11 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 11/2021

Kein neuer Sparkassen-Automat für Heidhausen

Ulla Weis fühlt sich im Stich gelassen: „Früher gab es alles in Laufweite“, so die 84-jährige Heidhauserin, „am Schalter bekam ich den ganzen Service, später stand hier wenigstens noch ein Briefkasten.“ Doch im Januar 2020 war Schluss. Nach über 90 Jahren wurde die ehemalige Sparkasse am Schwarzen komplett geschlossen. Nachdem das Personal schon im August 2018 ausziehen musste, wurde der verbliebene SB-Standort schließlich komplett aufgegeben. Ulla Weis beklagt sich: „Und dann wurde auch der Geldautomat abgebaut. Jetzt müsste ich für alles nach Werden, dabei bin ich gar nicht mehr gut zu Fuß.“ Warum die Sparkasse nicht, wie noch vor einem Jahr angekündigt, einen neuen Automaten in Heidhausen aufbaut, steht in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten! 


Werdener Geschäfte öffneten wieder

Seit Montag ist das Hausverbot vorbei: Jetzt harren Kundinnen und Kunden nicht mehr nur vor dem Schaufenster, sondern dürfen die Werdener Geschäfte endlich auch wieder von innen sehen. Hieß es vorher beim „Click and Collect“, Termin vereinbaren und abholen, geht es mit „Click and Meet“ jetzt auch wieder über die Ladenschwelle. Richtig einkaufen im Laden vor Ort. Wie hat das in der ersten Öffnungswoche geklappt? Werdener Geschäftsleute berichten.

Während sich die Händle erfreut darüber zeigen, dass sich die Beschränkungen löangsam lockern, herrscht bei den Gastronomen in Werden noch Frust und Zukunftsangst: Denn bei ihnen ist noch längst keine Besserung der Situation in Sicht. 


Ideen gegen den Toiletten-Lärm am Friedhof

Die Toilette auf dem Friedhof Werden II ist für viele Besucher des Friedhofs ein Ort der Erleichterung. Für manche Anwohner ist er allerdings auch immer wieder ein Ärgernis, denn das stille Örtchen ist oftmals alles andere als still. Mitunter hat es sich zu einem spätabendlichen Treffpunkt für Jugendliche entwickelt. Für die Nachbarn, die an der ansonsten beschaulichen Forstmannstraße wohnen, heißt das oft: Lärmbelästigung. Auch die ein oder andere Bierflasche landet gerne mal in den Vorgärten. CDU-Urgestein Hanslothar Kranz hat für die Nöte der Anwohner ein offenes Ohr – und er sucht nach einem Weg, wie die Situation verbessert werden könnte. Die Lösung könnte sein, den Standort der Toilette zu versetzen. Eine Lösung, die vor allem auch Nutzern des Baldeneysteigs, der durch den Friedhof verläuft, helfen würde, ist er überzeugt. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Sind Sie zufrieden mit dem Vor-Ort-Angebot der Banken oder Sparkassen?

13 Feb

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 07/2020

Es geht voran mit der neuen Brehmbrücke

Zehn Mann waren am Samstagmorgen von sieben Uhr an damit beschäftigt, die neue Brehmbrücke mit dem Krahn an Ort und Stelle zu bringen. Zuschauer verfolgten gebannt die Arbeiten. Gegen Mittag war auch der zweite Teil befestigt. Bald können die Werdener wieder zu ihrer geliebten Brehminsel flanieren. 


Ärger über Hundehaufen auf Friedhof Werden

Regelmäßig besucht Ingrun Kohlschmidt das Grab ihres Mannes auf dem Friedhof Werden II am Heskämpchen. Doch in letzter Zeit hat sie zusehends das Gefühl, dort nicht auf einer Ruhestätte für verstorbene Menschen gelandet zu sein, sondern: „auf einer allgemeinen Hundetoilette“, ärgert sie sich. Bei Grün und Gruga ist dieses Problem bekannt – die Beschwerden über Hundehaufen häufen sich, die Stimmen nach einem generellen Hundeverbot auf allen städtischen Friedhöfen werden immer lauter. 


