25 Feb.

Benjamin Brenk ist neuer Bezirksbürgermeister

Soeben hat die Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Bredeney) ihren neuen Vorsteher gewählt: Benjamin Brenk (SPD) konnte sich in einer Kampfabstimmung gegen Patrick Widmaier (CDU) durchsetzen. Damit ist Benjamin Brenk neuer Bezirksbürgermeister.

Der Altersvorsorsitzende Hanslothar Kranz gratuliert dem neuen Bezirksbürgermeisters Benjamin Brenk.

Brenk erhielt neun Stimmen, auf Widmaier fielen sieben Stimmen. Insgesamt haben 18 Bezirksvertreter in geheimer Wahl abgestimmt, es gab zwei Enthaltungen.

Minestens zwei der neun Christdemokraten in der BV haben also nicht ihre Stimme für den CDU-Kandidaten abgegeben.

Benjamin Brenk ist der erste sozialdemokratische Bezirksbürgermeister in der BV IX. Er bleibt bis zur kommenden Kommunalwahl am 13. September 2020 im Amt. Die Neuwahl wurde notwendig, nachdem Michael Bonmann(CDU) im vergangenen November wegen Unstimmigkeiten mit seiner Partei zurückgetreten war.

25 Feb.

Gewalttätiger versuchter Überfall in Heidhausen

Ein 20-Jähriger vereitelte am vergangenen späten Sonntagabend, 23. Februar, einen Raubüberfall auf der Heidhauser Straße.

Nachdem der junge Essener sich dort von einem Freund verabschiedet hatte, stellte sich ihm gegen 23.30 Uhr ein unbekannter Mann in den Weg. Dieser forderte Schlüssel und Bargeld. Als der 20-Jährige sich weigerte, begann zunächst ein Wortgefecht zwischen den beiden Männern. Plötzlich zog der Unbekannte einen Gegenstand heraus und schlug dem Essener damit auf den Kopf. Anschließend flüchtete er ohne Beute in Richtung Velbert.
Der 20-Jährige konnte einen kurz danach zufälligerweise vorbeifahrenden Krankenwagen anhalten, der die Polizei informierte. Der 20-Jährige blieb unverletzt.

Laut des 20-Jährigen ist der unbekannte Tatverdächtige zirka 1,75 Meter groß, hat ein „südländisches Aussehen“ und hatte eine Kapuze über den Kopf gezogen. Um was für einen Gegenstand es sich konkret handelte, steht bislang nicht fest.
Die Polizei erbittet Hinweise von Zeugen unter: 0201/829-0.

25 Feb.

Peter Maffay kommt an den Baldeneysee

 © Red Rooster Musikproduktion GmbH

Über die Werdener Brücke musst du gehen… um bequem zum Seaside Beach Baldeney zu gelangen, wenn dort am 29. August 2021 Peter Maffay spielt: Der Veranstalter hat mit dem Auftritt des legendären Deutschrockers sein erstes Konzert fürs Jahr 2021 angekündigt.

Peter Maffay ist schon seit den 1960ern musikalisch aktiv: Zunächst im Schlager-Genre zuhause, wechselte er in den 1070ern zu Folk, Blues und Countryrock. Mit Ende der 19070er wandelte er sich zusehends zum „Deutschrocker“, als der er bis heute populär ist. Mit 19-Nummer-Eins-Alben ist der Sänger der mit Abstand erfolgreichste Künstler in den deutschen Album-Charts.

Mit der Ankündigung, diesen Ausnahmekünstler verpflichtet zu haben, festigt der Standort auf dem ehemaligen Freibad-Gelände am Baldeneysee seinen Anspruch, die Adresse Nummer Eins für hochwertige Open-Air-Konzerte in Essen zu sein. Und mit dem Engagement des 70-Jährigen Musikers weitet der Seasisde Beach gleichzeitig sein Zielpublikum mit Blick auf ältere Zuschauer aus. Nicht zuletzt kündigten die Veranstalter an, extra für dieses Konzert eine Tribüne auf dem Areal aufzubauen. „Insgesamt wird es bei diesem Konzert 15.000 Plätze geben, davon werden circa 4000 Sitzplätze auf der Tribüne sein“, so Seaside-Beach-Geschäftstführer Holger Walterscheid.

Bislang sind die Konzerte auf dem Seaside Beach Baldeney reine Stehkonzerte, die bis zu 20-000 Menschen Platz bieten In diesem Jahr sind drei Konzerte angekündigt: Die beiden Auftritte der deutschsprachigen Reggae-Dancehall-Combo „Seeed!“ am 28. und29. August sind bereits ausverkauft. Karten gibt es noch für die kultige Hip-Hop-/Elektrpunk-Formation „Deichkind“, die am 11 September das Fass aufs Seaside-Beach-Gelände reinrollen werden.

Zudem kommen in diesem Jahr Fans elektronischer Musik voll auf ihre Kosten – nicht nur bei dem Smag Sundance Open Air, das am 11. Juli bereits zum 15. Mal auf dem Seaside Beach Baldeney steigt und bei dem unter anderem Moguai, Plastic Funk und Vize auflegen werden: Am 12. September ist zudem der französische Top-DJ David Guetta zu Gast.

