09 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 2/2025: E-Scooter, Sternsinger und sportliche Erfolge

Dry January – Alkoholfreie Alternativen auch in Werden im Trend

Der Jahreswechsel ist für viele traditionell die Zeit guter Vorsätze: mehr Sport, weniger Süßes, weniger Fleisch – und weniger Alkohol. Denn vor allem aus gesundheitlichen Gründen wollen immer mehr zumindest im Januar auf Bier, Schnaps und Wein verzichten. „Dry January“ heißt das neudeutsch, „trockener Januar.“ Doch auf Genuss verzichten muss man noch lange nicht, denn nachdem alkoholfreies Bier schon längst etabliert ist, gibt es auch eine immer größere Auswahl von Weinen „ohne Umdrehungen“. Auch der Werdener Wein- und Käsehändler Dirk Reinhardt hat längst alkoholfreie Tropfen in seinem Sortiment. Der Inhaber der „Werdener Kaas Kate“ ist überzeugt: „Gerade Liebhaber fruchtiger Geschmäcker kommen da auf ihre Kosten.“


Verkehrswende ohne E-Scooter: keine festen Abstellflächen für Werden

E-Scooter sollen einen Beitrag zur Verkehrswende leisten – doch vielen gelten die elektrischen Roller als Ärgernis. Nutzer sollten sie bequem praktisch überall für kurze Fahrten ausleihen können. Doch Bürger viele monieren, dass die Fahrzeuge kreuz und quer im Weg stehen und vor allem Fußgänger behindern. Auch in Werden regte sich schnell Protest, als ein Anbieter die Roller vor dreieinhalb Jahren hier einführte. Die Stadt Essen will nun mit festen Abstellplätzen in bestimmten Gebieten auf die Kritik reagieren. Dass solche Flächen nicht für Werden vorgesehen sind, hat einen einzigen Grund: Inzwischen gibt es keinen Anbieter mehr, der diesen Stadtteil mit E-Scootern bedient.


Sternsinger bringen den Segen trotz Winterkälte

Winterkälte umwehte die Gewänder und Herzenswärme strahlte aus ihnen: Die Werdener Sternsinger haben sich auf den Weg gemacht und trotzten dem unsympathischen Wetter, um Kindern beispielsweise in Lateinamerika in Not und Mangellagen zu helfen. Bei der Aktion Dreikönigssingen ziehen Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland von Haus zu Haus, um den Menschen den Segen zu bringen. Sie erinnern damit an den Besuch der Heiligen Drei Könige beim Christuskind in der Krippe von Bethlehem.


Erfolgsbuch „Alles Currywurst – oder was?“ geht in die zweite Auflage

Zusammen mit Tim Koch hat der Gregor Lauenburger das launige Buch „Alles Currywurst – oder was?“ im Essener Klartext-Verlag veröffentlicht. Ein Kassenschlager. Die Erstauflage ist bereits vergriffen, eine zweite musste her. Der Bestseller ist eine Mischung aus nerdigem Nischen-Wissen, historischer Detektivarbeit, witzigen Storys und auch scharf gewürzter Bildsprache. Denn Illustrator Dirk Uhlenbrock aus Fischlaken ist hier zur Bestform aufgelaufen. Ins Haus Wunderbar an der Rittergasse haben die beiden Autoren eingeladen zum Tasting mit Gesprächsanteilen – und veganer Wurst.


60 Jahre Jonakirche – ein besonderes Jubiläum

Ihren 60. Geburtstag feiert die Jonakirche: Am 14. Februar 1965 wurde die Kirche, dessen Form an ein Schiff erinnert, eingeweiht. Anlässlich dieses runden Geburtstags sprach Gordon K. Strahl von den Werdener Nachrichten mit Pfarrer Klaus Baltes über den Kirchenbau, die Entwicklung der Gemeinde und den jüngsten Herausforderungen durch die „Ökumenische Wohngemeinschaft“ mit der katholischen Gemeinde St. Kamillus seit vergangenen Pfingsten unter dem Dach der Jonakirche.


