02 März

Kahl – Wir werden seen 11

RodungUferIch bin zu lange nicht mehr um den See gerollt. Dabei war das doch ein mehr als milder Winter. War! Da wird doch wohl nichts mehr kommen. Jedenfalls war ich doch etwas geschockt, nicht nur von den vielen wilden Parkern und ihren tiefen Spuren im Bereich des Ruhrverband-Hafens, sondern hinter dem Haus Scheppen wurde doch auf Kupferdreh zu einiges abgeholzt.

Nun ja, muss in der Stadtlandschaft auch mal sein, und stand auch bei uns in den BV-Mitteilungen. Aber für einen Laien wie mich sieht dieses Ausdünnen und Entfernen kranker und gefährlicher Bäume doch immer krass aus. Ich hab ja am Kellersbergwald mehrfach gelernt: Das wächst schnell wieder zu, aber gefühlt eben ein Verlust. Zumal gegenüber an der anderen Seeseite auch die Sicht auf den See wieder sehr viel öfter ermöglicht. Wir wollen es mal positiv sehen

Aber andererseits soll der Baldeneysee doch nicht so aussehen wie der Kemnader See mit seinem lockeren und jungen Gehölz.

Dagegen buscht die schöne Wiesenlandschaft Heisingens direkt an der Brücke total zu. Was habe ich dort schöne Stunden  verbracht. Schade.

Haus Scheppen ist weiterhin auch im Winter ein wunderbarer Treffpunkt; neben den Harleys liebe ich die alten und wieder neu aufgelegten alten englischen Maschinen. Leider habe ich meine alte Tiumph-Trident nicht mehr, aber diese neue 900 sieht doch auch klasse aus.

Haus Scheppen ist weiterhin auch im Winter ein wunderbarer Treffpunkt; neben den Harleys liebe ich die alten und wieder neu aufgelegten alten englischen Maschinen. Leider habe ich meine alte Tiumph-Trident nicht mehr, aber diese neue 900 sieht doch auch klasse aus. Sie hatte gestern das Frontgeländer allein für sich

01 März

Ja zu Jamiri in Fischlaken

Heute in der NRZ, der Vertreter der Bierriege Fischlaken. Ein Bild von Jamiri.

Heute in der NRZ, der Vertreter der Bierriege Fischlaken. Ein Bild von einem Jamiri, gez. von dem jamiri.

Dieser Künstler Jamiri ist eine Wundertüte, jeden Samstag in der NRZ am Sonntag mit einem prachtvollen Bild. Wie auch immer er darauf gekommen ist, jedenfalls trägt der gebützte Karnevalist, er natürlich (wie immer) dem Zeichner ähnelt, einen Hut mit der symbolträchtogen Aufschrift „Bierriege Fischlaken est. 1983“. Das hat was! Morgen ist wieder Straßenkarneval in Werden, vielleicht taucht diese mysteriöse Riege ja verstärkt auf. Die „Gesichtself“ ist ja schon eine enorme Bereicherung des Werdener Karnevals.

 

26 Feb.

FolkwangHappy

Happy

Nun ist Folkwang auch dabei mit einer inspirierten Version von Happy – Pharell Williams (Folkwang University of the Arts Edition). Nicht die ersten sind sie, aber schön anzusehen. Ein Kommentator merkt an, dass es kameratechnisch nicht professionell sei; zumindest ist es nicht epochemachend, aber sehr nett; und es macht fröhlich. Vielleicht kann es ja ein Designer aufnehmen und nachbearbeiten für eine zweite Version. Ich fände das spannend. Da geht noch was, aber so ist es auch schon ein Genuss. Die Orte und die Tänzer machen Freude.

25 Feb.

Thomas bei Bene

Thomas Plaßmann im Bene

Thomas Plaßmann im Bene

Noch sind sich die Katholiken noch nicht ganz einig, was Bene so gratis ins Haus bringt; das Magazin statt des eingetsellten wöchentlichen Ruhrwortes, das auch wieder belebt worden  ist. In der zweiten Ausgabe von Bene ist zumindest ein sehr beachtenswertes und gut gemachtes Interview mit Thomas Plaßmann, der bekanntlich einige Jahre auch für das Ruhrwort gezeichnet hatte (erst vorne zu sehen, dann nach hinten verfrachtet) und auch für den Herder-Verlag feine Bändchen zeichnete. Er dürfte Deutschlands bester Karikaturist bei katholischen Themen sein. Für uns ist er das ohnehin auf allen Gebieten. Aber Jutta Laege hakt bei dem Selbstverständnis des gläubigen Katholiken nach und bekommt gute Antworten. „Wie viel Spaß verträgt die Kirche, Herr Plaßmann“ wird er eindringlich gefragt; und antwortet seinem Charakter entsprechend ehrlich und höflich. Als Insider müsse er zwar etwas die Befangenheit umgehen, wisse aber eben auch, wie es läuft und warum nicht. Und vor allem eine Ansicht teile ich mit ihm: Gott hat mehr Humor, als viele Amtsträger sich vorstellen können.