04 Dez.

Die Werdener Nachrichten vom 5. Dezember

In Werden wird langsam weniger über den Bau diskutiert, aber nun hat die Folkwang Bibliothek einen Preis bekommen, der Essener Architekten, immerhin. Spitze sind wieder die Werdener Krankenhäuser. Wie sie nun heißen: St. Josef ohne Katholisch, Evangelisch ohne Klinik, oder doch Klinik. Zusammen sind sie weiter, denn anders ginge es gar nicht. Hauptsache die Patienten sind zufrieden, und das sind sie.

Der Kulturverein hat wieder ein neues Buch herausgegeben; und Klaus Höffgen hat schöne Geschichten gefunden diesmal. Zwanzigmal fand der Altstadtkalender statt, rechnet man den mit. Es ist keine Werdener Idee, aber von hier ging sie in viele andere Städte und Orte. Der Kapellenhof ist schön, weniger schön ist das Gerangel um den Weg. Wir berichten über eine komplizierte Sache, die einfach ärgerlich ist. Große Künstler haben etliche in Werden gelebt, 80 wird nun Nikolaus Bette, einer der großen Glaskünstler des 20. Jahrhunderts. Er lebt wie ein Künstler leben sollte und man es sich vorstellen kann, auf einem großen Grundstück im Hespertal.

Die Fußballer und Handballer kämpfen fast alle mit ihren ersten Mannschaften in der Mitte, nur die SG Werden 80 II marschiert von ganz unten nach oben durch. Wenn sie so weitermachen, müssen sich RWE und Kray Sorgen machen. Bei der Volleyballjugend gibt es immer mehr Mannschaften. Die beiden Gymnasien sind international, an der Grafenstraße nun europäisch, und hoch an der Brückstraße läuft es auch gut. Auf Seite 7 haben wir viele Veranstaltungstipps: Weihnachten mit Folkwang-Jazzern ist heiß; noch heißer Patti und Inez im Bürgermeisterhaus. Advent ohne Folkwang sollte jedenfalls keiner machen.

Der Seepegel sinkt und bringt manches zum Vorschein, keine versunkenen Schätze – bisher; aber Spannendes. Und zum Schluss gibt es eine Sonnenblume als Weihnachtsbaum. Das und noch viel Mehr gibt es in der Werdener.

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02 Dez.

Spottdrossel

Ich könnte ja … eine komplette Filmkritik zu „Panem Mockinbird I“ versuchen. Aber das würde hier vielleicht zu weit führen. Ich fand den Film sehr seltsam, abgesehen von der der mäßigen Spannung scheint mir dieser Distrikt 13 als Revolutionsarmee sehr zweifelhaft. Vielleicht erkennt das ja auch Catness in Teil II und es ist alles Absicht, aber im Buch war das klarer und unbedenklicher.

Andererseits, wenn das Symbol in China eines des Widerstandes geworden ist, hat der Film ja schon Gutes erreicht.

Interessant fand ich die Diskussion eines Paares vor mir: „China schön und gut, aber sind wir auch ein Distrikt.“

Gemeint war sicher nicht, ob Werden gegenüber Karnap bevorzugt ist, sondern was uns die Politik bietet, in diesem Land, vielleicht auch dieser Stadt.

Gerade zurück aus Frankfurt kann ich nur sagen: Die Reduzierung von 10 Minuten Takten auf 15, wie es die EVAG nun androht, ist das Letzte; quasi der Ausstieg aus der Hoffnung, ÖPNV noch nach vorne zu bringen. Die genialen U-Bahnsysteme von Berlin, Hamburg oder sogar auch Frankfurt, die einen selten lange warten lassen, machen es doch erst interessant.

Und auch doppelte Erreichbarkeit, wie Werden eben per Bus und Bahn war in Frankfurt immer wieder sehr praktisch.

Es ist zu hoffen, dass die Sparpläne sich nicht auf die gute Idee des Ringbusses in Werdena auswirken.

 

 

 

 

27 Nov.

Ausgabe 48 — 28. November

Die Stadt hat aus jüngsten Skandalschlagzeilen gelernt und verspricht in allen Asylbewerberheimen eine bessere Betreuung rund um die Uhr – auch im Flüchtlingsheim am Löwental. Die Stadtverwaltung hat eine Finanzplanung für das viel diskutierte Verkehrskonzept Werden vorgelegt – und der Streit darüber hört nicht auf. Außerdem: Ein Polizist rockt für Kinder im Mariengymnasium. Das Theater Fischlaken machte den Himmelsstürmer. Und Adventsbasare über Adventsbasare…

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21 Nov.

Ich liebe Kanalarbeiten

Ich liebe Kanalarbeiten! Dieser Satz ist keine Ironie, aber eine maßlose Übertreibung, aber angesichts der Meldung heute, wie es nun den Nachbarn  Bredeney, Rüttenscheid und Stadtwald ergeht, die keine Neubauten mehr errichten dürfen; da merkt man erst, wie wichtig die andauernden Sperrungen doch waren. Nicht jeder Neubau ist ein Geschenk, aber nichts mehr ändern zu dürfen, ist allenfalls für den Kern von Rothenburg ob der Tauber eine Option. Aber fachleute warnen immer wieder: Klappt das beim Kutel? Ist diese Größe von 800 Gästen plus Büros und Bewirtung zu schaffen?

20 Nov.

Ausgabe vom 21. November

Es ist ein Wunder, jedenfalls in Hamburg, das neue Musical wird am Sonntag Premiere haben. Der Mann hinter dem Wunder von Bern an der Elbe ist Gil Mehmert, der hier mit seinen Musical-Bearbeitungen schon viel Freude gemacht hat. Er hat einen sehr guten Humor und ein Händchen für moderne Inszenierungen. Wir haben mit ihm vor der Premiere noch einmal gesprochen. Fast ein Wunder ist es auch, wie stark  das Netzwerk ist, dass den Flüchtlingen helfen will und wie konstruktiv die erste Sitzung ablief. Wenig bewegt sich beim Verkehr, aber er kommt auf die BV-Tagesordnung, wie auch die Gestaltung am Maßner-Weg mit Spielplatz. Heute Freitag gibt es ein großes Rockfestival im Jubb, morgen den Basar in der Ludgeri Stiftung und parallel in Kamillus. Beim Fußball gibt es erfreuliche Siege, auch bei den Damen. Das Prinzenpaar des Karnevals bleibt in Werden, wächst nur.  Dazu St. Martin, Firmung und vieles mehr.Brinck (1)

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