03 Feb.

Das neue Galore ist da — Boaaahr

Sie ist da, die neue Galore; und sie wird wieder wunderbar sein. Interviews in ihrer besten Form. Gute Mischung und gute Fragen. Deshalb möchte ich sie den Lesern dieses Blogs ans Herz legen. Reiner Selbstnutz, denn Galore kämpft schon lange an der deuscthen Zeitschriftenfront ums Überleben. Zur Zeit gibt es sie wieder in sehr guter und schöner Forn, gutes Format,  parallel im Internet.

Helge Schneider ist auf dem Titel, so stimmt auch der lokale Bezug. Denn ein guter Teil der Folkwang-Professoren bei der Gründung des Studiengangs  spielten in den späten Siebzigern mit Helge, ob Hufi oder Filipovitch. Damals im Alexander an der Rüttenscheider. Nun gibt Helge Schneider auf seiner Finka Auskunft. Ich bin gespannt. Und diesmal dabei:  Sahra Wagenknecht (Politik), Bruce Dickinson (Iron Maiden, Musiker), T.C.Boyle (Autor; Umweltschützer), Woody Allen (Regisseur), Jens Corssen (Mal sehen, was der ist), Burghadt Klaussner 8Schauspieler) und jener herbert Prantl, ein Journalist, einer von denen, die mich mindestens zufrieden machen, zu dieser Berufsgruppen zu gehören, einer von denen, die in den unendlch vielen Talkrunden immer eine gute Figur macht. Natürlich macht das neugierig, was der zu sagen hat, wenn er mal wieder auf der anderen Seite steht, sich Fragensstellen muss.

Inzwischen hat Galore auch Spalten für alle, die nicht nur lange  Interviews haben wollen:Prominente  geben Tipps, Schallplatten werden vorgestellt, und ein beigelegtes Heft stellt Bücher vor. Das wäre schon allein das Geld wert. Ist aber nur ein Gimmik dazu. Ich freue mich auf Galore; und bitte lassen Sie sich auch begeistern, damit es dieses Heft noch lange gibt.

Galore bedeutet „In Hülle und Fülle“, musste ich allerdings erst nachschlagen.

02 Feb.

Aktuell: Es gibt keine Kleiderkammer

im letzten  Absatz „Kleiderkammer Christi Himmelfahrt“

Dies ist nicht richtig:

Es gibt keine Kleiderkammer in Christi Himmelfahrt.

Es muss heissen:

Außerhalb von Spendenaktionen können weitere Spenden

in der Erstaufnahmeeinrichtung, Overmannshof – ehemals Kutel –

am Eingang abgegeben werden.

Bitte berichtigen, sonst stehen die Spenden einfach vor dem

Pfarrsaal herum. Danke

02 Feb.

Nicht gesund : Sanaa

Das Sanaa Gebäude auf Zollverein soll an die Zollverein-Gesellschaft zurückgehen. Der einmalige Kubus mit den unregelmäßigen Fenstern wird seit 2010 von der Folkwang Uni genutzt, die aber dort jetzt eigenen Gebäude hat. Von Anfang an schwebte ein seltsamer Vogel über dem Gebäude, die Design-School ging schnell Pleite, der Geier flog; dann also an Folkwang, dass es nie als Bestandteil seines  Raumprogramms ansehen wollte, mit Recht! Es wurde immer wieder genutzt, nicht nur für die Vorstellung des Siegerentwurfs für die Design-Hochschule, auch für Ausstellungen, aber es bleibt ein seltsam großer Raum,, hell mit tollen Aussichten, aber auch immer mit Mängeln: Das Dach zu rutschig, um es zu nutzen, immer irgendwie defekt. Als Museum und Ausstellungsraum immer vorstellbar: Vielleicht für überdimensionuerte Skulpturen oder so etwas, aber wahrscheinlich bekäme man die nie wieder raus.

Die Stickstoffbelastung an der Messstelle Schuir (Landesumweltamt) ist in den letzten Jahren leicht gesunken von 33 auf 31 µg/m³. Das ist für Essen gut, wenn auch Vogelheim seit Jahren deutlich besser liegt. Was man erreichen kann, zeigt das Rothaargebierge mit 6 µg/m³.  Die 40 überschreiten die Gladbecker Straße, sonst Messstationen in Köln, Düsseldorf. Dortmund und Hagen.

