22 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 34/2024

30 Jahre Förderverein Wildgatter Heissiwald

Vor 30 Jahren, am 8. August 1994, wurde der Förderverein des Wildgatters Heissiwald gegründet, um das Wildgehege zwischen Werden und Bredeney zu erhalten und unabhängig von der öffentlichen Hand zu finanzieren. Im Mai formierte sich der Vorstand neu, mit Ursula Tomasdottir als neuer Vorsitzender. Meinungsverschiedenheiten im Hintergrund bezüglich der Wahl zum Trotz plant der Verein, den 30. Geburtstag mit einem großen Sommerpicknick zu feiern.


90 Jahre Spindelgang: Ein geselliges Straßenfest

Der „Spindelgang“ feierte sein 90-jähriges Bestehen als Straße mit einem geselligen Straßenfest. Kuchen, Salate, Antipasti und Gegrilltes fanden ihren Weg ans Buffet, das unter einem Zeltdach am Ende des Wendehammers aufgestellt war. Die Bewohner zeigten sich rege und genossen das gemeinsame Beisammensein.


Premiere des „Löwenflohmarkts“ auf der Tartanbahn

Am Samstag verwandelte sich die Tartanbahn des SC Werden-Heidhausen für die Premiere des „Löwenflohmarkts“ in einen Trödelmarkt. 80 Stände lockten viele Trödel-Fans an und machten die Runde auf der Laufbahn fast komplett dicht. Jörg Ewenz, zweiter Vorsitzender des Werdener Werberings, freute sich über ein „richtig gelungenes Familienfest“.


Erfolgreicher Meisterschaftsauftakt des SC Werden-Heidhausen

Der SC Werden-Heidhausen startete erfolgreich in die neue Saison der Bezirksliga, indem er den Türkischen SV Bruckhausen mit 1:0 besiegte. Obwohl das Spiel unnötig spannend wurde, konnte der SC Werden-Heidhausen den Auftakt für sich entscheiden.


Neue Sextaner an den Werdener Gymnasien

Wir gratulieren allen neuen Sextanern der Werdener Gymnasien zum Start an ihrer neuen Schule! Die Klassenfotos der frisch gebackenen Fünftklässler gibt es in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Engagieren Sie sich in einem Verein?

15 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 33/2024

Aufwertung von Haus Scheppen zur IGA 2027

Das Umfeld von Haus Scheppen soll anlässlich der Internationalen Garten Ausstellung (IGA) 2027 im Ruhrgebiet aufgewertet werden. Aktuell läuft ein öffentlicher Beteiligungsprozess bei der Stadt Essen. Allerdings ist das Baudenkmal Haus Scheppen selbst kein Teil dieses Prozesses, was Ludger Hicking-Göbels als „eine geplante Blamage“ bezeichnet. Er kritisiert die Pläne der Stadt, die darauf abzielen, mehr Touristen anzulocken, während das Denkmal vernachlässigt wird.


Ärger über Müll an der Dauerbaustelle in Hösel

Udo Brandt ärgert sich über die Dauerbaustelle in Hösel, die den S-Bahn-Verkehr der Strecke S 6 stark beeinträchtigt. Doch nicht der Ersatzverkehr ist sein größtes Problem, sondern die Müllproblematik: In der Nähe seines Wohnortes, wo die Ersatzbusse pausieren, sammelt sich zunehmend Müll an. Brandt vermutet, dass die Busfahrer während ihrer Pausen Abfall einfach entsorgen, und fordert Maßnahmen zur Verbesserung der Situation.


Zukunftspläne von Daniel Schiffer und Julia Witte

Das Gastronomenpaar Daniel Schiffer und Julia Witte, das bislang gehobene deutsche Küche im „Schiffers“ servierte, wird ihr Restaurant zum Jahreswechsel schließen. Ab 2025 werden sie in den Räumlichkeiten der „Frittenschmiede“ in Heidhausen tätig sein. Trotz des Erhalts des Imbiss-Charakters wollen sie dem neuen Lokal eine „eigene Handschrift“ verleihen.


