07 Jan.

Sternsinger gesucht – zu empfehlen.

In Fischlaken werden noch Sternsinger gesucht. Ich kann aus persönlicher Erfahrung das Sternsingen mehr als empfehlen, diese Tour, die auch anstrengend sein kann, ist ein echtes Erlebnis in Gemeinschaft. Man lernt Menschen kennen und klare Menschen schätzen, man lernt auch etwas über manch andere Mitmenschen; vor allem bei den intern damals „offenen Touren“, also abseits der Liste.wnsttt02

 

Die Sternsinger in Fischlaken und Heidhausen im frischen Gewand

Für das kommende Wochenende werden noch Kinder und Mitwirkende gesucht

Essen-Werden, 06.01.2014 – Am kommenden Wochenende ist es soweit. Dann werden die Sternsinger in den Gemeinden Christi Himmelfahrt (Samstag, 11.01.2014) und St. Kamillus (Sonntag, 12.01.2014) in den Gemeinden von Tür zu Tür ziehen und die Segenswünsche für das neue Jahr verbreiten. Die Spendengelder sind in diesem Jahr für Flüchtlingskinder in Malawi bestimmt.

Die erste Spende wurde bereits „ersungen“. Der lokal ansässige Reinigungs- und Textilpflegebetrieb Quadflieg übernahm die Reinigung und Instandsetzung der in die Jahre gekommenen Kostüme und Gewänder für die kleinen Könige. Somit steht den Vorbereitungen nichts mehr im Wege. Am kommenden Donnerstag treffen sich die Kinder in St. Kamillus. Dann werden die Gruppen eigeteilt, Gewänder probiert, Kronen gebastelt und die Lieder für das diesjährige Sternsingen werden eingeübt. „Es ist immer auch ein tolles Gemeinschaftserlebnis für die Kinder und die Betreuer“, so Peter Mohnhaupt aus der Gemeinde St. Kamillus. „In diesem Jahr werden wir das Gemeinschaftserlebnis mit einer großen, gemeinsamen Mittagspause für alle Sternsinger im Gemeindesaal noch verstärken. In großer Runde zu Tisch zu sein macht den Kindern mehr Spaß und bereitet den Eltern zuhause am Sternsingertag weniger Arbeit“.

Es werden noch weitere Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingeladen, bei der Sternsingeraktion in St. Kamillus dabei zu sein und für ein tolles

Spendenergebnis mit zu wirken. Die Kinder treffen sich am Donnerstag 09.01.2014 um 15:30 Uhr im Gemeindesaal St. Kamillus. Eltern und Jugendliche, die die Kinder begleiten möchten, können sich telefonisch bei Familie Mohnhaupt melden: 0201 – 4504731. Die Entsendung der Sternsinger in St. Kamillus erfolgt am Sonntag, 12.01.2014 im Anschluss an die Messe um 10:15 Uhr.

Die Sternsinger Johanna, Florian und Ida im frischen Gewand mit Frau Vogt, Filialleiterin der Textilreinigung Quadflieg.

Kontakt:

Peter Mohnhaupt

T: 0201 – 4504731

07 Jan.

Es geht wieder los rund ums Heskämpchen

Eigentlich sollte es geschlossen bleiben, aber zu viele Proteste. Nun wird es um das Heskämpchen wieder eng, wie Martin Winking berichtet: Kirchhofsallee, Kreuzung Huffmannstraße und Pastorsacker. Ende April soll das Kanal-Kelch an eine andere Stelle wandern, bis dahin gebührt den Anwohnern Mitleid.

 

Sehen Sie irgendwo Behinderungen in Straßen, Gefahren oder etwas Wichtiges, bitte Anrufen; wir nehmen es schnellstmöglich in den Blogg auf. Tel. 849419 oder 49977.

