23 Okt.

Polizei nimmt Brandstifter in Werden fest

Die Polizei hat heute Nacht einen Brandstifter festgenommen. Der stark alkoholisierte Mann hatte einen Sperrmüllhaufen an der Bungertstraße in Brand gesetzt und einen Zeugen angegriffen.

Zeugen alarmierten gegen 1.20 Uhr die Polizei, weil ein Mann in der Bungertstraße brennbares Material in einen bereits brennenden Sperrmüllhaufen geworfen haben soll. Als ein Zeuge (33) den Mann aufforderte dies zu unterlassen, kam es zum Streit: Der Mann stieß dem 33-Jährigen mit einem Longboard vor den Kopf. Anschließend floh er auf dem Longboard in Richtung Abteistraße. Ein 54-jähriger Autofahrer und ein 26-jähriger Anwohner konnten den Vorfall beobachten.

Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr löschte den brennenden Sperrmüll, sodass an dem Mehrfamilienhaus, gegen dessen Fassade der Sperrmüll lehnte, nur leichter Sachschaden entstand.

Die Polizei erkannte kurze Zeit später auf der Grafenstraße einen Mann, auf den die Personenbeschreibung des Flüchtigen zutraf. Als die Beamten mit dem Mann sprachen, fiel ihnen ein deutlicher Alkoholgeruch auf. Ein Alkoholtest bei dem 45-Jährigen verlief positiv. Um weitere Straftaten zu verhindern, hat die Polizei ihn in Gewahrsam genommen und am nächsten Morgen wieder entlassen. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Sachbeschädigung und vorsätzlichen Brandstiftung gegen den 45-Jährigen.

17 Okt.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 42/2019

Werden und Heidhausen bekommen E-Ladesäulen

Wer die Park-and-Ride-Parkplätze am S-Bahnhof Werden nutzt, weiß: Die Stellplätze dort sind knapp bemessen. Nicht zuletzt das abrissreife Vereinsheim in unmittelbarer Nachbarschaft kostet wertvollen Parkraum. Und bald dürfte es noch knapper werden: Einige Plätze werden dann ausschließlich E-Autos vorenthalten sein.

In den vergangenen Tagen wurde auf dem Parkplatz, nahe der Einfahrt, eine E-Ladesäule errichtet. Dennoch parken auch Benziner und Diesel dort munter weiter. Denn noch fehlen die Schilder, die die an die Säule angrenzenden Parkbuchten exklusiv für E-Autos, die sich daran aufladen, reservieren sollen. Wann sie kommen, ist noch unklar: Der Stadtverwaltung lägen bisher noch keine Information vor, wann der Betreiber die Ladesäule fertigstellt. „Aus diesem Grund kann vom Amt für Straßen und Verkehr noch keine entsprechende Beschilderung veranlasst werden“, erläutert Patrick Opierzynski, Pressereferent der Stadt Essen.


Große Aufregung um einen Kletterbaum

Zwei gelbgrüne Punkte. Auf einer Baumrinde aufgesprüht, bedeutet das nichts Gutes. Das Forstamt der Stadt Essen hatte am Eingang des Spielplatzes am Brosweg eine Hainbuche zum Fällen markiert. Nach einem Einspruch des Spielplatzpaten Harald Bruckmann wurde nun ein Ortstermin vorgenommen. Wo zunächst viel Wirbel war und großer Ärger drohte, fand sich letztlich doch ein Kompromiss, mit dem man wird leben können.

Anstatt weiter Geld in zusätzliche Gutachter zu investieren, werden nun diese Mittel in zwei neue große Bäume investiert, die an die Stelle des zu fällenden Baumes kommen und weiterhin als Schattenspender dienen. Melanie Ihlenfeld, Leiterin von Grün und Gruga, sagte zu: „Wir werden noch in diesem Jahr zwei Neuanpflanzungen vornehmen. Die Art der Bäume dürfen die Paten bestimmen.“


Der Fischlaker Holzkünstler Roger Löcherbach schafft auf der Brehminsel einen „Aakesbaas“.

