Die Vorbereitungen am Volkswald laufen und am Donnerstag ist Bürgerversammlung

Der steile Zuweg zum Volkswald wird schon befestigt. Am nächsten Donnerstag ist Bürgerversammlung zu dem Thema, 19.30 Uhr im Gymnasium Werden.

Der steile Zuweg zum Volkswald wird schon befestigt. Am nächsten Donnerstag ist Bürgerversammlung zu dem Thema, 19.30 Uhr im Gymnasium Werden.
Ich liebe ja die Plaßmann Kariktaturen, und der Mensch Thomas Plaßmann ist auch ein richtig Netter. Nun gibt es im Winter ganz viel Plaßmann in Werden. Das wird eine super Sache. Mehr in dieser Ausgabe. Auch Heidhausen und Fischlaken werden wieder Flüchtlinge aufnehmen. Sie haben das mit Hilfe der Gemeinden schon einmal sehr gut bewältigt. Jetzt gibt es noch „Werden hilft“, was mehr als erfreulich ist. Weniger schön, was auf einmal am Volkswald alles geht. Nach dem Flüchtlingsdorf sollte die Politik endlich durchsetzen, dass die Verwaltung diesen Platz für eine besseres Heidhausen nutzt: Awo-Jugend, Gut Ziel oder Dirtbiker.
Auch der Verkehr und sein Konzept in Werden sind in dieser Ausgabe wieder großes Thema. Es scheint nur noch Sekt oder Selters zu geben: Die Gegner reden geradezu verzweifelt die jetzige Situation schön. Es sei doch alles wunderbar. Geht’s noch! Und die Planer scheinen gar nichts an den Plänen verbessern zu wollen. Nur nicht anpacken! Quatsch! Von Anfang gab es Schwächen, die gute Ideen geradezu fordern. Natürlich geht der Schlenker am Café Werden so nicht. Da geht mehr: Her mit konstruktiver Kritik und Verbesserungsvorschlägen; und dazu gehört auch eine neue Parkraumwirtschaft, die Suchverkehr aus der Heck- bis Grafenstraße heraushält. Werden verdient Sekt, aber einen wohl abgestimmten. Außerdem in diser Ausgabe: Ein TV Experimente, was zeiht besser bei Frauen Ferrari oder Fiat 500? Dazu viel Staub, Ein Brautpaar wird weggeschaufelt.
SCWh ist tapfer, aber doch geschwächt. Herrenmode kommt nie aus der Mode. Fritz Selzener wird besungen. Werdener Jugend-Feuerwehr ist fit. Einbruchserie in Fischlaken. Ganz viel Tunnel. Am Schwarzen gestern und heute. Spielplatzfeste und dann wird es ganz cool, ja fast heiß, ganz flowerpowerig.


Stadtspitze und Vertreter der Firma Firma European Homecare im Zeltbau, der noch leer ist; im ersten Essener Dorf Altenberg
Zum Standort Am Volkswald, wird es am Donnerstag, 3. September, 19.30 Uhr, in der Aula des Gymnasiums Werden eine Informationsveranstaltung geben. Die Stadtverwaltung wird aufgrund der stark gestiegenen Zuweisungszahlen auch dort ein Flüchtlingsdorf mit mobilen Bauten errichten, um alle nach Essen kommenden Asylbewerber unterbringen zu können.
Die Stadtverwaltung möchte in Bürgerinformationsveranstaltungen die Bürgerinnen und Bürger, die in der Nachbarschaft der neuen Flüchtlingsdörfer wohnen, über die Gründe für diese Art der Unterbringung wie auch über die Art der Unterbringung und über das Betreuungskonzept für die Einrichtung informieren. Die Verwaltung nimmt die Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und stellt sich gerne allen aufkommenden Fragen.
In den vergangenen Wochen sind nochmal deutlich mehr Asylantragsteller nach Deutschland gekommen als bisher erwartet. Im Jahr 2014 kamen über 202.000 Asylantragsteller nach Deutschland, viele aus Krisenregionen wie Syrien, Afghanistan oder Ägypten. In diesem Jahr rechnet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit 450.000 Asylbewerbern in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2015 sind bereits 179.000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, erfahrungsgemäß steigt die Anzahl im zweiten Halbjahr deutlich an; alleine im Juli 2015 sind 79.000 Asylanträge gestellt worden.
Die bereits vom Rat der Stadt beschlossenen Unterkünfte, deren Bau bald beginnt, werden erst im nächsten Jahr fertig gestellt, so dass die 2015 nach Essen kommenden Asylbewerber anderweitig untergebracht werden müssen.
Um alle in diesem Jahr nach Essen kommenden Asylbewerber unterbringen zu können, wird die Stadtverwaltung voraussichtlich weitere Immobilien anmieten.
Asylbewerber werden nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel auf die Bundesländer und entsprechend auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt. Die Zuweisungszahlen sind in den letzten Wochen so stark gestiegen, dass die Verwaltung weitere Unterbringungsmöglichkeiten schaffen muss. Die Stadt ist gesetzlich verpflichtet, alle ihr durch das Land zugewiesenen Asylbewerber unterzubringen.
DASS nun die Laupendahler Landstraße repariert wird, ist mehr als überfällig. Es wird manches besser in Werden, sogar der Ruhrtalradweg, obwohl der Teufel im Detail steckt (Seite 2). Gut auch, dass „Werden hilft“ so früh entstanden ist, weil jetzt am Volkswald eine Willkommenskultur ebenso notwendig sein wird wie am Kutel (Seite 9).
Das Gespräch mit der neuen Leiterin der Heckerschule erinnert daran, wie herrlich Grundschule sein kann (Seite 3); und auch im Paul-Hannig-Heim wird nach dem Wechsel genauso fröhlich gefeiert wie bisher. Die Luciuskirche wird weiter stehen, auch wenn sie ihre herzliche und lebensfrohe Küsterin verloren hat (Seite 5). Wir tragen ein schmerzlich vermisstes Bild nach (Seite 7) und stellen ein neues Bild vor, das sehr sorgsam entstand (Seite 8). Ein Blick auf Werden vor 60 Jahren und heute erlaubt die Seite 10.
Vor 50 Jahren wurde die Luciuskirche neu eingeweiht, ein ganz besonderer Bau und irgendwie auch ein Denk-Mal in diesen Zeiten der Kirchenschließungen. Ab Morgen wird dort erst einmal gefeiert.