SC Werden-Heidhausen mit Torfestival bei den Hallenstadtmeisterschaften

Der SC Werden-Heidhausen zog souverän in die Zwischenrunde der Essener Hallenstadtmeisterschaften ein. Mit drei Siegen und 27:0 Toren machten es die Schützlinge von Trainer Danny Konietzko überaus deutlich. Die Löwentaler spielten ihre Gegner regelrecht schwindelig. Alle Feldspieler trafen, beste Torschützen waren Björn Homberg, Rene Werner und Max Richter. In der Zwischenrunde am kommenden Sonntag dürfte deutlich mehr Gegenwehr zu erwarten sein.


Reperaturcafé: die Nähmaschine ist repariert.
Im Reparaturcafé werden verschiedene Gegenstände gemeinsam repariert.

19 Dez.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 51/2024

Zehn Jahre „Werden hilft“: Eine Erfolgsgeschichte

Die Flüchtlingsinitiative „Werden hilft“ feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Vorsitzende Christiane Gregor erinnert an den Beginn mit der Aufnahme syrischer Geflüchteter auf dem ehemaligen Kutel-Gelände. Der Trommel-Workshop für traumatisierte Kinder ist nur eines der zahlreichen Projekte, die den Betroffenen helfen, sich hier zu integrieren und wohlzufühlen. „Hier kann ich sein, wie ich bin“, sagte ein Junge und brachte den Erfolg der Initiative auf den Punkt.


Festliche Klänge mit der Brass Band

Die Brass Band Essen verzaubert das Publikum mit ihrem Weihnachtskonzert im Haus Fuhr. (pn)

Schottische Klänge vor der Buchhandlung Schmitz

Festliche Stimmung mit Dudelsackmusik: Die Bagpipe Company spielte am Samstag vor der Buchhandlung Schmitz und sorgte für weihnachtliches Flair. Geschäftsführer Dennis Hasemann unterstützte die Stimmung mit Whisky und Baileys, während für Mitsing-Stücke die Gitarre den Dudelsack ablöste.


Allbau-Kinderweihnachtsmarkt: Ein Fest für die ganze Familie

Der 14. Allbau-Kinderweihnachtsmarkt lockte zahlreiche Besucher zur Heckerschule in der Urbachstraße. Mit einem vielfältigen Programm auf dem Schulhof und in der Turnhalle wurde der Weihnachtszauber für Kinder und Eltern gleichermaßen spürbar.


Junge Musiker verzaubern das Publikum

Junge Musiker des Gymnasiums Werden begeistern mit ihrem Weihnachtskonzert und schaffen eine festliche Atmosphäre. (pn)

SC Werden-Heidhausen: Sieg und Aufstiegshoffnungen

Die Bezirksliga-Fußballer des SC Werden-Heidhausen setzten ihre Erfolgsserie fort und gewannen mit 2:4 gegen den TSV Duisburg-Bruckhausen. Dank einer Heimniederlage des Tabellenführers Katernberg ist der SC nun punktgleich mit dem Spitzenreiter und träumt vom Landesligaaufstieg.


Weihnachtspreisrätsel: Gewinner 2024 stehen fest

Die Auflösung und die glücklichen Gewinner des diesjährigen Weihnachtspreisrätsels wurden bekannt gegeben. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmenden!


Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern fröhliche Weihnachten!


24 Okt.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 43/2024


SC Werden-Heidhausen zeigt klare Haltung gegen Rassismus

Obwohl der SC Werden-Heidhausen als fairstes Team der Bezirksliga bekannt ist, wurde nun ein Vorfall von rassistischer Beleidigung gemeldet. Ein Spieler des SC, der aus Afrika stammt, wurde laut Vereinsvorsitzendem Christoph Steinmetz „aufs Unerträglichste“ beleidigt. Der Vorfall ereignete sich während eines Spiels gegen den SV Leithe. Steinmetz brachte seine Abscheu über das Verhalten zum Ausdruck, während der SV Leithe die Vorwürfe als „äußerst fragwürdig“ bezeichnet.


