07 Feb.

Sturmwarnung: Unterricht fällt Montag aus

Wegen der zu erwartenden Wetterlage wird am Montag, 10. Februar, kein Unterricht an den Schulen in Essen — und damit auch in Werden Stadt und Land — stattfinden. Dies hat die Stadt gerade beknnt gegeben. Auch das Mariengymnasium bleibt geschlossen, so das Bistum Essen.

Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitagnachmittag eine Vorabinformation vor Orkanböen herausgegeben. Diese gilt von Sonntag, 9. Februar, 16 Uhr, bis einschließlich Montag, 10. Februar, 6 Uhr. Dabei werden schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h erwartet. In der Nacht zu Montag ist auch mit orkanartigen Böen bis zu einer Windgeschwindigkeit von bis zu 120 km/h zu rechnen.

Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Essen entschieden, dass die sichere Erreichbarkeit der Schulen nicht garantiert werden kann. Es wird am Montag daher kein Unterricht stattfinden. Schulleitungen sowie Lehrer müssen zum Dienst erscheinen, daher sind die Schulen besetzt. Kinder, die dennoch die Schulen erreichen sollten, werden also nicht vor verschlossenen Türen stehen.

Am Dienstag, 11. Februar, kann der Unterricht voraussichtlich wieder stattfinden.

Die Stadt Essen wird auch die Träger der Kindertagesstätten über diese Vorsichtsmaßnahme informieren. Eltern von Kita-Kindern können sich bei Rückfragen direkt an ihre Einrichtung wenden.

Vorsicht beim Betreten von Grünflächen, Parks und Wäldern

Die Verwaltung warnt außerdem alle Bürger ab Sonntag, 9. Februar, vor dem Betreten der öffentlichen Sportplätzen, Parks, Grünanlagen, Friedhöfe und Wälder. Durch die zu erwartenden Windgeschwindigkeiten könnten Äste brechen und unter Umständen auch Bäume umstürzen.

06 Feb.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 06/2020

Großer Andrang bei Thomas Kufen

Über seine Anziehungskraft muss sich Thomas Kufen wohl keine Sorgen lassen. Der angekündigte Besuch des Oberbürgermeisters in der Gastronomie des Tennisclubs am Volkswald am Mittwochabend sprengte den Rahmen des Raumes, viele mussten sich mit Stehplätzen begnügen. Yannick Lubisch, Vorsitzender der CDU Werden-Heidhausen, die den Abend organisiert hat, freute sich über den Andrang und gab zu: „Damit hätten wir nicht gerechnet.“ Kufen stellte sich indes gut gelaunt den Fragen der Bürger. 


Zentrum 60+ soll Treffpunkt werden

Werden bekommt ein neues Seniorenzentrum: Mit dem „Zentrum 60+“ will das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Träger an zentraler Stelle in der Altstadt einen offenen Treff mit eigenen Angeboten die Zielgruppe ansprechen, aber auch bereits in Werden Stadt und Land wie auch in Bredeney und Kettwig vorhandene Angebote miteinander vernetzen. Und: Die Senioren sollen mitbestimmen, was das neue Zentrum so anbietet. 


Bau der Brehm-Brücke geht weiter

Seit gut zwei Monaten ist der Zugang zur Brehminsel gesperrt, denn die alte Holzbrücke wurde abgerissen und wird gegen eine modernere robustere Stahlbrücke ersetzt. Am morgigen Samstag soll ein Kran dann den Überbau der neuen Brücke an seinen neuen Platz hieven. Nachdem der Überbau montiert ist, sollen noch einige Restarbeiten stattfinden: So müssen noch die neuen Flügelwände betoniert und kleinere Landschaftsarbeiten durchgeführt werden. Anschließend wird die Kran-Aufstellfläche zurückgebaut, bevor der Zugang zur Brehminsel wieder freigegeben wird – laut Stadt soll das voraussichtlich ab Anfang März der Fall sein. 


Werdener Nacht der Big Band begeistert

Premiere im Form Mariengymnasium feierte die erste „Werdener Nacht der Big Band“ mit der Schule und der Folkwang-Universität der Künste. Offenbar war die Neugierde groß, und über Besuchermangel brauchten sich die Musiker keine Sorgen zu machen. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Werden bekommt ein neues Seniorenzentrum. Wie beurteilen Sie die bereits bestehenden Angebote für ältere Menschen in Werden Stadt und Land? 

06 Feb.

FDP und CDU in Werden gehen auf Distanz zu Thüringer Parteifreunden

Der FDP-Werden-Vorsitzende Peter Barthel.