Feier der Heimatsprache Waddisch mit zwei Jubiläen

Waddisch, der einzigartige Dialekt von Werden, wird vom Komm-Omend, dem Arbeitskreis zur Pflege dieser Sprache, lebendig gehalten. Der Vorsitzende Marc Real, oder „Vörsetter“, kündigt gleich zwei Jubiläen an: Das 100-jährige Bestehen der Gruppe und das fünfjährige Jubiläum der Mundart-Kolumne „Döt on dat op Waddisch Platt“ in den Werdener Nachrichten. Am 12. Oktober lädt der Komm-Omend zur „Feier der Heimatsprache“ ein.


Frage der Woche

Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Sollte die Stadt ins Baudenkmal Haus Scheppen investieren?

08 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 32/2024

Sprühen für den guten Zweck: Beim „First Friday“ am vergangenen Freitag in der Werdener Altstadt hat der Werbering die 1980er zurückgeholt. Graffitikünstler Marten Dalimot hat ein Werden-Kunstwerk auf großer Leinwand gezaubert, mit dem es beim Löwenflohmarkt am Samstag, 17. August, 12 bis 17 Uhr, im Löwental eine Benefiz-Auktion gibt.


Naturkita am Volkswald in Aussicht

Land in Sicht am Volkswald: „Wenn alles gut geht, kann die Naturkita nächsten Sommer an den Start gehen“, zeigt sich Arne Mengek optimistisch. Er ist der Leiter des gemeinnützigen Vereins „Recht auf Kindheit“. Dieser hat die Trägerschaft des lang angekündigten Projekts übernommen, das zuletzt arg ins Stocken geraten ist. Der Naturkindergarten in Heidhausen gehört zu den ersten Projekten, die der erst im September 2023 gegründete Verein in die Tat umsetzen will.


Schließung des Restaurants „Schiffers“

„Der alte Löwe brüllt wieder“, schrieben die „Werdener Nachrichten“ in ihrer Ausgabe am 14. November 2014. Denn im ehemaligen Traditionsgasthaus „Löwen“ an der Brückstraße zog nach vier Jahren Leerstand Daniel Schiffer mit seinem Restaurant „Schiffers“ ein. Nun später kommt er erneut zum Schweigen: Daniel Schiffer und seine Partnerin Julia Witte wollen trotz allen Erfolgs das Restaurant zum Jahresende an diesem Standort schließen.


Waddische Geschichten und Geschichte: Alt Werden

(Foto: Pizzi)

Diesmal erzählt unsere Reihe „Waddischen Geschichten und Geschichte“ von einer Kneipe, die lange offiziell „Zum Ruhrtal“ und zuletzt auf den Namen „Alt Werden“ hörte. Doch meist wurde sie einfach nach ihren Wirten genannt: Burgmann, Groß, Klöckner – und natürlich Pizzi.


Sofie Ann Simon und die Dodgeball-Weltmeisterschaft

„Das ist ein ganz schön verrückter Sport“, sagt Sofie Ann Simon über Dodgeball. Dazu passt auch ihre eigene Geschichte, die sie damit verbindet: Erst diesen April ist sie mit diesem Sport erstmals in Verbindung gekommen – und nun fährt sie als Teil der deutschen Nationalmannschaft nach Österreich, um an der Dodgeball-Weltmeisterschaft teilzunehmen, die vom 11. bis 17. August in Graz stattfindet.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Wie beurteilen Sie die Gastro-Szene in Werden Stadt und Land?

01 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 31/2024

Neue Sitzbank auf der Hundewiese in Heidhausen

Während die Hunde ihren Auslauf genießen, wollen Frauchen und Herrchen zuweilen verschnaufen. Eine Ausruh-Gelegenheit hat lange auf der Hundewiese Jacobs-/Barkhovenallee in Heidhausen gefehlt. Bis jetzt: Denn nun steht dort eine offenbar in Eigenregie aus Holz und alten Metallteilen zusammengeschraubte Sitzbank, die die Befehle „Sitz!“, „Platz“ auf der Lehne eingraviert aufweist. Bei Grün und Gruga zeigt man sich indes wenig begeistert, nicht miteinbezogen worden zu sein.


Keine Hunde auf dem Klinikgelände der KEM

Eine Anwohnerin sieht sich plötzlich vor dem Problem, zu ihrer Mutter nicht mehr den gewohnten, kurzen und direkten Weg nehmen zu können, der von der Propsteistraße zum Dingerkusweg führt – zumindest nicht mit dem Hund: Seit kurzem stellen neue Schilder auf dem Klinikgelände der KEM (Evangelische Kliniken Essen-Mitte) für Hundehalter ein unerwartetes Hindernis dar. Das Mitführen von Hunden sei auf dem Privatgelände untersagt. Den längeren Umweg von zusätzlichen 20 Minuten über den Viehauser Berg in Kauf zu nehmen, falle ihr schwer.


