Die Werdener Nachrichten vom 27. Juni 2014
Der Orkan wirkt noch nach, so schauen wir uns den Zug an, die Verbindungen, die Feuerwehr feiert und verdient Dank. Wir blicken auf zwei Werdener, die früh verstorben sind, blicken auf Frintrup, das Fachgeschäft, das 95 Jahre Werden mit geprägt hat. Wie hier schon zu lesen war, wird Werden einen Großteil der Flüchtlinge Essens aufnehmen, wieder im Kutel. Was gilt da noch ein: Nie mehr. Längst müsste die Fläche renaturiert sein. Wir blicken zurück auf die Fete de la Musique, ein tolles Fest. Erinnern an den Ghana Abend. Werdener fuhren in einem Tag nach Rom mit dem Rad. Und wir schauen auch ins Universum. Das alles und noch viel mehr in dieser Werdener.
Das wollte sicher keiner der Bezirksvertreter. Das Kutel ist wieder auf der Liste der Übergangswohnheime und Asylbewerberstandorte in Essen; weitab von jeder Infrastruktur, schon zum Abriss beschlossen. Und auch an die Wallneyer Straße (neben Wetteramt) sollen 150 bis 200 Menschen. Am Staadt (Meckenstock) ebenfalls 150 bis 200. Das steht in einem Eilantrag, der heute in die Bezirksvertretung kommt und danach sofort in den Rat. Übrigens;: Kettwig bekommt auch 100 bis 150 Asylbewerbver an die Ruhrtalstraße im Bereich Bahnhof.
Essen ist in Kopenhagen heute Morgen nicht zur Grünen Hauptstadt 2016 erkoren worden. Gewonnen hat Ljubljana (Essen wäre leichter zu schreiben gewesen in ganz Europa), das sich schon mehrmals beworben hat. Essen will das womöglich auch noch einmal tun.