Komischer und verheulter Kauz

von Thomas Plaßmann
Thomas

Karneval macht Gereon glücklich

von Thomas Plaßmann
Thomas

Karneval macht Gereon glücklich
Vor dem Mailänder Dom stehen auch keine Bäume, warum dann so viele vor der Basilika?
Diese Frage wirft das Gespräch mit Dirk Heimeshoff auf, der Essen bei der Grünen 14 begleitet hat und seit 15 Jahren für das Grün im Essener Südwesten zuständig ist.
Wir schauen nach Fischlaken, wo es einen kleinen feinen Musikraum gibt, der aus einem Schweinestall entstanden ist, die SG Werden 80 legt eine Pause ein, Ulrike Frank alias Katrin Flemming aus Gute Zeiten – Schlechte Zeiten lernte ihr Handwerk in Werden, im Musical; ein herausragender Jahrgang des Musicals nimmt langsam Abschied; es gibt wunderschöne Bilder aus den vergangenen schönen kalten Tagen. Kräne kreisen und Menschen fliegen.
Es gibt mehr zum Werdener Hof. Dazu natürlich Närrisches und Zauberhaftes. Und wir haben die Bernsmühle wieder ausgegraben. Wenn das nicht reicht, der soll sich selber seine Nachrichten aus der neuen Ausgabe heraussuchen.
Stimmen Sie bei unserer aktuelle Umfrage ab!
Was halten sie von der These, dass sogar die schöne Platane vor dem Rathaus eigentlich gefällt werden müsste, und höchstens dort Kunst Platz finden könnte.
Das alles und mehr in der neuen Werdener!

Genossen und die Nächstenliebe
Zur Groko überlasse ich den Kommentar diesmal Helge Schneider, der schon vor Wochen in der Galore meinte:
Helge: „. . . Dabei soll doch einfach jeder das machen, was er am besten kann und ihm Sapß macht.“
Galore: „Wäre das eine Lösung für diese Gesellschaft?“
Helge: Ja. Ich finde zum Beispiel, Sigmar Gabriel sollte unbedingt Außenminsiter bleiben, egal wie das jetzt mit der Regierung weitergeht. Denn ich habe den Eindruck, dass er zum ersten Mal, seit er in der Politik ist, einen Job macht, der ihm Spaß bereitet und den er einfach gut kann. Soll er doch aus der SPD austreten und parteilos den Außenminister machen.“ —-
Nun ja, das wird wohl nicht gehen, aber das, was jetzt die SPD unter Schulz macht, ist weit daneben und sicher keinerlei Wählerwillen.

Mothers Finest live im PIano Dortmund
Sie schieben immer noch den Rock’n Roll, Soul und Funk in einmaliger Weise von der Bühne. Gestern waren sie mal wieder Mothers Finest im Land, sichtlich gealtert seit ihrem sensationellem Auftritt 1978 im Essener Rockpalast; zwar ohne Keyboarder in Sound und Rhythmik etwas reduziert, aber mit zwei Gitarristen mächtig druckvoll; noch weitgehend in Originalbesetzung, einschließlich des Bassisten Jerry „Wyzard“ Seay, der auch heute noch im perfekten Sound die Bässe hämmert und rasant schnell Linien einbaut. Da ist sie noch die Sängerin „Baby“ Jean Kennedy, die mit 70 Jahren noch sichtlich Spaß an der Musik hat, die Stimme nicht mehr ganz so voll, daneben ihr Mann, Sänger Glenn „Doc“ Murdock, der mit dem Englisch der Gäste im Dortmunder Piano hadert, vor allem bei seinen Aussagen über die Politik in den USA; kein Wunder bei einer schwarzweißen Band, die immer schon Grenzen überwand. Und sie spielen es wieder, ihr „Nigizz Can’t Sing Rock ‘n’ Roll“, dass bei seinem Erscheinen trotz der klaren Ironie für Diskussionen sorgte.
Gitarrist Gary „Moses Mo“ Moore, nicht der irische Namensvetter, hat seine langen blonden Haare gegen Frisur und Bart von Catweazle eingetauscht, und bedient voller Spielfreude die Gitarre, sichtlich aber auch mit Ironie zu den Posen der Hardrockgitarristen. Sein kon-souveräner farbiger Partner John „Red Devil“ Hayes ist auch schon seit 1992 dabei. Schlagzeuger Dion Derek Murdock ,Sohn des Sängerpaares, groovt inzwischen herausragend kraftvoll.
Die reife Band fand ein gleichaltriges Publikum vor, mit dem Baby Jean in Erinnerungen an 1978 schwelgen konnte: „Ihr ward doch auch alle vor 40 Jahren in der Grugahalle“.
Klar, und wir staunten, dass das unmögliche aus den Boxen fetzte: Rock und Funk, nicht vermengt, sondern klar nach Personen getrennt. Großartig! Das sind die Stücke heute noch: Baby Love, Piece of Rock und Mickey’s Monkey klarer und straighter als damals.
Eine neue Mütze für diese kalten Tage
hat nun Mutters Bester in der Redaktion auch.
Beim ersten Blick sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Aber da ist beim längeren Betrachten im Kruppwald dann ein kleiner See zu erkennen. Weiß noch jemand, wo das ist oder war?