19 Juni

Die Werdener Nachrichten vom 19. Juni 2014

Keine Ruhe nach dem Sturm: Der Rockförderverein, der in Kooperation mit der Stadt das Pfingst Open Air organisiert hat, wehrt sich gegen Vorwürfe, zu spät evakuiert zu haben. Derweil befindet sich die Feuerwehr im Dauereinsatz. Im Sturm hat auch die deutsche Mannschaft das Herz der Fans erobert: Viele Werdener schauten in den Kneipen beim ersten Vorrundenspiel gegen Portugal zu. Wir schauen zurück aufs Theo-Kalkhoff-Turnier und voraus auf die Fête de la Musique.

Außerdem nimmt die Heimatzeitung Abschied von dem Komponisten und einstigen Folkwang-Dozenten Gerd Zacher, der im Alter von 84 Jahren verstorben ist.170614 Kopie

12 Juni

Die Werdener Nachrichten vom 13. Juni 2014

Die aktuelle Ausgabe der Heimatzeitung steht ganz im Zeichen des Sturms, der am Montag ganz NRW und auch Werden heimgesucht hat. Besonders schlimm hat es die über 13.000 Besucher des Pfingst Open Airs erwischt. Der Öffentliche Nahverkehr kam zum Erliegen, Tausende kamen nicht nach Hause. Die Feuerwehr war fast rund um die Uhr im Einsatz, viele Straßen mussten von heruntergestürzten Bäumen befreit werden.

Außerdem: Die Jugendherberge empfing Gäste aus Istanbul – Junge Leichtathleten haben sich für die WM qualifiziert. Und: Die Schützen haben mal wieder den Vogel abgeschossen.

Ganz im Zeichen des Sturms übrigens auch unsere Frage der Woche.

Karikatur-24

10 Juni

Ludgerus im Glück – der zweite locus arboris

Ludgerus hat es nach dem Locus Arboris wieder einmal geschafft: Schon bei der Gründungslegende wurde ja der ganze Wald um den schlafenden Ludgerus herum auf wunderbare Weise gerodet, ohne ihn und seine Gefährten zu verwunden,  und so konnte er sein Kloster bauen.

Nun hatte die Brunnenfigur Glück. Die Linde zerschlug zwar unter anderem eine Laterne, als sie entwurzelt in Richtung Brunnen stürzte, aber sie ließ die Brunnenfigur unversehrt, auch wenn manche Werdener erzählen, der Kopf sei ab. Ist er meines Erachtens nicht.

Das Wasser plätschert nun mitten durch einen Blätterwald. Und als Spielplatz ist es kaum schlechter geworden, aus dem Wasserspielplatz ein Naturspielplatz.

Heftiger traf es zwei Autos an der Ecke von Wesselswerth und Hohensteinweg. Was aussieht wie ein Baum, der zwei Autos zertrümmert hat, ist nur ein Ast.