Noch keine offiziellen Kandidaten

In gut anderthalb Wochen steht die Wahl zum neuen Bezirksbürgermeister an. Der überraschende Rückzug des bisherigen Amtsinhabers Michael Bonmanns in der November-Sitzung der BV IX (Werden/Kettwig/Bredeney) hat notwendig gemacht, noch vor der Kommunalwahl im September, einen Übergangs-Bezirksbürgermeister wählen zu lassen. Doch auch wenn seitdem drei Monate ins lang gegangen sind, sind noch keine Kandidaten öffentlich in Position gebracht worden. Fragt man die Vertreter der großen Parteien, bekommt man offiziell nur zu hören, man liege noch in Verhandlungen, um möglichst einen gemeinsamen Kandidaten zu finden, der für die gesamte Bezirksvertretung tragbar sei. Tatsächlich stellt sich diese Aufgabe wohl als schwieriges Unterfangen heraus. Die Werdener Nachrichten analysieren die Situation. 


Talente Werden und Kettwiche an Werdener Gymnasien

„Das ist hier alles nicht normal“, stellte der Lehrer Jan Buhr des Gymnasiums Werden in seiner Moderation der Schulveranstaltung „Talente Werden – Schülerinnen und Schüler tanzen und musizieren“ – deren „besondere Leistungen“ vor. Auftreten auf der Bühne in der Aula durften aus verschiedenen Altersstufen Teilnehmer und Sieger verschiedener Musikwettbewerbe und Tänzer. Die Werdener Nachrichten waren dabei – und ebenso beim Benefiz-Auftritt der Nachwuchs-Kabarettisten „Kettwichte“ im Mariengymnasium 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Hundehaufen vermiesen immer mehr Besuchern den Friedhofs-Besuch. Sollen Hunde auf Friedhöfen verboten werden? 

30 Jan

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 05/2020

Widerstand gegen das Bauvorhaben Im Hesgarten

Mit seinem vielen Grün und doch nah an der Altstadt gilt das Werdener Land als beliebter Wohnort. Nicht zuletzt deshalb entstehen in Heidhausen und Fischlaken immer wieder neue Bebauungen. Doch nicht jedem Alteingesessenen schmeckt das, fürchten diese doch um ihre Idylle vor der Haustür. Gegen ein Bauvorhaben Im Hesgarten regt sich nun Widerstand: Anwohner haben gegen die Bauvoranfrage für das Grundstück Im Hesgarten 23 Beschwerde beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eingelegt. 


FDP-Staatssekretär besuchte Mariengymnasium

Staatssekretär Mathias Richter besuchte das Mariengymnasium und richtete Grüße der Bildungsministerin Yvonne Gebauer aus. Sie sei aus bedauerlichen familiären Gründen verhindert. Die Schulform des Mariengymnasiums mag den den FDP-Politiker an seine eigene erinnert haben: Der vierfache Vater besuchte bis zum Abitur das Gymnasium Private Bischöfliche Fürstenberg-Schule Recke. Im Forum ging es dann schnell vor allem um Schulpolitik. 


Ersatz für verschwundenes Christusmonogram

Nicht wenige halten die Grabstätte der Evangelischen Kirchengemeinde auf dem Friedhof Werden II für denkmalwürdig – wurde sie doch nicht zuletzt 1906 vom bedeutenden Architekten Hans Bernoulli gefertigt. Doch die Zeit ist auch an dieser über hundert Jahre alten Grabstätte nicht spurlos vorüber gegangen. So ist ein bronzenes Christusmonogram, das der Bildhauer Hans Krückeberg gefertigt hat, auf dem zentralen Grabmal längst verschwunden. Doch nun haben Conrad Schlimm und Edith Telkof Ersatz organisiert. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Sollte die Stadt mehr Vorgaben bei Wohn-Neubauten machen?