05 Feb.

Wo die Elefanten ihre Furt finden

Werden kurz vor sieben Uhr. Der Parkplatz ist leer und das Auto parkt am rechten Rand. Der nächste, ein roter SUV stellt isch daneben. Was heißt „daneben“? Er stellt seinen Wagen in einem Abstand auf, der einer Elefantenherde den Durchlass ermöglichen würde, ohne die beiden Autos auch nur leicht zu streifen. Klar, um diese Zeit herrscht keine Parknot, eher Gehirnfrost. Am Ende wird in dieser Reihe nicht nur dieser eine Parkplatz fehlen, sondern dieses Muster wird sich fortsetzen. Die ersten werden die breitesten sein. Das Leben könnte einfacher sein, wenn nicht jeder nur sich selbst sehen würde. Ich klinge wie ein Rufer in der Wüste?  Ja, es gibt schlimmeres, aber auch kaum leichteres, als ein wenig nach zu denken.

04 Feb.

Endlich wieder Schnee

Endlich schneit es wieder,
während ich mir schon leichte, sicher übertriebene Sorgen mache, ob ich heute alle Termine schaffen, mischt sich wieder das Bedauern darunter, dass es wieder nicht genug Schnee gibt, dass Kinder rodeln gehen.  Wie lange ist es her, dass ich schöne Rodelbilder in Fischlaken machen konnte? Nein, nicht deshalb denke ich daran, sondern aus echtem Bedauern. Wieviele U12-Generationen sind schon selten auf die abschüssigen Straßen nd felder gekommen. In den ersten Jahren in Werden gab es noch die Piste aus dem Kellersbergwald. Lange ist es her.

Das ist eben nicht zu vergleichen mit Schnee im Winter- oder Osterurlaub, mit den Freunden und Nachbarn und all‘ den anderen loszurodeln. Vielleicht Ketten mit den Schlitten zu bilden. das wünsche ich den Kindern am besten heute nachmittag noch. Dafür würde ich gern auf Fahrsicherheit im Lauf des heutigen Tages verzichten. Oh heiliger Petrus, lass es bitte weiter schneien!

03 Feb.

Das neue Galore ist da — Boaaahr

Sie ist da, die neue Galore; und sie wird wieder wunderbar sein. Interviews in ihrer besten Form. Gute Mischung und gute Fragen. Deshalb möchte ich sie den Lesern dieses Blogs ans Herz legen. Reiner Selbstnutz, denn Galore kämpft schon lange an der deuscthen Zeitschriftenfront ums Überleben. Zur Zeit gibt es sie wieder in sehr guter und schöner Forn, gutes Format,  parallel im Internet.

Helge Schneider ist auf dem Titel, so stimmt auch der lokale Bezug. Denn ein guter Teil der Folkwang-Professoren bei der Gründung des Studiengangs  spielten in den späten Siebzigern mit Helge, ob Hufi oder Filipovitch. Damals im Alexander an der Rüttenscheider. Nun gibt Helge Schneider auf seiner Finka Auskunft. Ich bin gespannt. Und diesmal dabei:  Sahra Wagenknecht (Politik), Bruce Dickinson (Iron Maiden, Musiker), T.C.Boyle (Autor; Umweltschützer), Woody Allen (Regisseur), Jens Corssen (Mal sehen, was der ist), Burghadt Klaussner 8Schauspieler) und jener herbert Prantl, ein Journalist, einer von denen, die mich mindestens zufrieden machen, zu dieser Berufsgruppen zu gehören, einer von denen, die in den unendlch vielen Talkrunden immer eine gute Figur macht. Natürlich macht das neugierig, was der zu sagen hat, wenn er mal wieder auf der anderen Seite steht, sich Fragensstellen muss.

Inzwischen hat Galore auch Spalten für alle, die nicht nur lange  Interviews haben wollen:Prominente  geben Tipps, Schallplatten werden vorgestellt, und ein beigelegtes Heft stellt Bücher vor. Das wäre schon allein das Geld wert. Ist aber nur ein Gimmik dazu. Ich freue mich auf Galore; und bitte lassen Sie sich auch begeistern, damit es dieses Heft noch lange gibt.

Galore bedeutet „In Hülle und Fülle“, musste ich allerdings erst nachschlagen.

02 Feb.

Aktuell: Es gibt keine Kleiderkammer

im letzten  Absatz „Kleiderkammer Christi Himmelfahrt“

Dies ist nicht richtig:

Es gibt keine Kleiderkammer in Christi Himmelfahrt.

Es muss heissen:

Außerhalb von Spendenaktionen können weitere Spenden

in der Erstaufnahmeeinrichtung, Overmannshof – ehemals Kutel –

am Eingang abgegeben werden.

Bitte berichtigen, sonst stehen die Spenden einfach vor dem

Pfarrsaal herum. Danke

02 Feb.

Nicht gesund : Sanaa

Das Sanaa Gebäude auf Zollverein soll an die Zollverein-Gesellschaft zurückgehen. Der einmalige Kubus mit den unregelmäßigen Fenstern wird seit 2010 von der Folkwang Uni genutzt, die aber dort jetzt eigenen Gebäude hat. Von Anfang an schwebte ein seltsamer Vogel über dem Gebäude, die Design-School ging schnell Pleite, der Geier flog; dann also an Folkwang, dass es nie als Bestandteil seines  Raumprogramms ansehen wollte, mit Recht! Es wurde immer wieder genutzt, nicht nur für die Vorstellung des Siegerentwurfs für die Design-Hochschule, auch für Ausstellungen, aber es bleibt ein seltsam großer Raum,, hell mit tollen Aussichten, aber auch immer mit Mängeln: Das Dach zu rutschig, um es zu nutzen, immer irgendwie defekt. Als Museum und Ausstellungsraum immer vorstellbar: Vielleicht für überdimensionuerte Skulpturen oder so etwas, aber wahrscheinlich bekäme man die nie wieder raus.

Die Stickstoffbelastung an der Messstelle Schuir (Landesumweltamt) ist in den letzten Jahren leicht gesunken von 33 auf 31 µg/m³. Das ist für Essen gut, wenn auch Vogelheim seit Jahren deutlich besser liegt. Was man erreichen kann, zeigt das Rothaargebierge mit 6 µg/m³.  Die 40 überschreiten die Gladbecker Straße, sonst Messstationen in Köln, Düsseldorf. Dortmund und Hagen.

Noch ein bisschen Statistik: In Essen kosten die ersten zehn Kilometer Taxifahrt 24 Euro, damit 1.5 Euro über dem Durchschnitt der Großstädte..