Nix gelernt – Messe
Gerade kommt die Reaktion von Dreien aus dem Viererbündnis herein, sie zeigt: Nix gelernt. Man muss kein Prophet sein: Die Grünen, die in der Tat ja auch im Aufsichtsrat saßen und viele Fehler (Bellini Bau?) mit getragen haben; werden genauso antworten: Haben also alle Parteien nichts gelernt? Sie sollten sich endlich an einen Tisch setzen, ohne dieses Getöse!
Jetzt wird wahrscheinlich auch noch das Viererbündnis zerbrechen, dem die Grünen schon so einige Werdener Punkte geopfert haben: Klarheit Grüne Harfe, aktuelle Lösung Verkehr, usw.
Mitteilung von CDU, EBB und FDP von 16.47 Uhr
Nach dem Bürgerentscheid: Initiatoren des Bürgerentscheides müs-sen jetzt Farbe bekennen / Messe steht unter enormem Zeitdruck
Nach dem knappen Ausgang des Bürgerentscheides gegen die Modernisierungspläne der Messe erklären die Vorsitzenden der Fraktionen von CDU, Thomas Kufen, FDP, Hans-Peter Schöneweiß und ESSENER BÜRGERBÜNDNIS, Udo Bayer:
„Es trifft auf unseren entschiedenen Widerspruch, wenn der Vertretungsberechtigte des Bür-gerbegehrens Prof. Dr. Breyvogel zum gestrigen Votum erklärt ‚die Stadt sei jetzt eine ande-re‘ und sich nach der Kommunalwahl die ‚politische Landschaft in Essen verändert‘. Das spie-gelt nicht das Ergebnis wieder. Im Gegenteil, das knappe Ergebnis ist eine Verpflichtung für beide Seiten. Ein außergewöhnlich breites gesellschaftliches Bündnis hatte sich für die Mo-dernisierung der Messe Essen stark gemacht. Parteien, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbän-de, Bürger- und Verkehrsvereine und zahlreiche Vereinsvertreter haben mit ihrem Einsatz für die Messe gezeigt, dass sie keine andere Stadt, sondern die Chancen des Messeumbaus für Stadt und Region nutzen und mit der Modernisierung einen Aufbruch für den Wirtschafts-standort erreichen wollen. Das Umdeuten des Ergebnisses des Bürgerentscheides von Prof. Dr. Breyvogel ist abwegig und verbaut Konsenslösungen, die es im Interesse der Messe und der Arbeitsplätze in unserer Stadt geben muss.
Wir fordern die Initiatoren des Messe-Bürgerbegehrens und in erste Linie die Grünen klipp und klar auf, jetzt Farbe zu bekennen und die Eckpunkte ihres „Plan B“ für die Modernisie-rung der Messe vorzulegen. Wie soll das Geschäftsmodell der Messe Essen zukünftig konkret aussehen? Welche Ausstellungsfläche soll der Messe zukünftig zur Verfügung stehen? Und vor allem: In welchem Finanzrahmen soll die notwendige Modernisierung möglich sein? Darüber hinaus: Garantiert auch der Plan B, dass der Grugapark nicht in Anspruch genommen wird? Diese zentralen Fragen müssen die Initiatoren des Bürgerentscheides jetzt beantworten. Die Messe steht nach Ausgang des Bürgerbegehrens unter enormem Zeitdruck.
Die heftigen Auseinandersetzungen um die Modernisierung der Messe Essen haben gezeigt, dass die Grünen sich bereits im Kommunalwahlkampf befinden und offenbar das Viererbünd-nis verlassen haben. In den vergangenen vier Jahren haben wir gemeinsam wichtige Ent-scheidungen für eine positive Stadtentwicklung getroffen und die Haushalte gemeinsam ver-abschiedet. Und auch auf die Modernisierung der Messe bezogen sind alle grundsätzlichen Entscheidungen einvernehmlich getroffen worden, bevor die Grünen dann – ohne dass es nennenswerte Änderungen in dem Projekt gab – die gemeinsame Plattform verlassen haben.“
Sie gingen in der WNGeschäfststelle weg wie warme Semmeln mit Leberkäs. Nichts wird die wunderbaren Fußballbildchen ersetzen können, also habe ich erst einmal kein Tütchen mit den Ruhrpott-Sammelbildchen angerührt, aber dann lag da so eine Tüte. Also mal investiert und in der Zeitung war dann auch noch eine; und gleich mit dem Neururer mit blauweißen Haaren. . . ich bin jetz angefixt; und gebe allen Recht, die nichts von der Idee halten. Aber waren nichts schon die Fußballbilder eine böse Idee, Kindet abzu zocken. Hier ist die Gefahr eindeutig bei Erwachsenen; und das ist doch schon fast anständig.