08 Okt.

Noch zwei Tage bis zum Blitzmarathon

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Erstens kein Parkplatz, und doch bisweilen eine Rennstrecke, Die wenigen Meter des Hardenbergufers zwischen Haus Scheppen und Campingplatz, WFB-Hafen und Ruhrverband-Hafen.

Heute können Blitzer an der Laupendahler stehen, an der Velberter und an der Brückstraße. (Alle Angaben ohne Gewähr.)

Glaube ich den städtischen Meldungen, dann darf ich Werden am Donnerstag beim Blitzmarathon bis auf die Barkhovenallee (und wer rast denn da?) als blitzfreie Zone anpreisen. Das ist doch etwas.

Nur nördlich der Ruhr empfiehlt sich etwas Aufmerksamkeit: Selbstverständlich ist derSchuirweg dabei: Besonders gern stehen sie vor dem Haus Schuir und an der Einfahrt (ehemals Langels und Landschaftsbau) vor den unteren Serpentinen.

Auf der Liste noch Ruhrtalstraße und Lerchenstraße, das ist die vom See zum Stadtwaldplatz.

Ich könnte mir in Werden einige sehr ertragreiche vorstellen, aber erstens verrate ich die nicht, und zweitens kennt die Polizei die noch besser.

07 Okt.

Ganz vorne sportlich

Noch stehen einige Ergebnisse aus; aber so die ersten Meldungen vom Wochenende und vor allem Tabellenstände lassen doch hoffnungsvoll lächeln. Danny Konietzko würde sich wehren, das habe „gar nichts zu sagen“, aber er steht mit seinem SCWH auf Platz Zwei punktgleich mit Burgaltendorf, das beim Tabellen-Zehnten auch nur einen Punkt holte. Da geht doch was!

Unsere Tischtennis-Asse sind nach dem Abstieg nun auf Platz der eins der Bezirksliga; also doch eher landesliga als Bezirksliga? Man darf hoffen.

Die Dritte des SCWH führt die Tabelle der Kreisliga B souverän an, sechs Siege in sieben Spielen.

Und der Blick nach unten hat auch was: In der Kreislia C liegt Werden 80 II auf dem zweiten Platz vor der eigenen Ersten mit dem 11. Platz. Vielleicht Momentaufnahme, aber schon reizvoll.

Und die Schachfreunde haben ihren ersten Sieg in ihrer Geschichte auf Verbandsliga- Ebene erreicht. Bottrop musste die historische Niederlage hinnehmen.

06 Okt.

Lanz Verriss – hier nicht, aber . . .

Ich könnte ja . . . diesmal ohnehin keinen Lanz-Verriss schreiben, habe ja gar nicht geguckt. Ich hätte vielleicht den Schluss geschaut, wenn der menschelnde Lackaffe nicht genau in der Sekunde, in der ich einschalte, einen Beamten beleidigt hätte: „Sie sehen auch aus wie ein Beamter trotz Verkleidung).. Ich habe manchmal einfach nicht die Kraft für Fremdschämen. Der tut immer so menschelnd, ist aber entweder ein ungeschickter Idiot oder doch arrogant.

05 Okt.

Rippchen in Waltrop

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Gestern abend in Waltrop; tiefstes Nordost-Ruhrgebiet mit dem Warenhaus Manufaktum in der Zeche; das einen Besuch wert ist (aber zu Junk Food nicht passt).

Ich war ohnehin wegen eines Kontrabasses dort, eine „erwachsene Geige“ (kein Scherz von mir, sondern der eines Geigenbauers vom Bodensee). Und dann habe ich das bauchige Instrument anschließend mit einem Schlemmerabend verbunden, und die zufällige Wahl fiel mit dem Glück des Hungrigen auf Curry- Heini (www.curry-heini.de; — der Mann ist laut Webseite ja eine bundesweite Berühmtheit. Wusste ich nicht.). Ich habe mit sicherem Gespür keine Wurst bestellt, obwohl es mir Leid tut nach dem Besuch auf seiner Internetseite. Vorne an der Theke echte Ruhrgebietsstimmung: Laut, herzlich und doch sofort persönlich zu dem Fremden aus dem Westen des Potts. Weiterlesen

04 Okt.

Letzter Abend — Wir werden See(n)

Irgendwie hatte es etwas von Abschied, der letzte Abend, noch im Sommer um den See. Ich weiß, es ist Herbst, aber wer will das schon so sehen. Die ersten Blätter liegen bereits, aber noch skatet es sich gut.

Am Haus Scheppen fehlen die üblichen Verdächtigen und ich setzte mich mit der doppelten Currywurst erstmals an den Stammtisch; bereit, jede Sekunde aufzuspringen.

Ein lachender Typ fragt, wo man so hässliche Skateschuhe bekommt. Ich antworte wahrheitsgemäß: Ebay. Wenn der wüsste, wie schlecht die auch verarbeitet sind, und eine Ratsche kaputt war, was nicht unter „übliche Gebrauchsspuren“ fällt, meine ich. Die 20 Euro für sehr leichte Speedschuhe waren für die Mülltonne, sehr schade. Die werden gehen wie der Sommer, oder ich bastele daran. Aber wenn das Leuchtblau (gibt es, siehe diese Schuhe) hässlich ist, lohnt es vielleicht doch nicht.

Auf dem Rückweg schmerzen sie auch noch, überholen aber zwei Angeber. Wie sagte VW zu seinem Käfer: „He is ugly, but he functions“.