sich als Rechtsanwalt selbstständig gemacht. Seine Freunde nannten ihn heimlich den Anwalt der Armen.
Da war ganz klar was vom sozialen Engagement des Vaters zu spüren. Das machte Peter manchmal doch ein wenig stolz. Schwiegertochter Renate war selbst ebenfalls beruflich sehr engagiert, kümmerte sich trotzdem liebevoll um Enkel Sven, auch wenn nicht immer alles so einfach unter einen Hut zu bringen war. Die Familie hatte ihn und Wilma regelmäßig besucht.
So hatten sie von Ferne und manchmal auch aus der Nähe die Entwicklung von Sven verfolgen können. Er hatte seinen Weg gefunden, beruflich und privat. Der Familientradition folgend hatte er erst eine Lehre gemacht, um dann auf dem zweiten Bildungsweg Maschinenbau zu studieren. Das Studium hatte etwas länger gedauert als geplant. Nichtsdestotrotz hatte er den Abschluss geschafft und eine interessante Stelle in einem mittelständigen Betrieb brachte ihm ein gutes Auskommen.
Er war sehr viel in Deutschland und auch den Nachbarländern unterwegs. Bettina, seine Frau, war ausgebildete Krankenschwester, hatte aber die ersten Jahre, als sein Urenkel Timo noch klein war, die Familie versorgt. Nun war sie im Krankenhaus erneut in der Pflege tätig. Schichtdienst war angesagt. Timo war mit seinen 13 Jahren ein kleiner Rabauke. Die Schule, er ging aufs Gymnasium, ließ ihn relativ kalt. Er lernte gerade so viel wie er benötigte, um nicht sitzen zu bleiben. Das hatte bisher ganz gut geklappt. Ansonsten war er mit seinen Freunden unterwegs. Das meiste lief über die sozialen Medien, aber da kannte Peter sich als Uropa nicht mehr so mit aus. Er war zwar bewandert in der Bedienung von Handy und Computer. Man hatte ihm auch erklärt, wie die WhatsApp Gruppe der Familie zu bedienen war, aber er merkte, dass ihn das nicht so richtig begeistern konnte. Na ja, auf jeden Fall bekam er so immer die neuesten Nachrichten mit.
Wenn er so auf seine Lebensjahrzehnte zurückschaute, kamen ihm die Höhen und Tiefen, und davon hatte es nicht wenige gegeben, wie kleine Staubkörner in einem großen Universum vor. Die Erinnerungen schmolzen zusammen und zurück blieben die vielen wunderbaren Augenblicke. Melancholie schlich sich trotzdem manchmal ein. Es konnte jeden Tag zu Ende gehen, auch wenn er körperlich und geistig noch sehr fit war. Dies wurde ihm immer besonders deutlich, wenn es auf Weihnachten zuging und die Familie in den Mittelpunkt rückte.
Natürlich wurde er immer mitbedacht, aber alle Wünsche zu diesen Tagen unter einen Hut zu bringen, war weiß Gott nicht einfach. Am liebsten wäre er mit Volker und Renate in ihr kleines Ferienhaus in die Niederlande gefahren. Dort war es so schön ruhig. Man konnte die Tage genießen und selbst mit dem Rollator war ein Gang zum Meer immer möglich. Nichtsdestotrotz wollten doch immer alle an einem Weihnachtstag mit Peter zusammen feiern.
Das war schön und anstrengend zugleich. In diesem Jahr würde Sven mit Bettina und Timo allerdings nicht dabei sein. Sie hatten seit langer Zeit eine Reise in die österreichischen Alpen geplant. Es war der erste gemeinsame Urlaub seit langer Zeit. Schade, es war doch immer sehr lustig mit Timo gewesen, auch wenn er den Eindruck hatte, dass sein Urenkel nicht wusste, was er mit diesem alten Mann anfangen sollte. Die Gespräche hatten sich schnell erschöpft, und so blieb oft nur ein gutmütiges zur Kenntnisnehmen. Peter hatte immer sehr großzügig die Familienmitglieder finanziell unterstützt, und zu Weihnachten erhielten alle einen üppigen Briefumschlag für besondere Wünsche.
Das galt natürlich auch für Timo. Diese gefühlte Sprachlosigkeit, die seinen Urenkel betraf, ging ihm allerdings nicht aus dem Kopf. Was könnte er denn da tun? Nun, er hatte genügend Zeit, sich etwas zu überlegen, und so saß er in seinem Lieblingssessel und schaute in den Winterhimmel. Es sollte etwas ganz besonderes sein, nein, nichts Materielles. Erziehen wollte er ihn auch nicht oder gute Ratschläge geben. Es sollte sehr persönlich sein. Dann dämmerte langsam eine Idee, und sie wurde von Tag zu Tag immer deutlicher.
Peter suchte in seinen Unterlagen nach einem Brief, den Wilma ihm in den ersten verliebten Tagen geschickt hatte. Dieser Brief war nicht nur wunderschön mit Füllfederhalter und blauer Tinte geschrieben. Dieses Blatt Papier wurde so geschickt gefaltet, dass es gleichzeitig ein Briefumschlag war.
Man musste dann nur noch einen kleinen Punkt Kleber anbringen, dann war ein ganz besonderer Brief fertig. Tatsächlich wurde er schnell fündig. Er schaute sich die Faltung genau an und probierte es selbst einmal aus, veränderte die Maße ein wenig und war dann sehr zufrieden.
