15 März

Apfelpfannkuchen

Ampütte ist sowieso eine Essener Institution, in der man nicht selten junge und alte Folkwängler trifft. Es ist nicht die Spezialität des Hauses, wie uns der urige, liebrauhe Kellner fast abriet: Aber den Apfelpfannkuchen können wir trotzdem sehr empfehlen.

15 März

Die Werdener Nachrichten vom 14. März

14. März

Unter der Werdener Brücke wird es bunt am Samstag. Genehmigte Graffiti wird dort aufgesprüht. Kann man Werden die Perlen verbieten? Anscheinend aus Mülheim ja, wie wir in der vergangenen Woche schon erwähnten, und wie es in dieser Woche sogar überregional diskutiert wurde. Wir laden ein zu einer Vorpremiere des WDR-Fernsehens in Werden, bei der es um das Thema „Züchtigen von Kindern“ geht. Ein Teil des Films wurde in Werden gedreht. Kann es doch noch mit dem Verkehrskonzept in Werden klappen? „Ja“ sagte Beigeordnete Simone Raskob zu der BI und den Grünen. Vor fünfzig Jahren schlossen die Feintuchwerke ihre Pforten, wir lassen eine Zeitzeugin zu Wort kommen. Die Handballer kämpfen in der Landesliga gegen den Abstieg, die Frauen sind wieder auf Oberligakurs; Fahrstuhl sagte man früher. Der Tischtennisclub hat auch den sofortigen Wiederaufstieg geschafft. Beim Blick zurück um 100 Jahre gibt es ein interessantes Bild vom Kaiser im Werdener Rathaus. Beim neuen Zusammenschluss katholischer Krankenhäuser ist die Kamillusklinik mit dabei. Und das ist noch lange nicht alles; ab Freitagmorgen am Kiosk.

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12 März

Alte Perlen gestohlen / WDR sendet heute

EmblemUferWDR 3 wird heute ab 19.30 Uhr in der Aktuellen Stunde Essen über diese Auseinandersetzung berichten.

Man mag es kaum glauben in Werden. Mülheim will die „Ruhrperlen“ für sich. Wir hatten schon mehrfach berichtet, zuletzt vergangene Woche im Interview mit Dr. Heino Thiele. Heute hat es Mülheims Lokalchef Andreas Heinrich hat es heute in der WAZ noch einmal in seiner ganzen Dimension aufgezeigt. Auch er klagt: Wo ist der gemeinsame Sinn von 2010.

: Der Werdener Werbering soll den Slogan Ruhrperlen nicht mehr benutzen oder ganz viele Geld zahlen, weil Mülheim den Begriff 2008 patentamtlich hat schützen lassen. Aber das Werden seit über 100 Jahren die Perle an der Ruhr ist, dass sogar in den Zwanzigern ein Film mit Pat und Pattachon so hieß, all das will das Mülheim Amt (kein Privatmann) nicht anerkennen und gegen den Verein der Ehrenamtlichen vor Gericht ziehen. Das Kompromissangebot ist mit 30.0000 Euro nicht akzeptabel. Dabei ist die Patentanmeldung 2008 auch deutlich nach der Wiederentdeckung und ersten Ruhrperlen-Ideen im Werdener Marketing-Kreis. Ich bin neutral, aber Werden kann nicht geklaut haben.

Die Werden selbst haben ihre Perle schon großzügig an Nachbarn verliehen, sie wollen ein Perlenband von Duisburg bis Dortmund ziehen, gemeinsam. Mülheim sollte sich schämen.

Hoffentlich ist Werden patentamtlich geschützt; denn Mülheim ohne h klingt doch schon fast nach Müllheim; und wenn die Mülheimer sich als nun „Werden“ in München patentieren lassen, wer weiß . . .