 

05 Jan.

Heimat in Halle

Stepping OutIst es Heimat, wenn man mitten in Leipzig eine riesige Straße findet, die Essener Straße heißt, und man denkt: „Warum nicht?“ Und dann entdeckt, dass dort Thyssen-KruppSchulte zu Hause ist, und durch den Kopf schießt: „Vielleicht deshalb“; man dann aber lesen muss: „Ausverkauf aller Teile vor Ort.“ Manchmal merkt man in der Kruppstadt Essen gar nicht, wie weit es schon gekommen ist. Vor dem geistigen Auge werden riesige Metallrollen aus Nirosta über die Theke geschoben und von Schnäppchen-Jägern im Keller eingelagert.

Ist es Heimat, wenn es in Halle an der Saale an einer beliebte Currywurst-Bude auch eine „Currywurst weiß“ gibt, der Ruhrgebietler fragt: „Ist das die mit einer richtigen Bratwurst“, der Verkäufer begeistert nickt und eine richtig leckere Wurst fertig macht, super Soße und so; und nach einem nun alle die Weiße wollen.

Ist es Heimat, wenn der Verkäufer nachher beim Tisch-Abwischen fragt, warum denn sein „Weiß“ keiner verstanden habe? Aber nun alle wissen, was er Besonderes hier biete. So viele Weiße habe er oft über Wochen nicht verlauft.

Ist es Heimat, wenn der gute Mann dann noch irgendetwas von Hamburg faselt, wo es die auch gebe. „Ja, klar Ruhrgebiet“. Nein, die können es doch nicht erfunden haben.“

„Erfunden vielleicht nicht, aber dort ist ihre einzig echte Heimat. Vieles was nicht an der Ruhr geboren wurde, hat dort eine Heimat gefunden“, sagt der Gast aus Essen-Werden und ist richtig stolz auf sich inmitten einer Runde von neuen Wurst-Weiß Esse(ne)rn.

Abends gab es dann die Bluesband der Stadt, oder hoffentlich nicht. Denn die netten alten Jungs von Stepping Out im Mojo Bluesclub spielten nach Noten Blues Klassiker so, wie sie im Ruhrgebiet allenfalls bei einer spontanen Bluessession akzeptiert würden, aber nicht als eingespielte Band in einem Club.

Aber keine Angst: Der Blues hat seine Heimat auch für mich nicht im Ruhrgebiet; auch wenn unsere Band vor 34 Jahren den „Rhythm `n Pott“ und „Ruhrpott Rhythm“ begründen wollte. Jugendsünden eben.

01 Jan.

Baxmeier auf dem Stuhl

Morgen gibt es wieder mal einen spannenden Film vom Regisseur Florian Baxmeier, ehemaliger Schüler Gymnasium Werden, der sogar mal bei einem Oscar gehandelt wurde.

Diesmal geht es um ein Thema, das schon für etliche spannende Filme gesorgt hat: Ist dert Ex tot, oder ist es eine andere Form von Zigaretten holen.

Martina (Stefanie Stappenbeck) und Ralf (Andreas Pietschmann) urlauben an der bretonischen Küste. Der Stress mit ihrem Restaurant in Köln ist weit weg. Doch dann kehrt Ralf von einem Segeltörn nicht zurück. Ein tödlicher Unfall, vermutet die Gendarmerie. Martina fährt allein nach Deutschland zurück. Während ihre Mutter (Renate Krößner) und Jugendfreund Johannes (Oliver Mommsen) helfen und trösten, glaubt Martina, dass Ralf noch lebt. Sie findet Hinweise für sein Verschwinden. E-Mails an eine „Caro Dame“ und ein Foto führen sie zurück nach Frankreich…
Florian Baxmeyer („Die drei ???“-Filme) erfindet den Thriller nicht neu, seine Spannungsmittel sind altbekannt, teilweise abgenutzt. Dennoch ist es amüsant anzusehen, wie er und Autorin Ulli Stephan („Im Netz“) eine Atmosphäre der Ungewissheit schaffen: Was ist real, und was bildet sich Martina nur ein?