08 Mai

Die Werdener Nachrichten vom 9. Mai

In dieser Ausgabe ist hoffentlich viel Neues für sie; ein Thema war schon gestern woanders zu lesen, wer zu spät kommt, muss auf eine eigene Sicht hoffen, damit es dem Leser mundet (S.3). Wir fanden es schon fast kultig. // Nutzen sie das Wochenende doch für einen Ausflug nach Bochum und damit heim nach Folkwang; gern auch schon heute Donnerstag Abend. Was diese Uni an Kultur bietet, kostenfrei und für kleines Geld, kann kaum eine mittelgroße Stadt bieten (S.1). Wir stellen zwei ganz besondere Werdener Künstler vor, die den 1. Weltkrieg zum Thema haben. (S.8) Und dann gibt es diesen Kanon, nix mit verschoben singen, sondern ein Statement für das Lokale und die Gemeinschaft (S.3). Die WN befassen sich mit Helikopter-Eltern und den Vätern des Brandschutzes in Werden. Es gibt so viele Termine wie selten, dazu noch einige Kulturtipps. Das Blaue Haus hat Geschichte, wir zeigen es. Beim Fußball wird es langsam spannend, vor allem morgen Nachmittag im Löwental: Die WM (Werdener Meisterschaft) der Grundschulen. Es geht um den Muttertag heute und Väter früher. Ganz kleine Männchen machen Spaß und große Frauen Power. Und überhaupt noch viel mehr in der Werdener.

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07 Mai

Eine verbeulte Kirche hat auch etwas

SchmidtMOnsignoreAm vergangenen Freitag wurde Propst Engel von der Communitas sancti Ludgeri zu seinem 80. Geburtstag mit einem Neudruck seiner Ludgerus-Predigrten geehrt. Zuvor hielt Propst Schmidt, zweiter Nachfolger von Engel, eine pfiffige Predigt über die krumme Turmspitze: Eine verbeulte Kirche ist mir lieber …sagte Papst Franziskus. – Ich bezweifle zwar, liebe Schwestern und Brüder, dass dem Führer des Kranwagens dieses Wort bewusst war.

 

Gewiss hat Papst Franziskus etwas ganz anderes gemeint: lieber eine lebendige und verbeulte, als eine lahme und bequeme Kirche. Bloß keine verschlossene Kirche, die sich an ihre Sicherheiten klammert. Besser eine offene Kirche mit viel Bereitschaft zum Risiko.

Wie dem auch sei. Mir fällt jedenfalls auf: Das verbogene Kreuz auf der Basilika ist in den Blick geraten. Seit über einer Woche bewegt es die Werdener, bestimmt es Gesprächsthemen, zieht es Schaulustige an, lockt es Zeitungsredakteure vor Ort. Ein Kreuz, das zum Objekt der Aufmerksamkeit geworden ist, berührt, verbogen, angeknickt. – Alles nur Sensation? Alles nur Spektakel? Vielleicht schlummert in der hohen Aufmerksamkeit eine tiefe Nachdenklichkeit, ein feines Gespür: wo vieles bricht und brüchig wird, etwas wenigstens soll stabil bleiben, wo vieles kippt und defekt daher kommt, etwas wenigstens soll heil bleiben und Halt geben. So werden Knick und Kratzer unseres Kreuzes Anlass zur Betrachtung an diesem Abend.

Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus. Jener Gottesknecht – aus dem Buch Jesaja, dem im Volk die Resignation begegnet und dem er die Rettung verkündigt, die von Jahwe kommt. So offenbart sich Gott seinen Geschöpfen: selbst da, wo Sicherheiten schwanken und Unsicherheiten wachsen, wo Existenzen gefährdet und Zerstörungen nicht aufzuhalten sind, da legt Gott der Welt ein festes Fundament unter die Füße. In Jesus, dem Christus, öffnet er sich, enthüllt er sich, zeigt er sich, wenn wir in Gefahr stehen, zu gleiten und zu stürzen: der ewige Gott, der uns umfängt mit ausgebreiteten Armen.

