05 Sep.

Müll raus und Fähnchen runter — Anwohner fegen und hängen

RAMba-Zamba in der Fußgängerzone in der Samstagnacht. So wurden vor dem Ludgerusfest noch Papierkörbe abgerissen, Abfalltonnen umgeworfen und auf die Straße entleert, und die Fähnchen abgerissen. Netterweise hätten Bewohner von Haus 43 und 41 mit Schaufel und Besen gereinigt, die Fähnchen wieder aufgehängt und alles wieder so hergerichtet, dass bei einer Umtragung kein schlechter Eindruck entstanden wäre. Die fiel aus, aber Werden war wenigstens am Sonntagnachmittag bei wiederkehrender Sonne und bummelnden Gästen aus dem Bistum wieder halbwegs in Ordnung.

Ein Anwohner weiter oben hat beobachtet: Eine Woche zuvor seien Männer auf ein Baugerüst geklettert, deren Personalien dann auch aufgenommen worden seien. Aber auch am Pelikanbrunnen gebe es immer wieder laute nächtliche Treffen; und morgens seien eben die Blumen beschädigt. Es müssten nicht die Gäste von Alt Werden sein, dafür habe er keine Hinweise. Dort bemühe man sich auch, die Gäste draußen nicht randalieren zu lassen. Aber insgesamt sei das ganze nicht erfreulich.

„Muss das sein?“ fragt man sich. Nein!

Über das Verhindern und das Wie, da lässt sich diskutieren. Gut ist, dass Anwohner Verantwortung zeigen für die Randalierer gleich mit. Es sollte die Rücksichtslosen beschämen, dass ihre Jux und Dollerei andere mit Bürgersinn ungesehen machen.

24 Aug.

Die Post ist wieder zu

Mittwochnachmittag, die Werdener Post hat wieder zu: „Organisatorische Gründe“, diesmal auch mit den Schließfächern. Wieder stehen wütende Kunden vor der Tür. Eine Frau mit einem Paket nahm gern den Tipp an, zum Zeitschriftengeschäft Carsten Proetel Heckstraße 1 im alten Turn und Taxis an der Ecke des Rathausplatzes zu gehen und dort ihr Paket abzugeben.

19 Aug.

Diesellok und Bergbauhistorische Wanderung

Bereits am 21. August startet die Hespertalbahn zu einem normalen Betriebstag, bei dem die Diesellok eingesetzt wird. An diesem Tag besteht auch wieder die Möglichkeit zur Teilnahme an den Bergbauhistorischen Wanderungen über das Gelände der ehemaligen Zeche Pörtingssiepen.

21. August
jeweils um 11:00 und 14:45 Uhr

Zweistündige, geführte Entdecker-Wanderung über das Gelände der ehemaligen Zeche Pörtingssiepen.

Foto: Richard Voigt

Teilnahmegebühr: 10,- (einschließlich Hin- und Rückfahrt mit dem Zug ab Bahnhof Kupferdreh)

Dauer der Wanderung: ca. 2 Stunden (zzgl. Zugfahrt zum Startpunkt)

Nach der Stilllegung der Zeche Pörtingssiepen in der Nähe des Bahnhofs Haus Scheppen wurde diese vollständig abgerissen und das Gelände renaturiert. Für das geschulte Auge sind mitten in der Natur dennoch Spuren und Relikte des einstigen Industriebetriebs zu entdecken.

Bei unserer zweistündigen Wanderung über das Gelände zeigen wir Ihnen diese Relikte, erzählen Ihnen von der Geschichte des Ruhrbergbaus, der Zeche Pörtingssiepen und der Hespertalbahn, die früher hier ihren Betriebsmittelpunkt hatte. Wir erklären Ihnen, wie das Bergwerk gearbeitet hat und veranschaulichen Ihnen anhand historischer Aufnahmen, wie es noch vor 40 Jahren in diesem Naherholungsgebiet ausgesehen hat.

Hinweise:

Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen auf 15 Personen beschränkt.

Teilnahmekarten erhalten Sie am Bahnhof Kupferdreh am Fahrkartenschalter.
Mit dem Zug um 10:30 Uhr bzw. 14:15 Uhr fahren Sie nach Haus Scheppen. Treffpunkt für die Wanderungen ist dort an der Holzhütte am Bahnsteig.
Nach der Wanderung erreichen Sie den Zug um 13:30 bzw. 17:15 Uhr zurück nach Kupferdreh.

Wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk sind unbedingt erforderlich.

17 Aug.

Metropole ohne Infovermögen

Schwache Ausbeute

Schwache Ausbeute

Klingt gut, kann aber noch besser werden. Der RVR wirbt für sein Portal www.metropoleruhr.de. Dort könne man Biergärten in der Nähe finden. Klasse? Nur bei 45239 sind keine Biergärten aus Werden dabei: Seaside Beach Baldeney taucht auf, aber spät, es beginnt bei der kleinsten Einheit 10 km mit dem Cafe Click, wunderbar aber in Rüttenscheid. Bei einem anderen Portal als des RVR könnte man noch sagen: Selber schuld, wenn die sich nicht melden oder mitmachen. Aber hier müsste man schon recherchieren. Ob nun Zwölf Apostel oder eben Werdener Wiesn.

17 Aug.

Radler an sich und überhaupt —

Durchaus nicht nur wenige Minuten stand dieses Rad auf dem Parkstreifen. Platzsparend, aber doch eigenwillig.

Durchaus nicht nur wenige Minuten stand dieses Rad auf dem Parkstreifen. Platzsparend, aber doch eigenwillig.

Gerade wird noch über Radler und ihre Wildcard als Masse diskutiert, da hat Werden schon wieder eine eigene Spezialität. Wenn es in der Brückstraße auf dem Fußweg zu eng ist, dann wird eben auf der Straße geparkt. Klar: Der Radfahrer darf nicht von der Straße verdrängt werden, und womöglich steht das E-Rad so in Sichtweite des Eigentümers. Also wahrscheinlich alles gut und richtig.

Doch das Parken der Autos wird dadurch nicht gerade erleichtert, auch wenn das Rad quer steht. Brauchen wir also bald keine Fahrradparkplätze und Ständer mehr; aber bedeutend mehr Parkplätze, auch für Zweirad-Kraftfahrer, die Roller und Größeres zunehmend auf Autoparkplätzen abstellen?

Braucht der Radler dieses Rades eigentlich einen Parkschein? Ich meine: Höchstens einen Viertelschein, der aber leider nicht diebstahlssicher angebracht werden kann.