Noch ein bisschen Statistik: In Essen kosten die ersten zehn Kilometer Taxifahrt 24 Euro, damit 1.5 Euro über dem Durchschnitt der Großstädte..

 

31 Jan.

Schauspiel im Exil

Die Abteilung Schauspiel der Folkwang-Uni ist ja leider nicht mehr in Werden. Aber in dem alten Thürmer Saal-Gebäude haben sie eine üppige Unterkunft gefunden, die durchaus mal den Besuch wert ist. Jetzt ist eine gute und günstige Gelegenheit, was auch in der nächsten WN angekündigt wird. Hier ist schon einmal vorab die komplette Info von Folkwang zu lesen.

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30 Jan.

Mintarder Brücke – zu kurz gedacht

Die Mintarder Brücke soll also mittelfristig ausgebaut oder abgerissen werden, oder einen platonischen Partner bekommen; eine weitere Brücke ohne Berührung daneben. Sechs Spuren würden dann entstehen, passend zum Ausbau der A 52 vor und hinter der Brücke. 52 Jahre ist die Mintarder jetzt alt, was ja gut zur A 52 passt. Zum Vergleich, der selbstverständlich absurd ist: Die vorletzte Brücke von Werden hat dieses Alter nicht erreicht, die letzte ist zwei Jahre jünger, hätte aber wenigstens genug Spuren. In der Breite schenken sich beide Brücken nichts. Leider dürfte Werdens Brücke zu kurz sein, und zu kurze Beine haben. Schade. Diesen „Flugzeugträger“ könnte Werden gut abgeben.

Ein Abriss der Mintarder Brücke wäre wirklich seltsam, nicht nur wegen eines zumindest für Menschen noch akzeptablen Alters, indem man noch nützlich sein kann, oder? Aber auch so wäre es seltsam: Ist die letzte Reparatur nicht erst gerade gewesen? Nun ja, genaugenommen ist das doch schon viereinhalb Jahre her. Eigentlich wurde sie schon immer repariert. Der Bau der heute noch längsten Stahlbrücke Deutschlands (1800 Meter, immerhin bei allen Brücken Deutschlands knapp auf Platz 8) war ein Schnäppchen: Umgerechnet 20 Millionen Euro. Nun gut, in den ersten Jahren mussten kleine Nacharbeiten für 8,4 Millionen € vorgenommen werden. Damit kostete sie immer noch weniger, als vor 30 Jahren für den Werdener Tunnel (ca. 300 Meter) mit umgerechnet 30 Millionen € veranschlagt wurden. Doch dann kam über Mintard die Reparatur vor 13 Jahren mit 14 Millionen € dazu, und nun 2013 noch einmal 2,5 Millionen €.

80.000 Fahrzeuge fahren täglich hoch über Mintard. In Werden sind es 40.000; und wie gesagt: Sieben Fahrspuren in Werden! Bekanntlich weniger ein Problem der Werdener Brücke als der B224 in Werdens Innenstadt.

Ich gebe zu: das kann man alles nicht vergleichen. Also zurück zur Mintarder Brücke: Der Verkehr der Zukunft braucht diesen Ausbau, sonst wären der Ausbau der B 52  davor und danach Unsinn. Eine Frage: Hat man sich das nicht vorher überlegt?

Und dann doch noch eine Feststellung für Werden, wo die heute noch viel zu breite Brücke ja den Verkehr einer A 31 aufnehmen sollte, die nie gebaut wurde. Da hatte man vorher überlegt, aber falsch.

Ich könnte . . . drüber schmunzeln, wenn es nicht in Werden und über Mintard so traurig wäre. Aber vielleicht reicht es ja auch, wenn man über das Ruhrtal bei Werden eine Brücke zur Entlastung der B 52 baut —  von  Bredeney nach Ober-Heidhausen (Preutenborbeck) oder gleich nach Velbert . Das sähe sicher nicht schön aus, aber die Italiener machen so etwas locker zwischen Venedig und Cortina d’Ampezzo. Da steht ein Brückenpfeiler mitten in der historischen Stadt Vittorio de Veneto. Ein kleines Opfer für eine Entlastung um 20 Prozent .  (Ich bitte inständig, die vorangegangenen Zeilen nicht ernst zu nehmen; und hoffe trotzdem, Sie nicht gelangweilt zu haben)