Der Tabubruch bei der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen hat auch die Politik in Werden erschüttert: Dafür dass sich der FDP-Spitzenkandidat Thomas Kemmerich auch mit Stimmen der rechtsextremen AfD hat wählen lassen, haben die Parteifreunde hier vor Ort kein Verständnis.
„Keine Zusammenarbeit mit der AfD“ – so hatte es von Thomas Kemmerich noch vor der Wahl geheißen. Was das für ihn bedeutet, hat er am Mittwoch bewiesen: Er ließ sich, nachdem der bisherige Ministerpräsident Bodo Ramelow bei zwei Wahlgängen durchgefallen war, im dritten Wahlgang mit Stimmen der CDU und der AfD wählen.
Peter Barthel, Vorsitzender der FDP Werden, Heidhausen und Fischlaken, nimmt das das Geschehen in Thüringen „nur mit Kopfschütteln und Unverständnis zur Kenntnis“: Er hoffe, dass durch Rücktritt und Neuwahl bald ein Neustart ermöglicht werde. „Auf die freiheitlich demokratische Grundordnung, unserem Grundgesetz und seinen Mitverfasser, dem ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss blicke ich in solchen Momenten sehr gerne und stolz zurück“, so Barthel.
„Eine Zusammenarbeit mit der AfD, gleich welcher Form, lehne ich konsequent ab.“ Es gehe vielmehr darum, die Wählerschaft der AfD in die Gestaltung unserer Gesellschaft einzubeziehen. „Die Verhinderung einer gespaltenen Gesellschaft und die Offenlegung und Überwindung der Ursachen ist für mich ein wichtiges Leitmotiv für politische Arbeit.“

Hanslothar Kranz, Vorsitzender der CDU Werden.


Auch Hanslothar Kranz, Vorsitzender der der CDU Werden, zeigt sich erschüttert darüber, dass seine Parteifreunde zusammen mit der AFD den neuen Ministerpräsidenten in Thüringen ins Amt verholfen haben. „Es kann keine Zusammenarbeit mit den Linken und besonders mit der AfD geben“, stellt er fest.
Der 84-Jährige erinnert an das Ende der Weimarer Republik: „Die Weimarer Zeit ist zu Ende gegangen, weil bürgerliche Menschen zur NSDAP gewechselt sind. Wenn ich jetzt sehe, dass bürgerliche Politiker von FDP und CDU mit der AfD paktieren, kann ich nur sagen: Wehret den Anfängen!“ Nur wer auf die Geschichte höre, könne daraus lernen und die richtigen Schlüsse ziehen.

30 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 05/2020

Widerstand gegen das Bauvorhaben Im Hesgarten

Mit seinem vielen Grün und doch nah an der Altstadt gilt das Werdener Land als beliebter Wohnort. Nicht zuletzt deshalb entstehen in Heidhausen und Fischlaken immer wieder neue Bebauungen. Doch nicht jedem Alteingesessenen schmeckt das, fürchten diese doch um ihre Idylle vor der Haustür. Gegen ein Bauvorhaben Im Hesgarten regt sich nun Widerstand: Anwohner haben gegen die Bauvoranfrage für das Grundstück Im Hesgarten 23 Beschwerde beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eingelegt. 


FDP-Staatssekretär besuchte Mariengymnasium

Staatssekretär Mathias Richter besuchte das Mariengymnasium und richtete Grüße der Bildungsministerin Yvonne Gebauer aus. Sie sei aus bedauerlichen familiären Gründen verhindert. Die Schulform des Mariengymnasiums mag den den FDP-Politiker an seine eigene erinnert haben: Der vierfache Vater besuchte bis zum Abitur das Gymnasium Private Bischöfliche Fürstenberg-Schule Recke. Im Forum ging es dann schnell vor allem um Schulpolitik. 


Ersatz für verschwundenes Christusmonogram

Nicht wenige halten die Grabstätte der Evangelischen Kirchengemeinde auf dem Friedhof Werden II für denkmalwürdig – wurde sie doch nicht zuletzt 1906 vom bedeutenden Architekten Hans Bernoulli gefertigt. Doch die Zeit ist auch an dieser über hundert Jahre alten Grabstätte nicht spurlos vorüber gegangen. So ist ein bronzenes Christusmonogram, das der Bildhauer Hans Krückeberg gefertigt hat, auf dem zentralen Grabmal längst verschwunden. Doch nun haben Conrad Schlimm und Edith Telkof Ersatz organisiert. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Sollte die Stadt mehr Vorgaben bei Wohn-Neubauten machen?

30 Jan.

Halteverbot wegen Brücken-Bauarbeiten am Brehm

Die Überbauarbeiten für die neue Fußgängerbrücke zur Brehminsel beginnen am 8. Februar. Damit der Kran durchfahren kann und die Vor- und Nacharbeiten sich nicht verzögern, richtet die Stadt Essen an der Heckstraße ab Ecke Grafenstraße über die Joseph-Breuer-Straße bis zur Grafenstraße ein Halteverbot ein: Von Dienstag, 4. Februar, bis Freitag, 14. Februar ist dort montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr das Parken verboten. Die Stadt Essen bittet, sich ans Verbot zu halten. Andernfalls könnte abgeschleppt werden.