02 Feb.

Was könnte der Artikel? Echt!

Wir schaffenZeitunsgenten, hoffentlich selten! Aber manche Mails an uns sind schon Klöpse!

Uns unterlaufen Zeitungsenten, hoffentlich selten! Aber manche Mails an uns sind schon Klöpse!

Manche Anschreiben in Mails an uns sind — sagen wir einmal — nicht übertrieben respektvoll.

Aber was soll’s: Journalisten sind keine Ärzte. Wir sind zwar auf der richtigen Seite der Spritze, aber eben nicht besonders angesehen: So hörte ich gerade wieder im Auto, als ich eine Leserin mit nahm: „Die Medien werden Schuld sein, dass Putin uns im Westen noch alle eliminieren wird.“ Ihre seltsame Logik dahinter: Wir Medien würden Putin zu hart angehen. Meine Entgegnung: „Wenn Putin uns eliminiert, sind wir (also Medien! Aber ich bin ja nur in allerhinterster Reihe dabei) ihn sicher nicht zu hart angegangen!“  Egal.

Nun heißt es in einer Mail, die uns — glaube ich zumindest — bittet, eine kostenpflichtige Kursreihe gratis zu bewerben, was wir ja seit Jahrzehnten gerne und bis heute auch ohne eine Klage machen. Es heißt dann aber plötzlich darin: „So könnte der Artikel aussehen, wenn Sie ihn so schreiben könnten.“ — Darüber muss ich heute Nacht einmal nachdenken.

30 Jan.

Neues von den Baustellen

Während an der Propsteistraße noch am Verfüllen der Löcher durch den Tunnel gearbeitet wird, also unterirdisch, geht es jetzt in Heidhausen für gut ein Jahr wieder los. Wenn man nicht in die Feinheiten der Abwassertechnik eingeweiht ist. kann man das kaum verstehen, also ich nicht: Aber so viel: Im vergangenen Jahr wurden in erster Linie Leitungen der verschiedenen Gattungen verlegt,damit das Abwassernetz Platz bekommt. Die Abwasserleitungen mit 30 und 40 cm Durchmesser werden durch neue ersetzt, die zum Teil etwas größer werden. Zwischendurch wird es aber auch ein Bauwerk geben mit stattlichen zwei Metern Durchmessern. Die Baustelle wird in 80 Meter Abständen wandern. Die Anwohner seien durchaus durch Infobriefe informiert worden, die Bezirksvertretung sei Erlaubnis gefragt worden. Na dann!