Die Werdener Nachrichten vom 25. April 2014
Die Landwirte mögen milde Winter gar nicht so, persönlich schon, aber das Ungeziefer. Wir haben mal nachgefragt, auch bei der Schatzkammer, was so neu ist, wenn sie nun voll klimatisiert wieder auf macht. Manches ist mit den Werdener Krankenhäusern geschehen, aber ihren guten Ruf kann nichts erschüttern. Wir nehmen Abschied von Hans-Joachim Zürbig, einem liebenswerten und kompetenten Menschen. Nils ist nun gepilgert, und er sagt: „Das Abenteuer geht jetzt erst richtig los!“ Abenteuerlich verschieden hat der SCWH gespielt, leider hat die SGW80 Reserve, die locker besser spielt als die Erste, doch nun den ersten Platz abgegeben. Wir haben wieder sehr schöne Bilder, angefangen vom Titelbild. Aber auch die alten Bilder und Texte haben es in sich: Der Originalbericht zur Eröffnung der Ludgerusschule kurz vor dem Beginn des I. Weltkrieges. Wir haben noch das Bild vom Umzug an die Grafenstraße. Dort sind wir nun seit 50 Jahren zu Hause. Wir gehen dem Baden ganz gründlich nach: Es geht. Die Folkwang-Hochschule wird zum Brüllen komisch, und es gibt ein erstes öffentliches Konzert auf der neuen Folkwang-Orgel. „So etwas haben sie noch gehört“ verspricht Prof. Roland Stangier, der für Überraschungen gut ist. G. Meder stellt Bücher über Klangwelten des Mittelalters vor. Und noch viel mehr in der neuen Werdener.

An der Ecke Propsteistraße und Brückstraße gab es heute Morgen einen Wasserrohrbruch, der so gegen Mittag behoben war. Es floss reichlich Wasser den Berg hinunter und ließ manchen staunen. Sieht auch gut aus, kommentierte eine Dame mit Stiefeln den neuen Wasserweg.
Tod war der Baum ohnehin schon, aber wer ihm an der Joseph-Breuer-Straße noch einmal einen Stoß gegeben hat, durch den er ankippte und seine Wurzel an die Luft beförderte, das ist nicht bekannt. Ein Lastwagen, wie bei dem benachbarten Baum? Der aufmerksame Bürger, der den hoch umsturzgefährdeten Baum sah und sofort meldete, nachdem viele achtlos vorbeigegangen waren, das war wieder einmal Maximilian Waldvogel. Der Jugendliche hat neben der Schule immer wieder ein offenes Auge, reinigt den Brehm, findet alte Gewehre und Granaten; und nun rettete er womöglich Leben oder vermied zumindest Sachschaden. Die Polizei kam schnell, dann die Feuerwehr mit drei Einsatzwagen. Feuerwehchef Classen griff zur Motorsäge und schnitt so , dass der Baum mustergültig fiel, ohne auch nur das Geländer oder die Mauer anzukratzen
Gestern bei der Biergarten Eröffnung „Werdener Wiesn“ war eine sehr nette Stimmung. Es gab Eistee aus eigenen Herstellung, und der Mandarinenkuchen war sehr gut. Mali Sirin und sein Team sind echte Sympathieträger. Man kann diesem Projekt nur alles Gute wünschen. Im Sommer soll es noch eine Eröffnung mit Programm geben. Unten am Bootsverleih Müller war auch schon mächtig was los. Werden ist an der Ruhr angekommen, was auch einige Radfahrer goutiert haben.