14 Feb.

Für Folkwang Fans alte Kiste

BlogWoodsDa soll einer sagen, Folkwang sei mit dem Musical zu abgehoben, wenig Webber zu viel Sondheim: Mit dem Theater Oberhausen hat Folkwang 2014 „Into the woods“ inszeniert, nun hat  Hollywood das Stück entdeckt und mit Meryl Streep als Hexe, die alles auf den Kopf stellt. Es ist keine leichte Kost, was Sondheim serviert, aber die Verwandlung von der Märchen-Burlleske zum Horror-Drama ist allemal sehenswert.
http://www.folkwang-uni.de/home/theater/studiengaenge/musical/into-the-woods/

13 Feb.

Abteistraße kann das

KomischerKauz

Ich könnte ja . . .  den Kopf schütteln über die Abteistraße, die immer noch eine Baustelle mehr verträgt, Es wird wieder gebuddelt, angeliefert und doppelt geparkt, und irgendwie klappt es. Ein Narr, wer irgendwelche Schlüsse daraus zieht.

Ach ja, die Lokführer wollen wieder streiken. Wo waren die eigentlich, während die fleißigen Piloten ein Unternehmen nach dem anderen bestreiken. Waren die Lokführer alle im Winterurlaub und fangen nun wieder hart an zu arb. . .  eher zu streiken.

Als Lukas habe ich gar keinen verkleidet gesehen, gestern, als die ersten Narren auf Altweiber im Straßenbild auftauchten. Aber auffallend viele christliche Verkleidungen: Nun ja, ist als einer der heiligen drei König zu gehen, christlich. Muslimisch ist es nicht, die gab es noch nicht um Null. Die sind ja noch jung, so in dem Alter, wo die Christen so langsam mit den Hexenverbrennungen anfingen, wenn wir also noch ein paar hundert Jahre Gedudl haben, werden sie vielleicht auch noch liberal. Apropos liberal: Bei dem Papst kommt man ja gar nicht mehr nach. Gestern noch unsere Frage, heute schon seine Mahnung, Kinder zu bekommen. Genial der Mann: So untergräbt er unbemerkt die Vatikanischen Hardliner. Es ist das Ende des Zölibats. Apropos Vorbilder: Als Nikolaus war gestern ein Werdener verkleidet. Praktisch so eine Doppelnutzung eines Kostüms: Osterhase hat kaum einer im Schrank, aber Skihase vielleicht, oder Strandurlauber . . .

12 Feb.

Die Werdener Nachrichten vom 13.2.2015

Schon wieder eine Spätausgabe, diesmal weniger meine Schuld als die der Technik, ein klassischer Absturz des Ganzseiten-Umbruchs. Wir produzieren quasi direkt in die Druckmaschine.

Und sonst: rege ich mich zweimal auf in der Ausgabe, wegen verpennten Geldantrags beim Land, der die Stadt etliche Millionen kosten wird, oder dem Verkehr jede Chance; und einen kleinen Ankauf, der aber seltsam unnötig war und außer mir keinen ärgert. So ist das mit der Verwaltung und der Politik, Mist passiert.

Die Kultur reißt alles raus. Zu viel Kultur, sagten Leser zu Ausgaben, auf denen es schon mit der Titelseite losging. Nun war das aber auch eine Woche: mit einem erstklassigen Musicalabend und dazu gehörender Reise nach Jerusalem, nur im übertragenen Sinn; dann startet der 78twins-Film am Baldeneysee und schon schwappt die Humorwelle über die Promenade. Dazu erstklassiger Karneval, trotz Fremdgehens in Heisingen.
Ach ja, es geht nicht mit Kultur auf dem Titel los, sondern mit Sport, naja eher Muckis; und natürlich Karneval; unser kleinster und bester, der Bürokratie und zu viel guten Willen überlebt. Da muss man dabei sein, da muss man einsteigen, und los geht die Fahrt mit den Bollerwagen. Helau. Sonntag, 11.11 Uhr.

Dazu viel Sport, manches von Früher und überraschend viel von morgen. Also die neue Werdener besorgen.

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11 Feb.

Bibliothek morgen zu

Die Stadtteilbibliothek Werden bleibt Donnerstag krankheitsbedingt geschlossen.

 

Es ist ganz groß, sehr bunt und möchte gesehen werden: das neue Wimmelbuch der Entsorgungsbetriebe Essen (EBE). Auf sechs Doppelseiten voller kleinster Details startet in dem Wimmelbuch Ebelin, das blaue Elefanten-Maskottchen der EBE, seine Tour durch Essen. Es treten unter anderem auf: der Karnevalszug entlang der Rü, der Baldeneysee mit der Weissen Flotte, die Eisfläche am Kennedyplatz und der Weihnachtsmarkt. Ab heute Nachmittag ist das Wimmelbuch an zentralen Stellen im Stadtgebiet gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro erhältlich, unter anderem auch in der EMG-Touristikzentrale.