Es war gar nicht so schwer. Toll! Wie aber nun weiter? Die Adventszeit hatte noch nicht begonnen, er könnte doch 24 dieser feinen Briefe falten und dann… Er nahm Stift und Papier zur Hand und notierte: Schau mal fünf Minuten in den Himmel. Überrasche Deine Eltern mit einem kleinen Gedicht. Hast Du schon mal Uromas Pfannkuchen gebacken? Hier ist das Rezept! Mit wem fühlst Du Dich besonders wohl? Sag ihm das doch einfach mal! Geh spazieren und schau Dich nach den Vögeln um.! Sammle einen Tag gute Nachrichten! Lass Dich mal richtig nass regnen und sing dabei laut vor Dich hin und geh anschließendunter die Dusche! Steh mal so früh auf, dass Du den Sonnenaufgang anschauen kannst… Ja, da kamen ihm doch noch eine ganze Reihe weiterer Ideen. Er notierte alle und wählte dann die interessantesten aus.
Jede Anregung wurde von ihm mit dem Füllfederhalter in schönster Schreibschrift auf altes Briefpapier geschrieben, gefaltet und verschlossen. Die Briefchen lagen nun vor ihm auf seinem Tisch. Er nummerierte sie von 1 bis 24 durch und packte sie in einen weiteren Umschlag. Nun musste er noch eine Anleitung schreiben, und dann konnte die Post auf den Weg gehen. „Dieser Adventskalender ist ein ganz besonderer. Er ist von einem Menschen ausgedacht worden, der Dich sehr mag. Wer dieser Mensch ist, wird an dieser Stelle nicht verraten. Jeden Tag kannst Du einen Brief öffnen. Du findest darin eine kleine Anregung, etwas zu tun, auszuprobieren, zu entwickeln. Dafür brauchst Du nicht viel Zeit. Mach es einfach! Denk nicht lange drüber nach! Wenn Du den letzten Brief geöffnet hast, ist Heiligabend. Nimm Dir eine Stunde Zeit und überlege, was da alles so passiert ist in den vergangen 24 Tagen. Was hat Dir besonders gut gefallen? Wo hattest Du keine Lust zu? War es dann trotzdem interessant? Du findest in diesem Paket noch ein kleines Heft, in das Du Deine Erfahrungen eintragen kannst. Wenn Du immer etwas notiert hast, kannst Du es nach Weihnachten zur Seite legen und vielleicht im nächsten Jahr wieder öffnen. Oder Du kannst es auch in zehn Jahren noch einmal lesen und die Anregungen erneut angehen. Hoffentlich hast Du damit viel Spaß. Wenn es Dich aber gar nicht interessiert, dann verpacke alle Teile wieder in einem neuen Umschlag und gib das Geschenk weiter.“
Peter packte alles zusammen und brachte den Brief zur Poststation im Haus. Er war sehr gespannt und freute sich wie ein kleines Kind über diese Idee. Heiligabend saß er dann mit Volker und Renate beim Abendessen, als sich Sven über Skype meldete. Nach den üblichen Wünschen zu diesem Festtag wurde auch Timo gerufen, um den Großeltern und dem Uropa guten Tag zu sagen. Er nahm Vatti Bärchen fest in den Blick und fragte: „Hast Du schon mal fünf Minuten in den Himmel geschaut? “ Es wurden die unterhaltsamsten Minuten zwischen Peter und seinem Urenkel, die man sich denken konnte.
Die Idee stamme nicht von ihm, aber er schließt sich ihr an: Die Idee stamme nicht von ihm, aber er schließt sich ihr an: Jochen Schmidt fordert dazu auf, „der Trauer ein Gesicht zu geben“. Sonntags um 16 Uhr können Kerzen auf den Werdener Markt gestellt werden, um der Corona-Opfer zu gedenken. Dazu müsse man sich nicht zu nahe kommen und auch nicht versammeln, betont Schmidt. Am letzten Sonntag seien es 25 Kerzen gewesen. Er sieht das auch als stille Demonstration gegen die Leugner der Pandemie, die „Querdenker“, sagte er der Heimatzeitung. . Sonntags um 16 Uhr können Kerzen auf den Werdener Markt gestellt werden, um der Corona-Opfer zu gedenken. Dazu müsse man sich nicht zu nahe kommen und auch nicht versammeln, betont Schmidt. Am letzten Sonntag seien es 25 Kerzen gewesen. Er sieht das auch als stille Demonstration gegen die Leugner der Pandemie, die „Querdenker“, sagte er der Heimatzeitung.
Ein Lachyoga-Zoom-Meeting bietet Willi Hagemann in Kooperation mit dem Zentrum 60plus an der Heckstraße an. „Sich vor Ort in einer Gruppe zu treffen, ist nicht möglich. Also treffen wir uns digital,“ so Willi Hagemann, langjähriger Lachyogatrainer. Das Zoom-Meeting „Lebenslang lachen lässt länger lustig leben“ ist am 27. Dezember, 19 bis 19.30 Uhr. Um teilnehmen zu können braucht man einen Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss, Kamera und Mikrofon, sowie die „Zoom“-Software. Ab 18.50 Uhr ist der Zoom-Konferenzraum geöffnet. Zugangsdaten: ID Nr. 9141556903, Kennwort 013360.