11 März

So ganz fertig wird er wohl nie

DBDachDie Sonne ist auch heute noch einmal herausgekommen und sie scheint auf den S-Bahnhof Werden, der fast fertig ist. Immer ist er offenbar fast fertig. Gut seit zwei Wochen gehen die Aufzüge nicht, sagen Beobachter: Wenigstens geschieht etwas an dem Belag der Treppenstufen mit ihrem ursprünglichen Weiß, das bald besonders schmutzig wurde.  Und dem Hauptgebäude fehlt auch noch etwas, wie man auf dem Foto sieht. Wir hoffen für die nächste Ausgabe Antworten zu bekommen.

10 März

Sonniger Sonntag in Werden

Bei sommerlichen 23 Grad (wie die Apotheke an der Heckstraße mittags anzeigte) zog es ganz Werden an den Baldeneysee. Die Straßen in der Werdener Innenstadt waren verstopft und die Schlange vor Kitas reichte fast über die Ampel. Recht übersichtlich war es indes im Park der Villa Hügel. Vereinzelt spazierten die Paare die Wege entlang und Familien picknickten im Sonnenschein. Der Geheimtipp für den nächsten Rekord-Sonnen-Sonntag. Aber nicht das nötige Kleingeld für den Eintritt vergessen.

04 März

Probleme mit der Hochschullehre

DiederichDiedrich Diedrichsen ist gefühlt seit einem halben Jahrhundert der Theoretiker der Popkultur in der Bundesrepublik; auch bei der Zeitschrift Spex. Er ist jetzt Kunstprofessor in Wien, lebt in Berlin und hat zu seinem neuen Buch der FAS ein Interview gegeben. Seine Antworten bleiben schwer zu verstehende Brocken, auch wenn er inzwischen verständlicher schreiben soll in seinem neuen Buch. Immerhin ist seine Antwort auf die Frage nach Folkwang nicht so kompliziert.

Diederichsen: „… Das Ziel ist es, dass bessere Institutionen entstehen.“
Frage von Tobias Rüther: „Ihr alter Kollege von der „Spex“, der DJ Hans Nieswandt, leitet jetzt das Institut für populäre Musik an der Bochumer Folkwang Universität. Ist das ein Anfang?“
Diederichsen: „Das freut mich sehr, aber es besagt noch nicht, dass institutionell ein Umdenken stattgefunden hätte. Auf der anderen Seite haben wir derartige Probleme mit der Hochschule allgemein, dass ich mich auch frage, ob ich überhaupt die Hochschule meine.“(Themenwechsel)

 

In der Tat darf man mit Spannung erwarten, was in Bochum entstehen wird, einer der Ziehväter ist bekanntlich der Wahl-Werdener Prof. Dieter Gorny (Viva-Gründer, 2010 Direktor).

02 März

Kahl – Wir werden seen 11

RodungUferIch bin zu lange nicht mehr um den See gerollt. Dabei war das doch ein mehr als milder Winter. War! Da wird doch wohl nichts mehr kommen. Jedenfalls war ich doch etwas geschockt, nicht nur von den vielen wilden Parkern und ihren tiefen Spuren im Bereich des Ruhrverband-Hafens, sondern hinter dem Haus Scheppen wurde doch auf Kupferdreh zu einiges abgeholzt.

Nun ja, muss in der Stadtlandschaft auch mal sein, und stand auch bei uns in den BV-Mitteilungen. Aber für einen Laien wie mich sieht dieses Ausdünnen und Entfernen kranker und gefährlicher Bäume doch immer krass aus. Ich hab ja am Kellersbergwald mehrfach gelernt: Das wächst schnell wieder zu, aber gefühlt eben ein Verlust. Zumal gegenüber an der anderen Seeseite auch die Sicht auf den See wieder sehr viel öfter ermöglicht. Wir wollen es mal positiv sehen

Aber andererseits soll der Baldeneysee doch nicht so aussehen wie der Kemnader See mit seinem lockeren und jungen Gehölz.

Dagegen buscht die schöne Wiesenlandschaft Heisingens direkt an der Brücke total zu. Was habe ich dort schöne Stunden  verbracht. Schade.

Haus Scheppen ist weiterhin auch im Winter ein wunderbarer Treffpunkt; neben den Harleys liebe ich die alten und wieder neu aufgelegten alten englischen Maschinen. Leider habe ich meine alte Tiumph-Trident nicht mehr, aber diese neue 900 sieht doch auch klasse aus.

Haus Scheppen ist weiterhin auch im Winter ein wunderbarer Treffpunkt; neben den Harleys liebe ich die alten und wieder neu aufgelegten alten englischen Maschinen. Leider habe ich meine alte Tiumph-Trident nicht mehr, aber diese neue 900 sieht doch auch klasse aus. Sie hatte gestern das Frontgeländer allein für sich

01 März

Ja zu Jamiri in Fischlaken

Heute in der NRZ, der Vertreter der Bierriege Fischlaken. Ein Bild von Jamiri.

Heute in der NRZ, der Vertreter der Bierriege Fischlaken. Ein Bild von einem Jamiri, gez. von dem jamiri.

Dieser Künstler Jamiri ist eine Wundertüte, jeden Samstag in der NRZ am Sonntag mit einem prachtvollen Bild. Wie auch immer er darauf gekommen ist, jedenfalls trägt der gebützte Karnevalist, er natürlich (wie immer) dem Zeichner ähnelt, einen Hut mit der symbolträchtogen Aufschrift „Bierriege Fischlaken est. 1983“. Das hat was! Morgen ist wieder Straßenkarneval in Werden, vielleicht taucht diese mysteriöse Riege ja verstärkt auf. Die „Gesichtself“ ist ja schon eine enorme Bereicherung des Werdener Karnevals.