20 Mai

Baustellen – Wort gehalten

Die Ampel am Fuß des Schuirweges ist tatsächlich weg. Die Stadtwerke haben Wort gehalten. Oben in Heidhausen wird es allerdings etwas länger dauern, mehr in der nächsten Ausgabe. Mit der Baustelle am Rondell ist es auch wieder etwas enger in Neukirchen geworden. Trost: Am Ende hat Werden dann schöne Kanäle, oder geht es dann von neuem los. Der Kölner Dom in Kanal-Version.

13 Mai

Baum ab im Hespertal

Aktuelle Meldung des RVR:

 

Der Regionalverband Ruhr (RVR) muss mehrere Bäume am Fuß- und Radweg Hespertal in Essen fällen. Die Arbeiten starten morgen (14. Mai) und dauern voraussichtlich ein bis zwei Tage. In dieser Zeit ist der Weg auf einer Länge von rund 150 Metern gesperrt.
Notwendig sind die Fällmaßnahmen, da in den vergangenen Tagen mehrere Bäume durch starken Wind und Regen gelockert wurden und nun nicht mehr standfest sind. Außerdem werden fünf weitere Bäume mit Beschädigungen entfernt.

11 Mai
Baum über Gasse Haus Fuhr gestürzt Aufn.. Besselmann

Baum über Gasse Haus Fuhr gestürzt
Aufn.. Besselmann

Auch in Werden gab es am Freitag Abend Sturmschäden. einer der besonderen war übder der Gasse aus Haus Fuhr vom Garten des
Altenheims über die Gasse ‚Haus Fuhr‘ und über den Wintergarten der
Nachbarn bis in den Garten des Haus Fuhr.

Aufnahme: Besselmann

 

Die Meldung der Feuerwehr zu dem Abend: „Am späten Freitagnachmittag des 09.05.2014 begann für die
Feuerwehr Essen ein sehr arbeitsreicher Abend. Über das gesamte
Stadtgebiet zogen Gewitterwolken, begleitet von teilweise heftigen
Niederschlägen und Sturmböen. Zahlreiche Bäume knickten unter der
Windlast um und Äste brachen aus den Baumkronen. Zunächst lag der
Einsatzschwerpunkt im Essener Norden, im späteren Verlauf des Abends
waren im gesamten Stadtgebiet Kräfte der Berufs- und Freiwilligen
Feuerwehr unterwegs um Straßen und Wege zu räumen und beschädigte
Bäume zu sichern. Bis 22:30 Uhr war die Feuerwehr zu 41 Baum- und 5
Dacheinsätzen ausgerückt. Außerdem mussten in 3 Fällen umgestürzte
Plakatwände gesichert werden. Verletzte oder größere Sachschäden an
Gebäuden sind zum Glück nicht zu beklagen. Die Feuerwehr wird noch
bis in die Nacht mit der Beseitigung aller Schäden beschäftigt
sein.(SKE)“

07 Mai

Eine verbeulte Kirche hat auch etwas

SchmidtMOnsignoreAm vergangenen Freitag wurde Propst Engel von der Communitas sancti Ludgeri zu seinem 80. Geburtstag mit einem Neudruck seiner Ludgerus-Predigrten geehrt. Zuvor hielt Propst Schmidt, zweiter Nachfolger von Engel, eine pfiffige Predigt über die krumme Turmspitze: Eine verbeulte Kirche ist mir lieber …sagte Papst Franziskus. – Ich bezweifle zwar, liebe Schwestern und Brüder, dass dem Führer des Kranwagens dieses Wort bewusst war.

 

Gewiss hat Papst Franziskus etwas ganz anderes gemeint: lieber eine lebendige und verbeulte, als eine lahme und bequeme Kirche. Bloß keine verschlossene Kirche, die sich an ihre Sicherheiten klammert. Besser eine offene Kirche mit viel Bereitschaft zum Risiko.

Wie dem auch sei. Mir fällt jedenfalls auf: Das verbogene Kreuz auf der Basilika ist in den Blick geraten. Seit über einer Woche bewegt es die Werdener, bestimmt es Gesprächsthemen, zieht es Schaulustige an, lockt es Zeitungsredakteure vor Ort. Ein Kreuz, das zum Objekt der Aufmerksamkeit geworden ist, berührt, verbogen, angeknickt. – Alles nur Sensation? Alles nur Spektakel? Vielleicht schlummert in der hohen Aufmerksamkeit eine tiefe Nachdenklichkeit, ein feines Gespür: wo vieles bricht und brüchig wird, etwas wenigstens soll stabil bleiben, wo vieles kippt und defekt daher kommt, etwas wenigstens soll heil bleiben und Halt geben. So werden Knick und Kratzer unseres Kreuzes Anlass zur Betrachtung an diesem Abend.

Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus. Jener Gottesknecht – aus dem Buch Jesaja, dem im Volk die Resignation begegnet und dem er die Rettung verkündigt, die von Jahwe kommt. So offenbart sich Gott seinen Geschöpfen: selbst da, wo Sicherheiten schwanken und Unsicherheiten wachsen, wo Existenzen gefährdet und Zerstörungen nicht aufzuhalten sind, da legt Gott der Welt ein festes Fundament unter die Füße. In Jesus, dem Christus, öffnet er sich, enthüllt er sich, zeigt er sich, wenn wir in Gefahr stehen, zu gleiten und zu stürzen: der ewige Gott, der uns umfängt mit ausgebreiteten Armen.

 

Insofern, liebe Schwestern und Brüder, lohnt es, sich den Kopf in den Nacken zu legen und auf das geknickte Kreuz unserer Basilika zu blicken, um sich neu zu vergewissern und dankbar daran zu erinnern Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung. Und sollten Sie es heute oder morgen nicht schaffen, so kann ich Ihnen versichern: Gelegenheit dazu gibt es wohl noch einige Wochen. Amen“