17 Okt.

Die Werdener Nachrichten vom 17. Oktober 2014

Die Bergbaugeschichte lebt, in der Straße Pörtingsiepen unter anderem mit Josef Hötger. Als letzter Betriebsführer hat er Pörtingsiepen und Carl Funke zugemacht, und noch einige andere Zechen renaturiert. Odile Baumann führt ein langes Gespräch mit ihm.

Wir haben Burgschüler begleitet, als es zum Kastell ging. Ruhe am Bahnhof, Unruhe bei der Planung der Aufnahmeeinrichtung. Ruhe an der Ruhr: Boote und Biergarten machen Pause. Die Nichtkämpfer im Ersten Weltkrieg sollten sich trösten, auch sie halfen mit beim Sieg, den es aber nicht gab. Mit Marco Lelgemann endet eine weitere Familientradition.

Bei Folkwang tut sich noch mehr, als wir schon in den vergangenen Wochen gemeldet haben: 300 neue Studenten werden Werden beleben. Der Kanon der Deutschen Literatur ist in Werden entstanden und auf der Internationalen Buchmesse in Frankfurt vorgestellt worden. Eine Liebeserklärung an das Lesen. Als lesen sie die neue Werdener; denn das und noch viel mehr gibt es in der Werdener.

Kari4214b

09 Okt.

Die Werdener Nachrichten vom 10. Oktober

Halbvoll oder halbleer. Nun ja, das Löwentalstadion hätte sicherlich zehn Mal soviel Zuschauer vertragen, auch wenn es nur leichte Hügel hat, aber die 500 erfreuten die Macher auch. Sehr viel mehr davon gibt es in dieser Ausgabe. Dazu diesmal Folkwang als Uni des Ruhrgebietes: Von Werden aus wird nun das Pop-Institut in Bochum geleitet, wo neue Popmusik entstehen soll; die Designer bekommen ihre Bauten auf Zollverein. Folkwang wird zur himmlischen Halle aller Künste und befruchtet die Erde.

Am Boden bleiben mussten die Fußballer des SCWH; die Rede ist nicht vom RWE Spiel, sondern gegen Essen-West ging es nach dem Aufstieg am Anfang der Saison weiter bergab. Es gibt viele zu viele Abstiegsplätze. Im Jubb schreiben Kinder ein Buch darüber, wie sich ein Kind in der Fremde fühlt. Das Modell Mariengymnasium macht über die Staatsgrenzen hinaus Furore. Pädagogen, schaut nach Werden!

Wir erinnern an den großen Abend Lykos bei den Mitternachtsspitzen. Fragen nach den Bürgerämtern, und erinnern daran, dass diesmal die Herbstaktion des Wildgatters nicht am Wildgatter sondern auf dem Brehm ist. Ela Ela Ela, sag einst France Gall. Dazu Ausstellungen und Konzerte, Werden spielt sich wieder warm zu einem Programm, bei dem schon eine mittlere Kreisstadt kaum mitkommt.

Kari4114