07 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 23/2024

Vom Fensterplatz im Erdgeschoss der Folkwang Universität konnten diese Zuschauerinnen das Konzert „Serenaten für einen Sommerabend“, besonders gut verfolgen, das am Freitagabend hochklassige Blasmusik von Folkwang-Studierenden wechselhafter Wetteraussichten zum Trotz in den Abtei-Innenhof gebracht hat. 


Tausende Anti-AfD-Protestler wollen im Löwental campen

„Friedlich und freundlich“ wollen sich die Protestler Ende Juni dem geplanten Bundesparteitag der AfD entgegenstellen. Und das soll auch in Werden gelten: Im Löwental nämlich planen die Organisatoren ein Camp für tausende AfD-Gegner aus ganz Deutschland, die vom 28. bis 30. Juni dort übernachten, diskutieren und auch feiern können sollen.


Jazz-Format „Werden swingt“ feiert Premiere in der Altstadt

Musik kann Menschen zusammenbringen und ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Andreas Miksch, Vorsitzender des Werdener Werberings setzt dafür auf „leichte Musik für Jung und Alt“. Jazz spreche ein „breites Spektrum“ an und sei somit „perfekt geeignet“ für das neue Veranstaltungsformat „Werden swingt“. Am kommenden Wochenende, Samstag, 8. Juni und Sonntag, 9. Juni, feiert das Event Premiere. Der Werdener Werbering unter der Leitung von Andreas Miksch hat sich damit für eine Veränderung in der Eventplanung entschieden, die Menschen zu einem Besuch in der Werdener Altstadt bewegen soll. 


Werden als „Scharnier zum Baldeneysee“ – barrierefreier Umbau des Werdener Wehrs im Fokus der Planung

Ein „Scharnier zum See“ soll Werden sein – zumindest nennen die Planer der Stadt die Funktion, die das Abteistädtchen ihrer Ansicht nach in Bezug auf den Baldeneysee einnehmen soll, so. Denn der Baldeneysee ist beliebt – so beliebt, dass die Verantwortlichen die Besucherströme entzerren und damit den Blick auch auf andere, nahe gelegene potenzielle Touristenattraktionen lenken wollen. Auch der barrierefreie Umbau des Werdener Wehrs rückt dabei wieder in den Fokus der Planer. Eine Lösung der damit einhergehenden Probleme ist allerdings weiter nicht in Sicht. 


SC Werden-Heidhausen spielte zuhause um den Aufstieg in Kreisliga A

Eigentlich ist die Saison beendet. Doch der SC Werden-Heidhausen geht in die Verlängerung. Die Reserve darf gegen punktgleiche Eiberger in Hin- und Rückspiel um den Aufstieg in die Kreisliga A spielen. Trainer Jason Munsch gab die Richtung vor: „Nach einer sehr starken Saison haben sich die Jungs den Aufstieg verdient. Wir sind heiß und machen unsere Hausaufgaben – auch wenn wir jetzt zum Nachsitzen in die Relegation müssen.“ Doch der erste Versuch scheiterte kläglich: Zuhause unterliegt die Reserve den Eibergern mit 1:5


Werdener Kult-Eisdiele wechselt den Besitzer

„Schon vor 40 Jahren habe ich mir als kleiner Junge bei Kika‘s mein Eis geholt“, erzählt Lars Schulte fröhlich und verdeutlicht dadurch seine Verbundenheit mit Werden. Die Brüder Lars (50) und Justus Schulte (27), Geschäftsführer der Schulte Immobiliengruppe, sind in Werden aufgewachsen und mit dem Stadtteil verbunden. Der Kauf des Kika‘s-Hauses ist für die Familie Schulte eine „Herzensangelegenheit“.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Braucht das Werdener Wehr einen barrierefreien Ausbau?

05 Juni

Kellerstraße bis Ende des Monats gesperrt

Auf der Kellerstraße lässt die Stadt Essen eine neue Asphaltschicht anbringen: Deshalb ist die Straße seit heute zunächst im Bereich Steinbeck bis zur Hausnummer 107 für rund anderthalb Wochen gesperrt, teilt die Stadt Essen mit. Danach geht es weiter mit dem Abschnitt zwischen Steinbeck und Ludgerusschule: Nachdem die vorherige Sperrung aufgehoben wird, soll dann auch dieser Bereich für rund anderthalb Wochen gesperrt werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 28. Juni, witterungsbedingt könne es jedoch zu Verzögerungen kommen. Auch Anliegerverkehr wird in dieser zeit nicht möglich sein, warnt die Stadt, die für die Kurzfristigkeit der Ankündigung um Entschuldigung bittet: Eine anstehende geplante Maßnahme der Stadtwerke hätte eine Sanierung der Straße sonst erst im kommenden Jahr möglich gemacht.

04 Juni

Tödlicher Radunfall am Rande der Altstadt

Nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw auf der Laupendahler Landstraße am frühen Donnerstagnachmittag vergangener Woche ist ein 68-jähriger Radfahrer an seinen schweren Verletzungen gestorben.
Der 68-Jährige war mit seinem Fahrrad auf der Laupendahler Landstraße in Richtung Werden unterwegs, berichtet die Polizei Essen. Er fuhr auf dem Gehweg auf der Ruhrseite, der auch für Fahrräder freigegeben ist. Gegen 13 Uhr wollte der 68-Jährige zwischen Rittergasse und Gyrenkampstraße, kurz vor der Altstadt, wohl auf die Fahrbahn wechseln, vermutet die Polizei. Dabei stieß er mit einem weißen VW Golf zusammen, der ihm entgegengekommen war und von einem 72-jährigen Essener gesteuert wurde. Der Radfahrer prallte daraufhin zunächst gegen die Windschutzscheibe des Pkws und fiel anschließend schwer verletzt zu Boden. Noch vor Ort wurde er durch einen Notarzt versorgt, bevor er zur Operation in ein Krankenhaus gebracht wurde. Einen Tag später erlag er dort trotz intensivmedizinischer Versorgung seinen schweren Verletzungen.