Missbrauchsvorwürfe gegen Kardinal Hengsbach nehmen zu

Seit dem Bistum Essen im vergangenen Jahr zwei Fälle von sexuellem Missbrauch durch Kardinal Franz Hengsbach öffentlich gemacht hat, sind sieben weitere Fälle bekannt geworden. Generalvikar Klaus Pfeffer bestätigte dies bei der Präsentation einer wissenschaftlichen Studie, die die Vorwürfe untersuchen soll. Die Wissenschaftler suchen nun weitere Betroffene und Zeitzeugen, um die Vorfälle umfassend zu dokumentieren.


LitRuhr: Logistische Meisterleistung für Buchhandlung Schmitz

Fünf Tage Literaturfestival LitRuhr bedeuten jede Menge Arbeit für Dennis Hasemann und sein Team der Buchhandlung Schmitz. „36 Büchertische in fünf Tagen“ beschreibt Hasemann schmunzelnd die Herausforderung. Persönlich beeindruckte ihn Arno Geiger, der mit einem authentischen und bodenständigen Auftreten überzeugte. Einige prominente Autoren wie Hape Kerkeling zeigten neue Facetten abseits ihrer bekannten Rolle, was bei manchen Besuchern überraschende Reaktionen hervorrief.


Werdens Leuchtschrift erstrahlt bald in neuem Glanz

Die bekannte „Werden“-Leuchtschrift am Ortseingang wird aktuell für eine Sanierung abmontiert. Die Beleuchtung, die von der Gustav-Heinemann-Brücke aus sichtbar ist, hat im Laufe der Jahre gelitten. Der Werdener Bürger- und Heimatverein sowie der Werdener Werbering haben gemeinsam die Sanierung organisiert. Für etwa zwei Monate wird Werden nun ohne das leuchtende Wahrzeichen auskommen müssen, bevor es wieder in neuem Glanz erstrahlen wird.


Abstimmen bei unserer Fragew der Woche: Für eine Sanierung wurde die „Werden“-Leuchtschrift am Ortseingang zeitweise abgehängt. Vermissen Sie den Schriftzug?

17 Okt.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 42/2024

Kastanienfest im Heissiwald: Tierische Freude und Spendenaufruf

Das Wildgatter Heissiwald erfreute sich beim Kastanienfest über zahlreiche Kastanienspenden, die den Wildtieren als Winterfutter dienen. Neben Kastanien wurde auch fleißig für den Verein gespendet, der sich um Tierarztkosten, Mitarbeiter und Instandhaltungen kümmert. Die nächste Veranstaltung im Heissiwald ist das Nikolausfest am 7. Dezember, bei dem wieder viele Besucher erwartet werden.


Kiosk am Heidhauser Platz.

Umgestaltung von Grün am Heidhauser Platz: Eine Oase für Insekten und ein Schlag gegen die Rattenplage

Statt dichtem Gebüsch am Kiosk des Heidhauser Platzes soll bald eine Wiese, insektenfreundliche Bäume und eine Hecke das Bild prägen. Neben der Verschönerung wird auch gegen die Ratten vorgegangen, die im Gebüsch Zuflucht fanden. Selahattin Akan, der Kioskbetreiber, und die Anwohner sind froh über die anstehende Veränderung. Obwohl die Ratten bisher keine große Gefahr darstellten, sollen sie bald der Vergangenheit angehören.


Kopfschmerzexperte klärt auf: Migräne richtig behandeln

Dr. Astrid Gendolla hielt einen Vortrag am Mariengymnasium, in dem sie auf die individuelle Natur von Kopfschmerzen und die richtige Diagnose einging. Sie betonte, wie wichtig es sei, Kopfschmerztagebücher zu führen und bei neuen oder sich verändernden Schmerzen medizinischen Rat einzuholen, um die Lebensqualität von Migräne-Patienten zu verbessern.