 

Insofern, liebe Schwestern und Brüder, lohnt es, sich den Kopf in den Nacken zu legen und auf das geknickte Kreuz unserer Basilika zu blicken, um sich neu zu vergewissern und dankbar daran zu erinnern Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung. Und sollten Sie es heute oder morgen nicht schaffen, so kann ich Ihnen versichern: Gelegenheit dazu gibt es wohl noch einige Wochen. Amen“

05 Mai

Folkwang-Fest noch rechtzeitig

BlogZentrumFür die Zeitung war es zu spät, aber hier ein starkes Fest in Bochum, zum Beispiel mit dem Stück Zu spät aufstehen ist auch keine Lösung !!! / Freitags Musical sicher ein Erlebnis // Boris Bloch!! / Und Sonntag als Tag des Tanzes dürfte auch viel bieten. Eintritt frei!!!

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Von Donnerstag, 08. Mai, bis Sonntag, 11. Mai, wird mit einem viertägigen „Folksfest“ das Folkwang Theaterzentrum offiziell eröffnet. Am Donnerstag, 8. Mai, präsentieren sich Studierende und Lehrende aus den Folkwang Disziplinen Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft ab 16.00 Uhr am Freitag, 09. und Samstag, 10. Mai ab 17.00 Uhr und am  Sonntag, 11. Mai ab 15.00 Uhr auf den Bühnen und in den Räumen des neuen Folkwang Standorts an der Friederikastrasse 4. Neben Konzerten und Aufführungen finden auch Ausstellungen und Unterrichte in den Räumen des Theaterzentrums statt. BesucherInnen sind herzlich willkommen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen während der Eröffnungstage ist frei.

Programm:

DO 08. Mai | Eröffnung

  • ab 16.00 Uhr Ausstellungen & Installationen,
  • Blicke hinter die Kulissen des Ausbildungsbetriebs
  • 16.30 Uhr | Konzertsaal | Ensemble Stufe 8
  • 16.30 Uhr | Black Box | Am Ende des Tages
  • 17.00 Uhr | Konzertsaal | Cicerone-Ensemble
  • 18.00 Uhr | Black Box | nicht aufstehen ist auch keine lösung
  • 19.00 Uhr | Black Box | Die Möwe
  • 19.30 Uhr | Konzertsaal | Carving Tales
  • 20.00 Uhr | Black Box | Im Spiegel sitzt ein Karibu
  • 20.30 Uhr | Konzertsaal | Moritz Anthes´ Mischkonsum

Detailliertes Programm 8. Mai
FR 09. Mai | Tag der Musik

  • ab 17.00 Uhr Ausstellungen & Installationen,
  • Blicke hinter die Kulissen des Ausbildungsbetriebs
  • 18.30 Uhr | Konzertsaal | Arien & Lieder
  • 18.30 Uhr & 20.00 Uhr | Black Box | Combo-Konzert des Studiengangs Musical in Kooperation mit dem Studiengang Jazz
  • 20.00 Uhr | Konzertsaal | Prof. Boris Bloch und seine Klavierklasse

Detailliertes Programm 9. Mai


SA 10. Mai | Tag des Theaters

  • ab 17.00 Uhr Ausstellungen & Installationen,
  • Blicke hinter die Kulissen des Ausbildungsbetriebs
  • 17.00 Uhr | Konzertsaal | Premiere: Hotel California
  • 17.00 Uhr | Black Box | Ich war Hamlet
  • 18.30 Uhr| Konzertsaal | Nochmal
  • 18.45 | Black Box | Die Möwe
  • 19.15 Uhr| Konzertsaal | Geh langsam, wenn du’s eilig hast
  • 19.30 Uhr | Black Box | Heilige Kater
  • 21.00 Uhr | Black Box | Phaidras Liebe

Detailliertes Programm 10. Mai

 

SO 11. Mai | Tag des Tanzes

  • ab 15.00 Uhr Ausstellungen & Installationen,
  • Blicke hinter die Kulissen des Ausbildungsbetriebs
  • 16.00 Uhr & 18.00 Uhr | Konzertsaal | Choreographien
  •  16.00 Uhr & 18.00 Uhr | Black Box | Ein Tanztheaterstück nach
  • „Die kahle Sängerin“
  • 20.00 Uhr | Black Box | Ein Tanztheaterstück „mhhilapinatapatai“

Detailliertes Programm 11. Mai


Anfahrt: www.folkwang-uni.de/anfahrt


Weitere Informationen:
www.folkwang-uni.de/theaterzentrum