Staatsfeind und Diebe
Melde mich spät, weil ich gestern ein kleines technisches Problem hatte, aber das war nicht die NSA; habe am Montag aber schon gestaunt, wie prophetisch der Film Staatsfeind No.1 war. Da war ja ganz konkret von den Methoden der NSA die Rede, die noch schlimmer sind.
Zurück zu uns, vergessen wir den USA-Tag auf unserer Seite, kommen wir nach Werden. Ob Sie Wanzen einbauen wollten, wer weiß das: Aber es gab in der Nacht zum Sonntag mehrere Einbruchversuche unter anderem in den Imbiss Hennes & Tom, ohne Erfolg mit viel Sachschaden; und in die Luciuskirche, mit Erfolg beim Einbruch, mit viel Sachschaden in der Kirche und in der Pfarrbibliothek und wenig Geldbeute. Vielleicht doch nur eine Tarnaktion, um Wanzen anzubringen. Schließlich hat in dieser Kirche auch mal der Protestantismus in Werden begonnen, wer weiß also … Und bei Hennes & Tom, wer weiß, was es da für konspirative Gespräche gegeben hat.
Übrigens: Leider habe ich meinen Urlaub in der Schweiz schon lange gebucht. Teuer; und jetzt wollen die uns gar nicht wirklich haben. Es ist aber lustig, mal auf der Seite der wenig Geliebten zu stehen. Früher galt das ja für die Niederländer, die uns nicht mochten, war trotzdem immer schön in Scheveningen.
Diese Angaben der Blitzorte sind ohne Gewähr, es ist auch nur das Ordnungsamt, die Polizei misst ja auch bisweilen. Und wie ein Leser festgestellt hat:: Vor den Grenzen Werdens am Bredeneyer Berg kann es einen schnell erwischen. Wir versuchen einige Ausfahrtstraße mit hinein zu nehmen. Zudem sind die „Messer“ ja nicht sicher da, sondern allenfalls zeitweise. Also: Morgen Montag steht keine Werdener Straße auf dem Plan; Dienstag dagegen ist es schon spannender: Bernhardstraße, Brückstraße, Fischlaker Straße, Viehauser Berg; und vor den Toren in Bredeney Zeuner Straße.
Nach den vielen Bluessession-Tipps hier mal etwas Jazz, und sehr guten Jazz. Marc Brenken pflegt mit seinem Trio seit einem Jahr den Jazzabend „Jazz for the people“ im Katakomben- Theater, freier Eintritt, mit Hut. Eine kurze Stunde; und die war am Mittwoch höchst unterhaltsam und brillant. Ex-Folkwangler Marc Brenken am Klavier spielte leicht, vergnüglich (erst recht seine Ausflüge mit geblasenem Keyboard); dazu diesmal mit Gastbassist Moritz Götzen einem Kontrabassisten, der einem die Kinnlade herunterklappen ließ; der jung wirkende Baskenmützen-Mann zauberte auf den vier Seiten, dazu ein lockerer Hermann Heiden am Schlagzeug, das war alles schon ein Genuss. Aber die Krönung war Marta Stenzel als Gast, angekündigt als polnische Kölnerin mit Studium in Amsterdam bot sie mit ihrer klaren Stimme einen Abend reinen Genusses. Dazu kam der feine Humor von Marc und Marta.
In der WAZ war heute zu lesen, dass für ein Heim für Flüchtlinge auch das Gelände an der Barkhovenallee/ Ecke Jacobsallee angedacht sei. So sei es durchgesickert.