20 Apr.

Zeugen gesucht: Überfall am Werdener Bahnhof

Ein Zwölfjähriger wurde am vergangenen Sonntag, 19. April, gegen 18.10 Uhr in einer Unterführung am Bahnhof Werden von mehreren Jugendlichen überfallen. Das berichtet die Polizei Essen.

In dieser Unterführung kam es zum Überfall auf einen Zwölfjährigen.

Als der Zwölfjährige die Unterführung durchqueren wollte, wurde er von zehn bis 15 Jugendlichen umringt. Sie forderten den Jungen auf, seine Wertsachen herauszugeben und drohten ihm Prügel an. Zwei der Täter hielten dabei zugeklappte Messer in der Hand. Der Zwölfjährige händigte ihnen Bargeld und eine Musikbox aus. Daraufhin flohen die Jugendlichen durch die Unterführung in Richtung Werdener Altstadt. Die Tatverdächtigen waren etwa 15 bis 16 Jahre alt und schwarz gekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die Verdächtigen geben können, sich melden unter; 0201/829-0.

16 Apr.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 16/2020

Lockerungen in Werden bei Einzelhandel und Schule

Ab nächsten Montag wird wieder ein Stück Normalität in Werden Stadt und Land zurückkehren: Bund und Land lockern die coronabedingten Beschränkungen, so dass Einzelhandel mit einer Größe unter 800 Quadratmetern wieder öffnen dürfen. Sprich: In Werden wird man ab kommender Woche wieder wie gewohnt shoppen dürfen – nur auf die Pause im Café oder Restaurant wird man noch weiterhin verzichten müssen. Indes geht für die Abiturienten ab nächste Woche Donnerstag die Schule wieder los. Doch vor der Wiederöffnung der Gymnasien stehen noch viele Fragezeichen. 


Konkrete Utopien für Werdens Zukunft

Die Initiative „Gemeinsam für Stadtwandel Essen-Werden“ will im Herbst eine Stadtteilkonferenz veranstalten: Dort soll es um die nachhaltige Zukunft Werdens gehen. Zur Vorbereitung entwickeln Werdener Bürger und Institutionen „konkrete Utopien“. Simon Wehden, Gründer der Initiative, stellt die Idee dahinter in der neuen Ausgabe der „Werdener Nachrichten“ vor. 


Verbraucherschutz via Telefon gefragt

Manuela Duda und ihr Team von der Verbraucherschutzzentrale Essen sind auch in Zeiten von Corona sehr gefragt. Sie lächelt: „Wir machen unsere Arbeit gerne, und die Dankbarkeit, Freundlichkeit und Erleichterung der Anrufer ist spürbar.“ Den Werdener Nachrichten verrät sie die meistgestellten Fragen am Beratungstelefon in der Essener Verbraucherschutzzentrale. 


Ein Besuch bei Hundetrainer Jörg Müller

„Keinen Hund aufgeben“: Das hat sich Jörg Müller vorgenommen. Er ist ein Ausnahmetalent in Sachen Hundetrainer. Neben einer Begabung und Tierliebe seit Kindertagen hat er ein eigenes System entwickelt, das erstaunlich schnell funktioniert. Ein Selbstversuch zeigte, wie das in der Praxis geht. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Kleine Läden dürfen wieder öffnen, Gastros und Kirchen müssen weiterhin schließen, die Kontakteinschränkungen bleiben bestehen, Schulen öffnen nach und nach, Kitas bleiben dicht. Wie bewerten Sie die Corona-Lockerungen? 

09 Apr.

Corona: Stadt Essen verhängt Haushaltssperre

Noch vor den Osterfeiertagen hat der Stadtkämmerer Gerhard Grabenkamp mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre verhängt: Damit zieht er die Konsequenzen aus den „gewaltigen Corona-bedingten Haushaltsrisiken“, wie es in einem Schreiben an die Ratsmitglieder heißt, das den Werdener Nachrichten vorliegt. Diese Haushaltssperre erlaubt es auch nicht mehr der Bezirksvertretung, Geld für Maßnahmen auszugeben.

Vom Essener Rathaus aus wurde eine Haushaltssperre verhängt.

