Die Werdener Nachrichten vom 14. März
14. März
Unter der Werdener Brücke wird es bunt am Samstag. Genehmigte Graffiti wird dort aufgesprüht. Kann man Werden die Perlen verbieten? Anscheinend aus Mülheim ja, wie wir in der vergangenen Woche schon erwähnten, und wie es in dieser Woche sogar überregional diskutiert wurde. Wir laden ein zu einer Vorpremiere des WDR-Fernsehens in Werden, bei der es um das Thema „Züchtigen von Kindern“ geht. Ein Teil des Films wurde in Werden gedreht. Kann es doch noch mit dem Verkehrskonzept in Werden klappen? „Ja“ sagte Beigeordnete Simone Raskob zu der BI und den Grünen. Vor fünfzig Jahren schlossen die Feintuchwerke ihre Pforten, wir lassen eine Zeitzeugin zu Wort kommen. Die Handballer kämpfen in der Landesliga gegen den Abstieg, die Frauen sind wieder auf Oberligakurs; Fahrstuhl sagte man früher. Der Tischtennisclub hat auch den sofortigen Wiederaufstieg geschafft. Beim Blick zurück um 100 Jahre gibt es ein interessantes Bild vom Kaiser im Werdener Rathaus. Beim neuen Zusammenschluss katholischer Krankenhäuser ist die Kamillusklinik mit dabei. Und das ist noch lange nicht alles; ab Freitagmorgen am Kiosk.

WDR 3 wird heute ab 19.30 Uhr in der Aktuellen Stunde Essen über diese Auseinandersetzung berichten.
Die Sonne ist auch heute noch einmal herausgekommen und sie scheint auf den S-Bahnhof Werden, der fast fertig ist. Immer ist er offenbar fast fertig. Gut seit zwei Wochen gehen die Aufzüge nicht, sagen Beobachter: Wenigstens geschieht etwas an dem Belag der Treppenstufen mit ihrem ursprünglichen Weiß, das bald besonders schmutzig wurde. Und dem Hauptgebäude fehlt auch noch etwas, wie man auf dem Foto sieht. Wir hoffen für die nächste Ausgabe Antworten zu bekommen.
Diedrich Diedrichsen ist gefühlt seit einem halben Jahrhundert der Theoretiker der Popkultur in der Bundesrepublik; auch bei der Zeitschrift Spex. Er ist jetzt Kunstprofessor in Wien, lebt in Berlin und hat zu seinem neuen Buch der FAS ein Interview gegeben. Seine Antworten bleiben schwer zu verstehende Brocken, auch wenn er inzwischen verständlicher schreiben soll in seinem neuen Buch. Immerhin ist seine Antwort auf die Frage nach Folkwang nicht so kompliziert.
Ich bin zu lange nicht mehr um den See gerollt. Dabei war das doch ein mehr als milder Winter. War! Da wird doch wohl nichts mehr kommen. Jedenfalls war ich doch etwas geschockt, nicht nur von den vielen wilden Parkern und ihren tiefen Spuren im Bereich des Ruhrverband-Hafens, sondern hinter dem Haus Scheppen wurde doch auf Kupferdreh zu einiges abgeholzt.