04 Aug.

Purge Anarchy ein seltsamer aber guter Film

Purge2014273084.jpg-r_160_240-b_1_D6D6D6-f_jpg-q_x-xxyxxManchmal sollte man einfach sich auf den 20-Jährigen Sohn verlassen, manchmal auch nicht. Nachts hat er mich in den Kinofilm „The Purge 2: Anarchy“ geschleppt, der mich an die guten alten Warriors von Walter Hill und Klapperschlange von John Carpenter erinnerte, nur alles noch abgefahrener, weil das Chaos von der Regierung für eine Nacht gewünscht wird und sogar noch mehr. Da passt Anarchy natürlich irgendwie. Sonst ist es ein klassischer Überlebensreißer, und als solcher gut gemacht. Eine Nacht im Jahr sind die Straßen für unbestrafte Straftaten freigegeben. Und mit Plünderungen hält sich dieser zweite Filrm zu diesem Grundgedanken nicht lange auf: Es geht nur noch um Morden, und eine Gruppe findet zusammen, um nicht zu morden, sondern zu überleben; wobei die Motive des Leaders dieser Gruppe bis zum Ende nicht klar werden. Dafür sind die Dekadenz und die Bosheit der Staatsmacht bald in sehr ekelerregender Form zu sehen. Während ich in der Vorstellung mehrmals gedacht habe: „Was ist das denn?!“ dachte ich nach dem Film um 1 Uhr nachts im noch lebendigen Halle an der Saale: „Nun ja, da macht die Realität doch Mut!“

Übrigens gibt es in dieser Region um Halle sehr sehr viele Windräder, weit weg von der windigen See. Offenbar läuft dort die Energiewende schon etwas länger.

 

04 Aug.

Rehe kreuzen

Heute ist mir zum zweiten Mal in dieser Woche ein Reh in Schuir quer über die Straße gesprintet; zum Glück beide Male in genügend großen Abstand vor dem Auto. Vielleicht ist es auch dasselbe, das auf mich wartet. Angeschaut haben/hat das/die Reh(e) mich beide Male. Also Obacht!

Leider kein Foto machen können.

01 Aug.

Die Werdener Nachrichten vom 1. August

Es ist kein Wunder bei den Qualitäten von Gil Mehmert, aber doch eine Freude: Der Werdener Professor für Musical ist für Buch und Regie verantwortlich des neuen Musicals „Das Wunde von Bern“, das ab November in Hamburg zu sehen sein wird. Weniger Wunder als Stürme musste Armin Wuttke erleben, der vor 25 Jahren nach Werden kam und nun berichtet, was aus den dunklen Wäldern geworden ist. Wir haben diesmal besonders viel Beachvolleyball und auch die Fußballer des SCWH testen verheißungsvoll. Der Fluglärm wird diskutiert, und seltsamer Müll. Wir stellen interessante Bücher vor, haben Bilder von den Roten Hüten und dem Gartenfest. Das und noch viel mehr in der Werdener.

Kari31