Zeino Aarab eröffnet „Oh My Burger“ in der Altstadt

Zeino Aarab hat in Sterneküchen ihr Handwerk gelernt und ist nun selbst Küchenchefin. Sie widmet sich bodenständigerer Kost, ohne dabei Niveau missen zu lassen. „Ich will die krassesten Burger weit und breit machen“, sagt sie über ihre Ambitionen für „Oh My Burger“, der am gestrigen Donnerstag mit einer Sonderaktion in der Altstadt eröffnete. Für einen Euro gingen ab 15 Uhr die Burger der veganen Variante über die Ladentheke – eine lange Schlange am Eingang war die werbewirksame Folge.


Waddische Geschichte und Geschichten: Kneipe Kaiser Friedrich

Die neue Folge der „Waddischen Geschichte und Geschichten“ führt uns in die Kneipe, die die meisten als „Kaiser Friedrich“ kannten. Spätestens unter dem Wirt Wü entwickelte sich sie sich zu einer richtigen Szene-Kneipe, die nicht nur weit über Werden, sondern gar über Essen hinaus Gäste anlockte.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Wie hunde- und tierfreundlich geht es in Werden Stadt und Land zu?

25 Juli

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 30/2024


Einweihung einer neuen Skulptur im Gartenhaus Dingerkus

Regelmäßig öffnet das Gartenhaus Dingerkus seine Pforten zu literarisch-musikalischen Nachmittagen wie zuletzt mit Saxophonist Orest Filipov und Pfarrer und Autor Steffen Hunder. Am 4. August begrüßt Peter Bankmann vom Freundeskreis Gartenhaus Dingerkus einen besonderen Gast: Der Fischlaker Künstler Roger Löcherbach kommt, um der Einweihung seiner neuen Skulptur beizuwohnen. Diese wurde anlässlich des 300. Geburtstags des Gartenhaus-Vaters Johann Everhard Dingerkus im Mai 2025 gefertigt.


„First Friday“ in Werden: 80er Jahre

Für den „First Friday“ am 2. August holt der Werdener Werbering wieder das große Besteck raus. Nachdem das EM-Viertelfinale „Deutschland-Italien“ auf den Juli-Termin des „langen Freitags“ gefallen war, wurde die „Varieté“-Ausgabe ordentlich beschnitten. Am ersten Freitag des Monats soll jedoch wieder bis 21 Uhr Action sein – diesmal im Stile der 80er Jahre.


Veränderungen am Leinwebermarkt: Das „Namasthe“ ist leergezogen

Die Leuchtreklame ist abmontiert, und der große Schriftzug des indischen Restaurants „Namasthe“ ist ebenfalls verschwunden. Das geschichtsträchtige Haus am Leinwebermarkt, das viele alteingesessene Werdener noch als „Am Kamin“ kennen, ist leergezogen. Auch WN-Leser Rainer Giesen hofft, dass es nicht zu Abriss und Problem-Neubau kommt. Der neue Eigentümer will das Haus jedoch erhalten, wobei ein gastronomisches Angebot an diesem Standort unwahrscheinlich ist.


Vortrag über „Rebellinnen“ im Bürgermeisterhaus

Nach einer Lesung im Augustinum wurde Sara Ruge gefragt, ob sie nicht einmal einen Vortrag über Rebellinnen halten möchte. Sie stimmte spontan zu und entdeckte dabei hunderte Frauen, die sich stark gemacht haben. Einige ausgewählte stellt sie am Donnerstag, 1. August, im Bürgermeisterhaus vor.


Neubau der Regattatribüne am Baldeneysee

Der Neubau der Regattatribüne am Baldeneysee wird Unannehmlichkeiten für Freizeitverkehr und Seezugang verursachen. Seit Mittwoch haben die Vorbereitungen für den Abriss der veralteten Tribünenanlage begonnen. Parkmöglichkeiten und Promenadenwege am See müssen vorübergehend umorganisiert werden, was Passanten zu Umwegen zwingt.

Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Die Regattitribüne am Baldeneysee wird neu gebaut. Wie gefallen Ihnen die Entwürfe?