22 Okt.

Unser Mann als OB?

B. Mohr links mit Kulturdezernent Oliver Scheytt.

B. Mohr links mit Kulturdezernent Oliver Scheytt.

Noch hat er nicht seinen Hut in den Ring geworfen, wird er vielleicht gar nicht; aber während die SPD Essen einen Gegenkandidaten für OB Paß sucht, den sie nicht mehr an der Leine hat, wird ein Name immer wieder genannt. Prof. Dr. Oliver Scheytt ist nicht nur in Werden aufgewachsen, spielt gut Klavier (kann ja mal wichtig werden) und ist unumstritten Mister-2010 für Essen. Auch als Kulturdezernent hat er Essen viel Profil verliehen. Und da das Bild in unseren alten Schätzen auftaucht, kommt er mal hierhin. Ja, die Karikatur soll Scheytt darstellen. B. Mohr links hat sie geschaffen für die Ausstellung „Europa unterm Strich“. Unterm Strich könnte Scheytt auch in Europa viel anderes erreichen, als uns den OB machen. Man wird sehen. Das Bild wollten wir jedenfalls nicht in der Versenkung verschwinden lassen.

20 Okt.

Ist das Kunst? Das konnte nicht weg!

Nur einen Tag war das Kunstwerk Ruhrschüssel zu sehen.

Nur einen Tag war das Kunstwerk Ruhrspülung zu sehen.

Hier ist das Bild-Zeugnis eines alten Kunst- skandals in Werden zu sehen. Vor rund 15 Jahren passierte es.

Vor dem Umbau zur Musical- Mühle gab der bekannte japanische Aktionskünstler Un Sihn noch ein Happening mit dem Titel „Ruhrspülung“. Höhepunkt sollte die gemeinsame Zertrümmerung sein, aus deren Tonaufnahme das erste eigene Werdener Musical wachsen sollte: Schister Act. Doch die Studenten weigerten sich, da es offenbar nur um weiße und aalglatte Kunst ging. Ausgegilbte und gebräunte Schüsseln waren angeblich vorher verschwunden. Das sei eindeutig Diskriminierung.

Leider hat die Ruhrspülung nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdient hat.

Falsch ist aber die Behauptung, die Schüsseln wären daraufhin wieder eingebaut worden, und noch heute müssten die Studenten auf die Weißen Mühen. Die Sage sagt: Die Schüsseln wurden von einer P.M. im Heyerstrang versenkt, und sie warten als das weiße Ruhrgold auf Entdeckung und die Schaffung ein passendes deutschen Großwerk der Musical-Kultur: „Brille fiel, Mann“

 

 

20 Okt.

Mehr Spill und Kotthaus

Vor 50 Jahren wurde ein guter Teil Heidhausens in einem Schwung bebaut.

Vor 50 Jahren wurde ein guter Teil Heidhausens in einem Schwung bebaut.

Wie war das denn vor der Bebauung dieses stattlichen Gebietes südlich des Brosweges? Das wollten vor allem Leser bis 30 Jahre wissen. Da finden wir noch vielleicht ein Bild. Aber dieses aus der Bauzeit zeigt auf, wie die Siedlung so strukturiert ist, oben ist der Brosweg, ganz rechts die Spillheide, aber in der Mitte der Kotthaushang und die Zufahrt zum Bellenbergsteig. Alte Strukturen wurden in der Mitte integriert.

17 Okt.

Die Werdener Nachrichten vom 17. Oktober 2014

Die Bergbaugeschichte lebt, in der Straße Pörtingsiepen unter anderem mit Josef Hötger. Als letzter Betriebsführer hat er Pörtingsiepen und Carl Funke zugemacht, und noch einige andere Zechen renaturiert. Odile Baumann führt ein langes Gespräch mit ihm.

Wir haben Burgschüler begleitet, als es zum Kastell ging. Ruhe am Bahnhof, Unruhe bei der Planung der Aufnahmeeinrichtung. Ruhe an der Ruhr: Boote und Biergarten machen Pause. Die Nichtkämpfer im Ersten Weltkrieg sollten sich trösten, auch sie halfen mit beim Sieg, den es aber nicht gab. Mit Marco Lelgemann endet eine weitere Familientradition.

Bei Folkwang tut sich noch mehr, als wir schon in den vergangenen Wochen gemeldet haben: 300 neue Studenten werden Werden beleben. Der Kanon der Deutschen Literatur ist in Werden entstanden und auf der Internationalen Buchmesse in Frankfurt vorgestellt worden. Eine Liebeserklärung an das Lesen. Als lesen sie die neue Werdener; denn das und noch viel mehr gibt es in der Werdener.

Kari4214b