Närrisch parken, das geht gar nicht
Wieviele Narren waren es denn nun? Wer will das schon sagen? Viele!!! Und diesmal waren alle Parkplätze bis auf den letzten Platz besetzt. Ein Schelm war es da, der dachte, er könne oberhalb der Baustelle Padbergstraße seinen Wagen abstellen, und damit die Ausfahrt zum Evangelischen Krankenhaus blockieren, so nach dem Motto: Kommt ja eh keiner hin. Doch! Über den Parkplatz Katholisches Haus. Aber nur, wenn da keiner im Weh steht. Die Polizei ließ umgehend abschleppen.
Apropos: Wie heißen die beiden Häuser nun eigentlich, zusammen und einzeln. Nicht mehr Kliniken Essen-Süd! Sagen Sie einfach, was sie wollen, man wird sie schon verstehen. Uneinigkeit gibt es nachweislich sogar noch im Katholischen Haus, ob das Haus der Uniklinik des Landes denn noch KATHOLISCHES Krankenhaus ST: Josef heißen darf? Oder ohn Kath., aber mit St.? Schade ist ein wenig, dass kurz vor der Trennung der Untrennbaren Oekumene noch weithin Schilder der Kliniken Essen-Süd aufgestellt wurden, ob nun an Autobahnauffahrten Meisenburg oder in Velbert und und und. Das alles ist leider einfach nur traurig, und das war auch nicht notwendig, wenn erst die Evangelen und dann die Katholen hätten über ihren Schatten springen können.

Da soll einer sagen, Folkwang sei mit dem Musical zu abgehoben, wenig Webber zu viel Sondheim: Mit dem Theater Oberhausen hat Folkwang 2014 „Into the woods“ inszeniert, nun hat Hollywood das Stück entdeckt und mit Meryl Streep als Hexe, die alles auf den Kopf stellt. Es ist keine leichte Kost, was Sondheim serviert, aber die Verwandlung von der Märchen-Burlleske zum Horror-Drama ist allemal sehenswert.