Kunst am Baum

Die Kettensäge singt. Die Spaziergänger blicken nicht wenig irritiert. Neben dem Spielplatz der Brehminsel sind die Reste einer alten Platane eingezäunt. Auf einem rundherum um den Baumstumpf führenden Gerüst steht ein Mann. Roger Löcherbach schafft ein Kunstwerk.

Nicht wie sonst in seinem Fischlaker Atelier, wo er in abgeschiedener Idylle seine beliebten Holzskulpturen herstellt. Werke, die durchscheinen lassen, wie genau der Künstler seine Umwelt und seine Mitmenschen beobachtet. Nun kann er bei der Arbeit beobachtet werden. Auf dem Brehm gibt es umsonst und draußen Einblicke in künstlerische Schaffensprozesse.


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: Braucht Werden Ladesäulen für E-Autos?

10 Okt.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 41/2019

Es bleibt spannend bei Beul und Bonmann

Die beiden Wahlergebnisse bei den Nominierungsveranstaltungen der CDU-Ortsverbände Heidhausen-Fischlaken und Bredeney zeigen: Es bleibt spannend im Wettkampf von Ulrich Beul und Michael Bonmann um den Sitz im Rat. „Titelverteidiger“ Beul konnte in den Werdener Domstuben mit 11 zu 3 Stimmen die Mehrheit der CDUler aus Fischlaken und Heidhausen für sich gewinnen, Bezirksbürgermeister Bonmann gewann die Wahl in Bredeney mit 27 zu 16 Stimmen. Die Details zur Wahl gibt’s in den Werdener Nachrichten. 


Welle Werden geht auf Sendung

Mit einer Sendung über Angst und Depression, die eine Selbsthilfegruppe fürs Bürgerradio produziert hat, hat vor fünf Jahren alles angefangen. „Sechs Sendungen zu diesem Thema haben wir gemacht“, so Uli Tonder, der als einziger vom Gründungsteam noch dabei ist. Schließlich widmete sich das Team auch anderen Themen. „Wir haben uns von Anfang an Radio Werden gemacht, also war dem Namen nach alles möglich, vom Verkehrskonzept über die Kneipenszene Werdens bis hin zum Bollerwagenumzug und Kulturelles“, so Tonder. Jetzt hat der ehrenamtliche Werdener Radio-Pionier ein neues Team um sich gesammelt – und das geht unter neuem Namen auf Sendung: Die Werdener Nachrichten“ porträtieren die Macher von „Welle Werden“


Großer Andrang bei Kunstdarbietungen am Gymnasium Werden

Die Bühne ihrer Schulaula füllten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Werden unter dem Motto „Tanz, Musik, Spiel und Spaß für kleine und große Leute“. Das  in kurzweiliger Folge Gebotene gefiel dem Publikum auf den Sitzplätzen und mit Stehplätzen, denn die Stühle reichten nicht für alle, die gekommen waren, um sich zum Abschluss des ersten Schuljahrquartals mit Kunstbeiträgen unterhalten zu lassen. Die Werdener Nachrichten waren dabei. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche
Am Sonntag startet wieder der Marathon um den Baldeneysee. Wie halten Sie sich fit? 

07 Okt.

Jugendliche auf Abteistraße angefriffen

 Am frühen Samstagmorgen, 5. Oktober, gegen 1.40 Uhr, haben mehrere Unbekannte vier Jugendliche auf der Abteistraße angegriffen.

Die Jugendlichen im Alter von 16, 17, 18 und 19 Jahren hatten eine Kneipe besucht und wollten den Heimweg antreten, als sie in Höhe der Sparkasse von wahrscheinlich vier Unbekannten attackiert wurden, so die Polizei Essen. Der 16- und der 19-jährige Jugendliche wurden dabei verletzt. Als Anwohner die Polizei riefen, flohen die Unbekannten in unbekannte Richtung.

Die Unbekannten sollen 18 bis 19 Jahre alt sein, zwei von ihnen sind circa 185 cm groß. Die beiden anderen sollen mit 180 cm bzw. 170 cm etwas kleiner sein. Alle vier sollen dunkle Haare und dunkle Kleidung getragen haben. Einer der Unbekannten soll mit einer Holzlatte bewaffnet gewesen sein und eine blaue Mütze getragen haben.