Erste Graffitibilder
Es wird schon schön bunt, und es erstaunt, wie weit die Altersspanne der Graffitikünstler unter der Brücke gerade ist, wir haben hier schon einmal erste Bilder.
Es wird schon schön bunt, und es erstaunt, wie weit die Altersspanne der Graffitikünstler unter der Brücke gerade ist, wir haben hier schon einmal erste Bilder.
Ampütte ist sowieso eine Essener Institution, in der man nicht selten junge und alte Folkwängler trifft. Es ist nicht die Spezialität des Hauses, wie uns der urige, liebrauhe Kellner fast abriet: Aber den Apfelpfannkuchen können wir trotzdem sehr empfehlen.
WDR 3 wird heute ab 19.30 Uhr in der Aktuellen Stunde Essen über diese Auseinandersetzung berichten.
Man mag es kaum glauben in Werden. Mülheim will die „Ruhrperlen“ für sich. Wir hatten schon mehrfach berichtet, zuletzt vergangene Woche im Interview mit Dr. Heino Thiele. Heute hat es Mülheims Lokalchef Andreas Heinrich hat es heute in der WAZ noch einmal in seiner ganzen Dimension aufgezeigt. Auch er klagt: Wo ist der gemeinsame Sinn von 2010.
: Der Werdener Werbering soll den Slogan Ruhrperlen nicht mehr benutzen oder ganz viele Geld zahlen, weil Mülheim den Begriff 2008 patentamtlich hat schützen lassen. Aber das Werden seit über 100 Jahren die Perle an der Ruhr ist, dass sogar in den Zwanzigern ein Film mit Pat und Pattachon so hieß, all das will das Mülheim Amt (kein Privatmann) nicht anerkennen und gegen den Verein der Ehrenamtlichen vor Gericht ziehen. Das Kompromissangebot ist mit 30.0000 Euro nicht akzeptabel. Dabei ist die Patentanmeldung 2008 auch deutlich nach der Wiederentdeckung und ersten Ruhrperlen-Ideen im Werdener Marketing-Kreis. Ich bin neutral, aber Werden kann nicht geklaut haben.
Die Werden selbst haben ihre Perle schon großzügig an Nachbarn verliehen, sie wollen ein Perlenband von Duisburg bis Dortmund ziehen, gemeinsam. Mülheim sollte sich schämen.
Hoffentlich ist Werden patentamtlich geschützt; denn Mülheim ohne h klingt doch schon fast nach Müllheim; und wenn die Mülheimer sich als nun „Werden“ in München patentieren lassen, wer weiß . . .
Die Sonne ist auch heute noch einmal herausgekommen und sie scheint auf den S-Bahnhof Werden, der fast fertig ist. Immer ist er offenbar fast fertig. Gut seit zwei Wochen gehen die Aufzüge nicht, sagen Beobachter: Wenigstens geschieht etwas an dem Belag der Treppenstufen mit ihrem ursprünglichen Weiß, das bald besonders schmutzig wurde. Und dem Hauptgebäude fehlt auch noch etwas, wie man auf dem Foto sieht. Wir hoffen für die nächste Ausgabe Antworten zu bekommen.
Diedrich Diedrichsen ist gefühlt seit einem halben Jahrhundert der Theoretiker der Popkultur in der Bundesrepublik; auch bei der Zeitschrift Spex. Er ist jetzt Kunstprofessor in Wien, lebt in Berlin und hat zu seinem neuen Buch der FAS ein Interview gegeben. Seine Antworten bleiben schwer zu verstehende Brocken, auch wenn er inzwischen verständlicher schreiben soll in seinem neuen Buch. Immerhin ist seine Antwort auf die Frage nach Folkwang nicht so kompliziert.
Diederichsen: „… Das Ziel ist es, dass bessere Institutionen entstehen.“
Frage von Tobias Rüther: „Ihr alter Kollege von der „Spex“, der DJ Hans Nieswandt, leitet jetzt das Institut für populäre Musik an der Bochumer Folkwang Universität. Ist das ein Anfang?“
Diederichsen: „Das freut mich sehr, aber es besagt noch nicht, dass institutionell ein Umdenken stattgefunden hätte. Auf der anderen Seite haben wir derartige Probleme mit der Hochschule allgemein, dass ich mich auch frage, ob ich überhaupt die Hochschule meine.“(Themenwechsel)
In der Tat darf man mit Spannung erwarten, was in Bochum entstehen wird, einer der Ziehväter ist bekanntlich der Wahl-Werdener Prof. Dieter Gorny (Viva-Gründer, 2010 Direktor).