21 Juni

Die elfte Fête de la Musique steigt heute in Werden

Jährlich am 21. Juni feiert die Welt die „Fête de la Musique“: Profis und Amateure treten an verschiedenen Orten – unter freiem Himmel oder in geschützten Räumen – auf, bei freiem Eintritt und für jeden zugänglich. Was 1982 seinen Anfang in Paris fand, wird inzwischen in 540 Städten weltweit gefeiert – auch Werden ist wieder dabei: bereits zum elften Mal.

Das Bürgermeisterhaus hat in Zusammenarbeit mit dem deutsch-französischem Kulturzentrum Essen und dem Werdener Werbering ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Bei schönem Wetter treten am Ludgerusbrunnen von 14.45 bis 19 Uhr Bands des Jugendzentrums Werden der Ludgerus-Schule und der Heckerschule auf.
Auch vorm alten Postgebäude in der Hufergasse gibt es Musik: Um 16 Uhr singt dort Straßenmusiker Johannes Braun (um 19 Uhr ist er auch im Café Better Break, Grafenstraße 12, zu Gast), um 17.30 Uhr serviert das Duo Val‘n‘Tin französischen Pop und Jazz, bevor um 19 Uhr das Flutes & Drums Orchestra Essen-Werden Spielmannsmusik neu interpretiert.
In ihrem Atelier am Viehauser Berg 3. lädt Scarlett Schauerte zwischen 15 und 17 Uhr zu unterschiedlichen Performances, Videosound-Collagen und Installationen.
Im Ludgeri Altenheim, Brückstraße 87-89, spielen ab 16 Uhr Studenten der Folkwang-Universität der Künste Klaviermusik. Zur gleichen Zeit spielt der erst neunjährige Wentian Wang in der Cafeteria der Seniorenwohnanlage Stiftung St. Ludgeri, Dückerstraße 2, spanische und lateinamerikanische Musik. Um 16.30 Uhr folgt das Duo Treichel und Wilms von der Folkwang-Universität mit Kammermusik aus drei Jahrhunderten.
Die Gitarrenklasse von Thomas Hanz von der Folkwang-Musikschule gibt um 17 Uhr ein Konzert vor der Buchhandlung Schmitz, Grafenstraße 44. Das Jazz-Duo Anna Galtschenko und Henrik Seng schlägt um 18 Uhr im Bürgermeisterhaus, Heckstraße 105, auf. Der Chor Cantaré singt um 19.30 Uhr in der Luciuskirche, Luziusstraße 6. Mit französischen Songs zum Mitsingen beenden Walter Weitz und Klaus Knierim im Bürgermeisterhaus den Tag.

19 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 25/2019

Pünktlich zum Start des Sommerfestes kam auch die Sonne in die Urbachstraße: Entspannt und fröhlich feierten die Bewohner und Mitarbeiter des Betreuten Wohnen für Menschen mit Behinderungen im Garten ihres Hauses, gemeinsam mit ihren Familien und Gästen. So heiß wie der Grill, der den ganzen Tag auf Hochtouren lief, sind die Gerüchte, das Franz Sales Haus werde die Trägerschaft des Hauses übernehmen. Propst Jürgen Schmidt äußerte sich zu dem Thema zurückhaltend. Mehr zum Thema in den Werdener Nachrichten!

Die politische Entscheidung in Sachen Löwental scheint gefallen, der Rat hat in seiner vergangenen Sitzung den Plänen für eine Kita dort zugestimmt. Doch in Werden halten noch viele an der Hotel-Idee fest – umso mehr, seit der Idee einer Kombi-Lösung aus Hotel und Kita in der Welt ist. Der Werdener Bürger- und Heimatverein (WBH), der neben dem Werdener Werbering zu den größten Verfechtern der Hotel-Lösung gehört, hatte die Werdener aufgerufen, ihre Ansicht zur Diskussion mitzuteilen. Durch die Einsendungen, die der Verein nach dem Aufruf erhalten hat, fühlt sich der Verein nun bestätigt. Was die Bürger sagen, verraten die Werdener Nachrichten! 

Das Thema Umwelt ist in aller Munde. Das spürt auch Hans Espey, Inhaber des Geschäfts für Reform- und Naturkost in der Wigstraße 13. Er beschäftigt sich bereits seit Jahrzehnten mit Ernährung, den Auswirkungen auf die Umwelt und mit der Umwelt generell. Dabei steht er gerne gesundheitsbewussten Konsumenten für eine Beratung zur Verfügung. 
„Wenn man sich natürlich ernähren möchte, lässt man das weg“, meint Hans Espey. „Das“ – damit meint er sämtliche, künstliche Zusatzstoffe, die sich in industriell verarbeiteten Lebensmitteln befinden und zum Teil „bedenklich“ sind. In seinem Reformhaus, das seit 1933 besteht, sucht man vergeblich nach derart ungesunden Substanzen. Besonders an seinem liebevoll geführten Laden ist, dass Espey die Herkunft all seiner Produkte kennt, da er seit 50 Jahren mit ausgewählten Lieferanten zusammenarbeitet. In den Werdener Nachrichten spricht er über gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und Umweltschutz! 

Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Mit dem Wechsel des Ruhrbahn-Fahrplans fahren einige Busse und Bahnen nun öfter: Der 169er zum Beispiel fährt in Stoßzeiten alle fünf Minuten. Bewegt Sie das zum Umsteigen? 

19 Juni

Schuirweg in Richtung Werden gesperrt

Seit Dienstagvormittag ist der Schuirweg in Richtung Werden gesperrt: Grund ist ein Schaden an einer Dehnungsfuge an der Straße. Die Sperrung soll voraussichtlich am Freitag, 28. Juni, beendet sein.
Zuständig für die Straße ist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW): Zusammen mit den Stadtwerken Essen hat man den Schaden begutachtet. In Abstimmung mit der Verkehrsbehörde der Stadt Essen ist der Schuirweg von der Ruhrtalstraße in Richtung Meisenburgstraße vorerst als Einbahnstraße ausgewiesen. In Gegenrichtung ist der Schuirweg als Sackgasse nur bis zum Hausnummer 105 befahrbar. Die empfohlene Umleitung führt über die Meisenburgstraße und Bredeneyer Straße (B224).

18 Juni

Daniel Behmenburg ist neuer Vorsitzender der SPD Kettwig

Daniel Behmenburg ist neuer Vorsitzender der SPD Kettwig: Am Montagabend wurde er auf der Mitgliederversammlung gewählt. Der Kettwiger, der bislang Mitglied im SPD-Ortsverein Werden/Bredeney gewesen ist, will mit diesem Schritt Verantwortung übernehmen: „Gerade jetzt, wo die Bundespartei in Umfragen bei 11 Prozent liegt, sollte sich jeder Sozialdemokrat selbst in die Pflicht nehmen“, so Behmenburg. „Mir ist es wichtig, jetzt Ruhe in den Ortsverein zu bekommen.“ Nach internen Querelen war im April der gesamte Kettwiger SPD-Ortsverein zurückgetreten.

Lesen Sie mehr in der neuesten Ausgabe der Werdener Nachrichten: Diesmal schon am Donnerstag im Handel!