15 Feb.

Närrisch parken, das geht gar nicht

Wieviele Narren waren es denn nun? Wer will das schon sagen? Viele!!! Und diesmal waren alle Parkplätze bis auf den letzten Platz besetzt. Ein Schelm war es da, der dachte, er könne oberhalb der Baustelle Padbergstraße seinen Wagen abstellen, und damit die Ausfahrt zum Evangelischen Krankenhaus blockieren, so nach dem Motto: Kommt ja eh keiner hin. Doch! Über den Parkplatz Katholisches Haus. Aber nur, wenn da keiner im Weh steht. Die Polizei ließ umgehend abschleppen.

Apropos: Wie heißen die beiden Häuser nun eigentlich, zusammen und einzeln.  Nicht mehr Kliniken Essen-Süd! Sagen Sie einfach, was sie wollen, man wird sie schon verstehen. Uneinigkeit gibt es nachweislich sogar noch im Katholischen Haus, ob das Haus der Uniklinik des Landes denn noch KATHOLISCHES Krankenhaus ST: Josef heißen darf? Oder ohn Kath., aber mit St.? Schade ist ein wenig, dass kurz vor der Trennung der Untrennbaren Oekumene noch weithin Schilder der Kliniken Essen-Süd aufgestellt wurden, ob nun an Autobahnauffahrten Meisenburg oder in Velbert und und und. Das alles ist leider einfach nur traurig, und das war auch nicht notwendig, wenn erst die Evangelen und dann die Katholen hätten über ihren Schatten springen können.

15 Feb.

So ein Tag so wunderbar besucht wie heute

Spontan verlieh in diesem Jahr das Kinderprinzenpaar seinen Orden an einen Vertreter der Journalisten-Zunft.

Spontan verlieh in diesem Jahr das Kinderprinzenpaar seinen Orden an einen Vertreter der Journalisten-Zunft.

„Mer lasse den Dom in Kölle“ sangen die Jecken: Was soll der auch woanders; und in Werden ist ohnehin nicht einmal mehr Platz für Dom-Modell auf dem Rathaus-Vorplatz, denn das zarte Pflänzchen Bollerwagen-Umzug schlug diesmal aus, wie es noch nie der Fall war. Wenn der Platz vor dem Rathaus schon mehrmals bis auf den letzten Stehplatz gefüllt war, muss man Rekorde an anderer Stelle ablesen. Nie war der kurze Zugweg dichter gesäumt. Da gab es keine Lücke, nie war der Zug bunter (ganz nach dem Motto der Gesichts-11), und auch bei den Zuschauern waren buntere Verkleidungen in dieser Vielfalt nie zu sehen: Martialische Krieger neben Nonnen und Papst-Doubeln, wer will da päpstlicher als der Papst sein. Die Reihe der Bollerwagen war erstaunlich lang und von den Themen her bunt, und durchaus politisch: Da wurde noch einmal tagesaktuell Solidarität mit den Karikaturisten gezeigt, auf vielfache Weise; unter anderem mit dem Hinweis auf die Grundsätze der Französischen Revolution. Mit der Völl Freud sind die Reihen der Werdener Narren auch wieder geschlossen. Peter Gabka führte auf dem Balkon souverän durch das Programm, bei dem mit dem heimischen Stadtprinzenpaar ohnehin die Stimmung hoch kochte. Klar ist es eng, und dank Polizei und Rotem Kreuz wurde auch ein Zusammenbruch mitten auf der Zugstrecke gemeistert. So kamen die Narren-Wagen etwas verspätet am Ziel an, wo man sich mit Poloniaisen und Spässen warm gehalten hatte; apropos: Volltier-Verkleidungen sind warm und praktisch, und wer es nicht bärig mag, der kann auch auf Drachen machen. Der Werdener Karneval erlebte einen Höhepunkt im wahren Sinne des Wortes; denn nun muss unorganisiert und spontan bei ähnlich gutem Wetter etwas mehr Platz gefunden werden. Denn so gut die Idee eines Narren war: „Nächstes Jahr sperren wir die Brückestraße zwischen Kikas und Sorellis.“ Das wäre spontan schon zu närrisch und würde dem Bezirksbeamten Gregor auch nicht gefallen können, hatte der Gute doch mit Kranken- und FEk-Wagen genug zu tun.

14 Feb.

Für Folkwang Fans alte Kiste

BlogWoodsDa soll einer sagen, Folkwang sei mit dem Musical zu abgehoben, wenig Webber zu viel Sondheim: Mit dem Theater Oberhausen hat Folkwang 2014 „Into the woods“ inszeniert, nun hat  Hollywood das Stück entdeckt und mit Meryl Streep als Hexe, die alles auf den Kopf stellt. Es ist keine leichte Kost, was Sondheim serviert, aber die Verwandlung von der Märchen-Burlleske zum Horror-Drama ist allemal sehenswert.
http://www.folkwang-uni.de/home/theater/studiengaenge/musical/into-the-woods/

13 Feb.

Abteistraße kann das

KomischerKauz

Ich könnte ja . . .  den Kopf schütteln über die Abteistraße, die immer noch eine Baustelle mehr verträgt, Es wird wieder gebuddelt, angeliefert und doppelt geparkt, und irgendwie klappt es. Ein Narr, wer irgendwelche Schlüsse daraus zieht.

Ach ja, die Lokführer wollen wieder streiken. Wo waren die eigentlich, während die fleißigen Piloten ein Unternehmen nach dem anderen bestreiken. Waren die Lokführer alle im Winterurlaub und fangen nun wieder hart an zu arb. . .  eher zu streiken.

Als Lukas habe ich gar keinen verkleidet gesehen, gestern, als die ersten Narren auf Altweiber im Straßenbild auftauchten. Aber auffallend viele christliche Verkleidungen: Nun ja, ist als einer der heiligen drei König zu gehen, christlich. Muslimisch ist es nicht, die gab es noch nicht um Null. Die sind ja noch jung, so in dem Alter, wo die Christen so langsam mit den Hexenverbrennungen anfingen, wenn wir also noch ein paar hundert Jahre Gedudl haben, werden sie vielleicht auch noch liberal. Apropos liberal: Bei dem Papst kommt man ja gar nicht mehr nach. Gestern noch unsere Frage, heute schon seine Mahnung, Kinder zu bekommen. Genial der Mann: So untergräbt er unbemerkt die Vatikanischen Hardliner. Es ist das Ende des Zölibats. Apropos Vorbilder: Als Nikolaus war gestern ein Werdener verkleidet. Praktisch so eine Doppelnutzung eines Kostüms: Osterhase hat kaum einer im Schrank, aber Skihase vielleicht, oder Strandurlauber . . .