Die Werdener Nachrichten vom 18. Juli
Was war das für eine tolle WM-Final-Party unter der Brücke; der Biergarten mit dem immer freundlichen Gastgeber Sirin Mali war das I-Tüpfelchen auf den WM-Wochen in Werden mit so vielen Gaststätten, die mit machten und eine Alternative zur heimischen Couch boten. Jetzt bei den Sonnentagen zeigt das Breuer-Ufer seine ganze Stärke, neben den Booten, dem Biergarten, den benachbarten Restaurants und Eisdielen und gegenüber der Südspitze des Brehm mit dem noch etwas nüchtern aussehendem Rosenbeet hat Werden noch einen Treff, den es lange vermisst hat. Wir haben WM und Ufer. Die Freiwillige Feuerwehr hat freiwillig einige Spielplätze von Orkan-Gestrüpp befreit. Folkwang geht vor den Sommerferien noch einmal in den Endspurt; wir waren dabei. Und dann kommt der Sommerkurs Gregorianik, der auch öffentliche Veranstaltungen bietet. Bei den Sportlern haben die Beachvolleyballerinnen vom Seaside endlich einen Grandslam und damit auch gutes Geld gewonnen, ein Mitglied des Heidhauser Golfclubs ist Stadtmeister geworden. Die Fischlaker Schützen melden schon einmal ihr Fest an. Zurück blicken wir auf den herausragenden Tanzabend des Werdener Gymnasiums. Es gibt wieder einen ausführlichen und guten Ausflugstipp. Wir erklären außerdem, was ein weißer Teppich bei der Bahn ist.
Das und noch viel mehr in der Werdener.











Wie man sich täuschen kann: Als am Montag die Laterne in der Grafenstraße so am Boden lag, wusste eine Passantin sofort: Opfer der WN-Nacht! Die Anwohner wissen es besser: Opfer eines neuen Fahrstils des Müllwagens. Rollt der sonst immer rückwärts am Montag herein und nimmt nichts mit, berichten Zeugen nun von einem Vorwärtsfahrer, der zwar knapp die Markise des Keller-Imbisses verpasste, aber leider die Laterne traf. Die Kabel lagen frei, inzwischen ist es wenigstens gesichert, wenn auch noch nicht wieder hergestellt.
Die Gefahr besteht weiter, auch wenn man es gar nicht sieht. Ob noch vom Sturm gelockert, oder aus einem anderen Grund, jetzt stürzte ein komplett grüner Baum auf einen Parkplatz ehemalige Feintuchwerke.
Das WM-Finale hat den „Saal“ unter der Brücke zum echten Treff gemacht. Der verlegte Biergarten erwies sich als Volltreffer. Nach Tests mit sphärischen Beleuchtungen war das die echte Premiere, mit dem Vorspiel um den dritten Platz, wartet die Fläche unter der Brücke auf neue Treffs. Schon am Nachmittag hatte die Brücke einem Jazzduo den richtigen Nachhall verschafft.