18 Dez.

Auch Jonakirche sagt Präsenz-Weihnachtsgottesdienste ab

Die Jonakirche bleibt zu Weihnachten geschlossen.

Nachdem die Evangelische Kirche Werden bereits ihre Konsequenzen aus den steigenden Corona-Fallzahlen gezogen hat und voraussichtlich bis zum 10. Januar keine Präsenzgottesdienste und damit keine Weihnachtsgottesdienste anbietet, hat nun auch das Presbyterium der Evangelischen Jonagemeinde in Heidhausen ähnliches entschieden: Die Türen der Jonakirche bleiben zu Weihnachten und bis auf weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen.
Stattdessen werden am Heiligen Abend alle drei geplanten Gottesdienste auf dem Kanal „Jonakirche Essen“ der Internet-Videoplattform „YouTube Premiere“ eingestellt: um 14 Uhr der Mini-Gottesdienst für die ganz Kleinen, um 15.30 Uhr den Familiengottesdienst mit Kindermusical und um 17.30 Uhr die festliche Christvesper.
Wer nicht bei der Premiere dabei sein kann, kann die Gottesdienste auch an den darauffolgenden Tagen weiter auf dem YouTube-Kanal der Jonakirche Essen abrufen.
Um 16 Uhr findet zusätzlich ein Live-Telefon-Kurzgottesdienst statt unter Telefonnummer 0721 2036 222. Wer mitfeiern möchte, gibt den Code 658 050 ein und ist dabei. Wer den Termin verpasst, kann die Ansprache auch nachträglich anhören unter der Telefonnummer 0201 56052190.
„Das Presbyterium hat sich schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen, den inzwischen die meisten evangelischen Kirchengemeinden in Essen gehen – und übrigens auch unsere Nachbarn, die gesamte Evangelische Kirche von Westfalen: Der Schutz des Nächsten erfordert im Augenblick, dass alle ihre Kontakte und Begegnungen so weit als möglich verringern“, so Pfarrer Klaus Baltes. Die Pandemie müsse wieder unter Kontrolle gebracht werden. „So gut das Schutzkonzept der Jonakirche auch ist: Noch sicherer ist es, auf Versammlungen im Moment möglichst zu verzichten.“
Nach Weihnachten findet der schon länger digital geplante Ökumenische Silvestergottesdienst zusammen mit St. Kamillus statt – um 17 Uhr, auf der digitalen Internet-Konferenzplattform Zoom. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich unter: carolina.baltes@ekir.de.

17 Dez.

Keine Weihnachtsgottesdienste in der Ev. Kirche Werden

Die Evangelische Kirche Werden.

Die Evangelische Kirche Werden zieht Konsequenzen aus dem aktuell hohen Infektionszahlen der Corona-Pandemie: „Sehr schweren Herzens“ hat das Presbyterium beschlossen, mindestens bis zum 10. Januar 2021 keine Präsenzgottesdienste durchzuführen. Damit sind auch die geplanten Weihnachtsgottesdienste in der Evangelischen Kirche gestrichen.
Als Ersatz soll es an Heiligabend weihnachtliche Videogottesdienste aus der Kirche Werden geben, die auf der Homepage der Gemeinde, www.kirche-werden.de, zu sehen seien. „Außerdem versuchen wir, möglichst vielen Menschen eine Vorlage für eine weihnachtliche Andacht zu Hause zukommen zu lassen“, verspricht Pfarrer Oliver Ruoß, der hofft, „dass wir so zwar an unterschiedlichen Orten, aber doch miteinander verbunden Weihnachtsgottesdienste feiern werden.“
Auch an diesem Sonntag und zu den weiteren regulären Gottesdienstterminen soll ein Video-Gottesdienst auf die Homepage gestellt werden.
Den Kirchen ist zwar aufgrund der Religionsfreiheit in Deutschland auch im Lockdown das Feiern von Gottesdiensten nicht untersagt worden. „Und wir sind auch davon überzeugt, dass angesichts unserer sehr sorgfältig überlegten Schutzkonzepte ein Ansteckungsrisiko in den geplanten Präsenzgottesdiensten sehr gering gewesen wäre“, so Ruoß. „Aber wir sind jetzt alle dazu aufgerufen, Kontakte und Begegnungen massiv zu reduzieren und möglichst zu vermeiden. Daher erscheint es uns vernünftig und dem Gebot der christlichen Nächstenliebe angemessen, auf Versammlungen von Menschen möglichst zu verzichten – auch auf unsere Präsenz-Gottesdienste.“

Auch die die Jona-Gemeinde überlegt aktuell, ob es vernünftiger ist, an Weihnachten auf Präsenzgottesdienste in der Jonakirche zu verzichten und nur Gottesdienste im Internet, per Telefon und für zuhause anzubieten. Die Entscheidung, die das Presbyterium dazu am heutigen Donnerstagabend gefällt hat, lag bis zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Das Ergebnis der Beratungen soll am Freitag, 18. Dezember, ab 21 Uhr auf der Internetseite www.jona-kirche-essen.de abrufbar sein. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich die Information ansagen lassen unter: 0201/56 05 21 90.
Die katholische Propsteipfarrei St. Ludgerus hält bislang an ihren Planungen fest. Diese hat über die Weihnachtsfeiertage über 40 Gottesdienste geplant, um möglichst vielen Gläubigen eine Mitfeier dieser besonderen Festtage unter Einhaltung der Corona-Schutzregeln zu ermöglichen.

