27 Jan.

Schüler gedenken des Holocausts

Mit einer Aktion zum Gedenktag an die Opfer des Holocausts haben Schüler des Gymnasiums Werden am Montag an den nationalsozialistischen Völkermord an rund 6 Millionen Juden erinnert. Während der großen Pause legten Schüler ein Dreieck aus Steinen auf dem Schulhof. „Im jüdischen Glauben legt man Steine auf die Gräber“, erläutert Tim Flores, einer der Schüler, den Hintergrund der Aktion. „Mit Dreiecken wurden die Häftlinge in Konzentrationslagern gekennzeichnet, um sie nach Herkunft, Vorverurteilung und anderen Kategorien einzuteilen“, ergänzt Mitschülerin Nele Lammers. Zuvor sind die Schüler auf dem Schulhof zu einer Schweigeminute zusammengekommen.

Die Idee zu der Gedenk-Aktion haben die Schüler ist im Nachgang einer Exkursion nach Auschwitz entwickelt: 58 Schüler des Gymnasiums Werden fuhren in das einstige Konzentrationslager und spürten dort den Leidensweg der Juden und anderer Opfer der Nationalsozialisten nach.

23 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 04/2020

Kinder der Jahrgänge 2011 bis 2013 waren eingeladen, sich bei einem Schnuppertraining bei der DJK Grün-Weiß Werden mit dem Handballsport anzufreunden. Circa 20 Jungen und Mädchen hatten sich mitsamt Eltern in der Halle eingefunden, wobei die Eltern zum passiven Zuschauen „verdonnert“ waren. 


Graffiti auf gestalteten Wandbildern

Erst im November gestalteten Schüler eines Kunst-Leistungskurses des Werdener Gymnasiums die Aufgänge zum Treidelplatz am Werdener Ruhrufer mit großformatigen Wandbildern. Der Werdener Bürger- und Heimatverein hatte die Idee an die Schule und ans Jugend- und Bürgerzentrum am Wesselswerth herangetragen, um die tristen und wild beschmierten Wände zu verschönern. Doch die Freude darüber währte nur kurz: Die kunstvoll bemalten Wände wurden mit Graffiti-Tags beschmiert. 


Neue Reihe in der Heimatzeitung

„Auf ein Gläschen mit—“: Unter diesem Motto starten die Werdener Nachrichten eine neue Porträtreihe: In loser Folge stellen wir darin Werdener vor und lassen sie uns in gemütlicher Atmosphäre berichten, was ihr Leben besonders macht. Für die erste Folge hat sich WN-Redakteur Gordon K. Strahl mit Ulrich Dörner alias DJ UD im Ristorante Amalfi getroffen. 


Auf den Spuren der Hirschland-Familie

„Berthold Beitz ist in aller Munde doch über die Hirschland-Familie weiß kaum jemand etwas – dabei war sie für das Ruhrgebiet der Vorkriegszeit wirtschaftlich von höchster Bedeutung.“ Und auch in kultureller Hinsicht waren die Hirschlands wichtig für Essen, hob Georg Hirschland doch das Museum Folkwang mit aus der Taufe, berichtet Norbert Fabisch. Seit fast einem Jahr forscht er intensiv zu den Hirschlands, die einst eine so große Rolle in dieser Region gespielt haben – und die auch ihre Spuren in Werden hinterlassen haben. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Manche Jugendliche finden sie cool, für die meisten sind sie ein Ärgernis: Was kann man tun gegen Graffiti-Schmierereien? 

16 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 03/2020


Zweite Etage für das Jona-Familienzentrum

Am Jona-Familienzentrum wird wieder gebaut: Ein Jahr lang ruhten Kräne und Bagger, doch nun wird die Baustraße, die von der Hammer Straße direkt zu dem im vorigen März eingeweihten Anbau führt, wieder befahren. Der Anbau bekommt nun eine zweite Etage – im Sommer soll sie fertig sein 


„Parents for Future“ im Mariengymnasium

„Klimahysterie“ ist das Unwort des Jahres: Mit diesem Wort wollen Klimawandel-Skeptiker Menschen, die für Klimaschutz eintreten, diskreditieren, fand die Jury. Von Hysterie war beim ökumenischem Neujahrsempfang im Forum des Mariengymnasiums keine Spur – schon gar nicht bei Christiane Gregor von „Parents for Future“, die eindringlich und sachlich erläuterte, wie jeder etwas tun kann, um die negativen Folgen des Klimawandels zu stoppen. 