Der Stadtkämmerer begründet die Haushaltsperre mit „gravierenden Haushaltsbelastungen“, von denen man wegen der Corona-Pandemie ausgehen müsse. So rechnet er mit weniger Steuereinnahmen auf der einen und mit erhöhten Ausgaben auf der anderen Seite, die die Bewältigung der Krise mit sich bringen wird.

Die Haushaltssperre erlaubt es der Kommune nur noch, für Maßnahmen Geld auszugeben, die rechtlich verpflichtend oder für „die Weiterführung notwendiger Maßnahmen nötig und unaufschiebbar“ sind. Dazu gehören insbesondere Maßnahmen, „die der Gefahren- und Schadensabwehr oder der Vermeidung von Schadenersatzansprüchen“ dienen. Die Budgets der Fachbereiche, auch die der Bezirksvertretungen sind gesperrt, neue finanzielle Verpflichtungen dürfen sie nicht mehr eingehen. Auf Auszahlungen für Leistungen und Maßnahmen, die bereits bis zum 8. April beauftragt wurden, hat die Haushaltssperre laut Schreiben keine Auswirkungen.

Immerhin: Zusammen mit der Verwaltungsbeauftragten für den Bezirk IX (Werden/Kettwig/Bredeny) habe Bezirksbürgermeister Benjamin Brenk klären können, dass die bisher beschlossenen Ausgaben an externe Antragsteller auch tatsächlich fließen, berichtet er den Werdener Nachrichten. „Die entsprechenden Bewilligungsbescheide sind rausgegangen“, so Brenk. Knapp die Hälfte ihres Budgets von 300.000 Euro hat die Bezirksvertretung immerhin schon ausgeben können, jedoch sind 159.202 Euro nun erst einmal eingefroren. Benjamin Brenk geht zudem davon aus, dass auch die 100.000 Euro aus dem Sondertopf, die der Bezirksvertretung eigentlich für besondere Aufgaben dreier Fachbereiche zur Verfügung stehen, von der Sperre betroffen sind.

Mehr zum Thema nächste Woche in den Werdener Nachrichten – ab den 17. April im Handel!

08 Apr.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 15/2020

Gregor Lauenburger über Chancen

Für viele Familien wird dieses Osterfest ein ganz anderes als gewohnt. Die Corona-Krise fordert auch in dieser Hinsicht ein Umdenken und die Veränderung lang etablierter Verhaltensweisen. Doch es können sich auch neue Chance ergeben, meint Schulseelsorger Gregor Lauenburger


Nähe durch Technik in der Politik

Corona nimmt auch erheblichen Einfluss auf die politische Arbeit in der Kommune und dem Stadtbezirk: So verbietet die Kontaktsperre, mit deren Hilfe der das Virus eingedämmt werden soll, auch dem Rat und den Bezirksvertretungen, zu tagen und in öffentlichen Sitzungen zu treffen. Dennoch geht die politische Arbeit weiter: Wo der persönliche Kontakt nicht sein darf, hilft auch hier die Technik – auch im Bezirk IX (Werden/Kettwig/Bredeney). 


TV-Experiment von Werdener Filmemacher

„Gerade jetzt in der Krise läuft die Zusammenarbeit super“, freute sich der Werdener Filmemacher Dirk Gion. Von der Idee zum Film-Upload dauerte es nur zwei Tage. „Jetzt steht fest: Zusätzlich zum Abstandhalten, Händewaschen und der Vermeidung von Kontakten, ist nahezu jede Art von Maske – auch die Selbstgenähte und der Kaffeefilter – in der Lage, die Tröpfchen zu filtern, die sonst möglicherweise zur Corona-Ansteckung anderer führen. Details zum TV-Experiment gibt es in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten – wegen Karfreitag schon am Gründonnerstag erhältlich! 


Yoga hilft immer

Lachen ist gesund – das gilt erst Recht in Krisenzeiten. Kaum einer weiß das besser als Willi Hagemann: Seit sechs Jahren ist er als Lachyoga-Trainer aktiv. Doch auch Corona lässt ihn das Lachen nicht verlernen: In Zeiten der Krise lacht er virtuell – und das mit der ganzen Welt.