Das Bistum Essen empfiehlt seinen Pfarreien und Gemeinden, die öffentlichen Gottesdienste möglichst auf die Sonn- und Feiertage zu beschränken und dabei auf die Einhaltung aller erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. „Ausdrücklich werden aber Angehörige von sogenannten Risikogruppen darum gebeten, nicht an öffentlichen Gottesdiensten teilzunehmen“, heißt es in einer Mitteilung des Bistums an die Pfarreien. Anmelden kann man sich für die Ludgerus-Gottesdienste im Internet: ludgerus.ruhr.

15 Dez.

Zwei Container brannten in Werden

Der ausgebrannte Altkleidercontainer an der Wigstraße.

Zwei Container brannten in der Nacht zum Dienstag in Werden: Die Feuerwehr löschte die Feuer und die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.
Gegen 0:15 Uhr erfuhr die Polizei, dass der Altkleidercontainers an der Wigstraße Feuer gefangen hatte. Und das wohl nicht von alleine: Ein Zeuge beobachtete zwei männliche Personen, die sich von dem Container entfernten. Die mutmaßlichen Brandstifter sind zwischen 15 und 20 Jahre alt und haben blonde Haare. Einer trug eine dunkelblaue Jacke.
Keine zwei Stunden später , gegen 2:30 Uhr brannte dann ein Altpapiercontainer auf der Straße Pastorsacker. Die Feuerwehr löschte auch hier den nur noch qualmenden Inhalt. Womöglich sind dieselben Täter für beide Brände verantwortlich.
Die Brandermittler suchen nun nach weiteren Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen im Bereich der Container beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter 0201/829-0 entgegen.

24 Aug.

Im Jubb hat die Jugend die Wahl

Das Jubb wird wieder zum Wahllokal für die Jugend.

Das Jugend-und Bürgerzentrum Werden (Jubb) ist im Vorfeld der Kommunalwahl wieder Wahllokal für junge Menschen unter 16 Jahren. Vom 1. bis 3. September können Kinder und Jugendliche, die bei der Kommunalwahl am 13. September noch nicht stimmberechtigt sind, ihren Bürgermeister-Kandidaten für Essen und ihre Vertreter für den Stadtrat wählen. In das tatsächliche Wahlergebnis fließt diese Abstimmung freilich nicht ein, doch dürfte es ein interessantes Stimmungsbild darüber ergeben, wie die Jugend hier politisch tickt.

Das Wahllokal im Jubb, Wesselwerth 10, hat dienstags bis donnerstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Bitte schellen, eine Mund-und Nasenbedeckung und einen Stift mitbringen.

Auf der Seite des Wahlamts der Stadt Essen https://www.essen.de/rathaus/wahlen_und_abstimmungen/wahlen/wahlamt.de.html oder auf www.townload-essen.de und natürlich in den Werdener Nachrichten kann man sich vorab über die Kandidaten informieren.

Für alle Jugendlichen, die sich ein Bild davon machen möchten, wie die Bezirksvertretung arbeitet, was ihre Aufgaben sind und mit welchen Anliegen man sich an sie wenden kann, gib es am Donnerstag, 27.August, 19 Uhr im Jubb eine Bürgersprechstunde für Jugendliche mit dem Bezirksbürgermeister Benjamin Brenk (SPD) und seinen Stellvertretern Michael Nellessen (CDU) und Ludger Hicking (Grüne).

Da wegen Corona die Besucherzahl beschränkt ist, bittet das Jubb, sich vorher telefonisch anzumelden Tel: 0201/8851149

24 Aug.

Verkehrsprobleme in Heidhausen und am Werdener Berg

Seit Montag sorgt eine Baustelle auf der Heidhauser Straße, zwischen Grüters Gasse und Grüne Harfe, für Verkehrseinschränkungen:  Die Stadtwerke Essen erneuern dort einen Entwässerungskanal. In beiden Fahrtrichtungen steht deshalb nur eine Fahrspur zur Verfügung. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Die Arbeiten werden bis November andauern.

Probleme gibt es zudem auf der Werdener Straße: Wegen eines Fahrbahnschadens ist seit Montag auf der B224 (Bredeneyer Straße) Richtung Werden zwischen den Kreuzungen Graf-Bernadotte-Straße und „Weg zur Platte“ am Werdener Berg nur ein Fahrstreifen frei, so Straßen.NRW. Ursache ist offenbar ein der viele Regen, der das Kanalsystem überlastet hat. Die rechte Fahrspur muss nun über eine Strecke von 40 Metern komplett erneuert werde. Dafür muss die Straße voraussichtlich eine Woche lang gesperrt bleiben