Laubblätter verhindern Spiel der Reserve: Fußball-Wochenende in Werden

Ein außergewöhnlicher Grund führte zum Spielausfall der Reserve des SC Werden-Heidhausen: rutschige Laubblätter. Während die 1. Herren weiterhin stark in der Bezirksliga stehen und die 2. Herren siegreich waren, hatten die Damen keine Chance gegen Schonnebeck. Zudem schied die Ü32-Mannschaft im Pokal frühzeitig aus.


Einen Waddisch-Kiosk hat Dirk Uhlenbrock aufgebaut: Dort bietet er auch seine Waddisch-Fibel „Bramballe on Imseike“ (Brombeere und Ameise) an.

Waddische Sprache hochleben lassen: Dialekt und Tradition im Zentrum 60plus

Im Zentrum 60plus in der Heckstraße feierten rund 50 Besucher die Werdener Mundart „Waddisch“. Organisator Marc Real hatte ein vielseitiges Programm zusammengestellt, bei dem neben Gedichten auch informative Vorträge und Anekdoten, etwa von Oberbürgermeister Thomas Kufen, auf Hochdeutsch, das Publikum unterhielten. Die Veranstaltung hob die Bedeutung des Dialekts und der regionalen Kultur hervor.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Braucht der Heidhauser Platz diese Art von Umgestaltung mit Wiese, Hecke und Bäumen?

10 Okt.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 41/2024

Herbert Grönemeyer besucht Stand der Werdener Buchhandlung Schmitz bei der Lit.Ruhr

Große Freude bei Dennis Hasemann, Thomas Schmitz und ihrem Team der Buchhandlung Schmitz: Herbert Grönemeyer besuchte ihren Stand in der Lichtburg. Der Popstar, der in Bochum aufgewachsen ist, eröffnete mit einer Lesung seiner Biografie das beliebte Literaturfestival Lit.Ruhr, das noch bis zum 13. Oktober läuft. Die Werdener Buchhandlung begleitet das Festival jedes Jahr mit großem Engagement.


Sirenen-Ausbau in Essen: Fortschritte in Fischlaken

Bis Ende des Jahres sollen in Essen 87 elektronische Sirenen installiert werden, um die Sicherheit der Einwohner zu gewährleisten. Die Feuerwehr hat bereits 62 Alarmsirenen aufgestellt. In Fischlaken wird derzeit über einen Standort für die Sirene diskutiert, wobei die Fischlaker Schule als möglicher Ort in Betracht gezogen wird, obwohl dies Spielgeräte und den Schulgarten beeinträchtigen könnte.


Werden: Ein Urlaubsort mit ungenutztem Potenzial?

Werden bietet eigentlich alles, was einen idyllischen Urlaubsort ausmacht: eine malerische Altstadt, attraktive Läden, lebendige Gastronomie und viel Natur. Doch Rolf Sachtleben meint, dass der Ort sein touristisches Potenzial nicht ausreichend nutzt. Er hofft, dass sich dies in Zukunft ändert und Werden als Urlaubsziel bekannter wird.


„Bramballe on Imseike“: Waddisch für die nächste Generation

Mit ihrem Bilderbuch „Bramballe on Imseike“ wollen Dirk Uhlenbrock und Marc Real dazu beitragen, den alten Waddischen Dialekt zu bewahren. Das Duo hofft, dass ihr Werk, das sie „Waddisch Fibel“ nennen, bald als Schullektüre verwendet wird.

Am Samstag stellen sie das Buch bei der „Waddisch-Feier der Heimatsprache“ im Zentrum 60plus in der Heckstraße vor.


SC Werden-Heidhausen: Erfolge und Niederlagen

Der SC Werden-Heidhausen konnte drei Punkte gegen das stärkste Heimteam der Liga holen, musste sich in einem weiteren Spiel in Mülheim jedoch mit einem Unentschieden begnügen. Während die Damen und die 2. Herren Kantersiege feierten, unterlag die dritte Mannschaft. Die Ü32-Herren mussten im Pokal frühzeitig ausscheiden.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Braucht es den Ausbau von Sirenen in den Stadtteilen?