Umwelt-Stadtteilkonferenz im Haus Fuhr

Auch im Haus Fuhr wird dem Klimwandel der Kampf angesagt: 40 Werdener Teilnehmer kamen fort bei der Umwelt-Stadtteilkonferenz zusammen, um Arbeitsgruppen zu bilden. 14-tägig ab 19.30 Uhr möchten sie sich nun treffen, um Fortschritte zu erzielen. 


Poetry Slam für 65+

Beim „Poetry Slam 6.5“ gehörte die Bühne den Senioren. Beim Profi Marius Hanke alias Zwergries lernten Vertreter haben Vertreter der Generation 65+ gelernt, wie man einen selbst verfassten Text knackig auf der Bühne performt. Nun war es so weit: Zusammen mit jungen Vertretern der Poetry-Slam-Szene durften sie sich vor Publikum beim Dichter-Wettstreit versuchen. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche:
„Klimahysterie“ ist das neue Unwort des Jahres. Eine gute Wahl der Jury? 

13 Jan.

29-Jähriger randaliert auf Velberter Straße

Ein 29-Jähriger randalierte am frühen Sonntagmorgen, gegen 1.30 Uhr,auf der Velberter Straße. Unter anderem trat er gegen ein dort geparktes Auto. Auch beleidigte er Zeugen, die daraufhin die Polizei riefen.
Die Polizei wollte den augenscheinlich alkoholisierten Mann in Gewahrsam nehmen, um so weitere Straftaten zu verhindern – dieser wehrte sich jedoch kräftig.
Die Polizeibeamten fesselten den 29-Jährigen daraufhin und setzten ihn in den Streifenwagen.
Auf dem Weg zur Wache verhielt er sich weiter aggressiv, beleidigte die Beamten und versuchte, sich aus der Fesselung zu befreien.
Auch auf der Wache war der Mann weiter aggressiv und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Durch den Widerstand des 29-Jährigen wurde eine Polizistin so schwer verletzt, dass sie nicht mehr dienstfähig war.
Den 29-Jährigen erwarten nun Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Beleidigung.

13 Jan.

Feuerwehr rettet Pferd aus Schlamm

Wieder festen Boden unter den Hufen

Einen tierischen Einsatz hatte die Feuerwehr Essen am Samstagnachmittag: Im Bereich der Baustelle am Wolfsbachtal in Schuir steckte ein vier Jahre altes Pferd in einer Schlammgrube fest. Der Besitzer war mit seinem Kaltblüter unterwegs, als er im Bereich der Baustelle einem LKW ausweichen wollte. Dabei geriet er samt Pferd in den unbefestigten Bereich und sank im Schlamm ein. Nachdem der Besitzer auch mit Hilfe der das Tier nicht aus aus der Zwangslage befreien konnte, alarmierte er die Feuerwehr.

Kameraden des Löschzuges Kettwig stiegen in Wathosen zum Pferd in die Grube hinab und gruben teilweise mit bloßen Händen die Vorderläufe frei. Gleichzeitig pumpten die Feuerwehrkräfte das Wasser in der Grube ab , so dass die Helfer Gurte unter dem Bauch des Pferds hindurchziehen konnten. Ein Bagger hob das Pferd dann aus der Grube: Nach zweieinhalb Stunden konnte es wieder sicheren Boden unter den Hufen spüren.

Der Besitzer wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht, da das Pferd bei dem Ausweichversuch auf ihn gefallen war. Der Tierarzt konnte beim Pferd außer einer leichten Unterkühlung keine weitere Gesundheitsbeeinträchtigung feststellen.