Die Karten für Peter Maffay werden zwischen 57 und 100 Euro kosten und sind ab Mittwoch, 26. Februar bei www.eventim.de und ab Freitag, 28. Februar an allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Dort sind auch Karten für die übrigen nicht ausverkauften Veranstaltungen zu haben.

20 Feb.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 08/2020


Bollerwagenumzug erstmalig mit Security

Erstmals kommt beim karnevalistischen Bollerwagenumzug durch die Werdener Altstadt am kommenden Sonntag, 23. Februar, ein professioneller Sicherheitsdienst zum Einsatz: Damit geht der kleine Karnevalsumzug, der sich noch heute auf die Fahne schreibt, von Bürgern für Bürger organisiert zu sein, einen weiteren Schritt in Richtung Professionalität. 


Karnevalsstimmung in Werden


Bezirksbürgermeister im Kettwiger Rathaus

Als kommissarischer Bezirksbürgermeister hält Benjamin Brink am kommenden Dienstag, 25. Februar, um 15 Uhr seine erste Sprechstunde im Kettwiger Rathaus ab. Doch bereits kurz danach könnte es schon vorbei sein mit dem ersten sozialdemokratischen Bezirksbürgermeister im Bezirk IX (Werden/Kettwig/Bredeney). Der SPD-Politiker hat aber bereits eine andere kommunalpolitische Karriere im Blick: So will der 33-Jährige für den Rat kandidieren. 


Stammtisch sorgt für frische Ideen

Der Stammtisch des Werdener Bürger- und Heimatvereins ist ein Ideenpool für die Vorstandsarbeit: von der Hängebrücke für Fußgänger, einer Tanzbörse für Senioren bis zur Einweihungsfeier für die neue Brehm-Brücke, die Bandbreite an Themen, die die Besucher ansprechen, ist groß. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Auf dem Böllerwagenumzug sind in diesem Jahr Spielzeugpistolen verboten. Eine sinnvolle Maßnahme? 

13 Feb.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 07/2020

Es geht voran mit der neuen Brehmbrücke

Zehn Mann waren am Samstagmorgen von sieben Uhr an damit beschäftigt, die neue Brehmbrücke mit dem Krahn an Ort und Stelle zu bringen. Zuschauer verfolgten gebannt die Arbeiten. Gegen Mittag war auch der zweite Teil befestigt. Bald können die Werdener wieder zu ihrer geliebten Brehminsel flanieren. 


Ärger über Hundehaufen auf Friedhof Werden

Regelmäßig besucht Ingrun Kohlschmidt das Grab ihres Mannes auf dem Friedhof Werden II am Heskämpchen. Doch in letzter Zeit hat sie zusehends das Gefühl, dort nicht auf einer Ruhestätte für verstorbene Menschen gelandet zu sein, sondern: „auf einer allgemeinen Hundetoilette“, ärgert sie sich. Bei Grün und Gruga ist dieses Problem bekannt – die Beschwerden über Hundehaufen häufen sich, die Stimmen nach einem generellen Hundeverbot auf allen städtischen Friedhöfen werden immer lauter. 


Noch keine offiziellen Kandidaten

In gut anderthalb Wochen steht die Wahl zum neuen Bezirksbürgermeister an. Der überraschende Rückzug des bisherigen Amtsinhabers Michael Bonmanns in der November-Sitzung der BV IX (Werden/Kettwig/Bredeney) hat notwendig gemacht, noch vor der Kommunalwahl im September, einen Übergangs-Bezirksbürgermeister wählen zu lassen. Doch auch wenn seitdem drei Monate ins lang gegangen sind, sind noch keine Kandidaten öffentlich in Position gebracht worden. Fragt man die Vertreter der großen Parteien, bekommt man offiziell nur zu hören, man liege noch in Verhandlungen, um möglichst einen gemeinsamen Kandidaten zu finden, der für die gesamte Bezirksvertretung tragbar sei. Tatsächlich stellt sich diese Aufgabe wohl als schwieriges Unterfangen heraus. Die Werdener Nachrichten analysieren die Situation. 


Talente Werden und Kettwiche an Werdener Gymnasien

„Das ist hier alles nicht normal“, stellte der Lehrer Jan Buhr des Gymnasiums Werden in seiner Moderation der Schulveranstaltung „Talente Werden – Schülerinnen und Schüler tanzen und musizieren“ – deren „besondere Leistungen“ vor. Auftreten auf der Bühne in der Aula durften aus verschiedenen Altersstufen Teilnehmer und Sieger verschiedener Musikwettbewerbe und Tänzer. Die Werdener Nachrichten waren dabei – und ebenso beim Benefiz-Auftritt der Nachwuchs-Kabarettisten „Kettwichte“ im Mariengymnasium 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Hundehaufen vermiesen immer mehr Besuchern den Friedhofs-Besuch. Sollen Hunde auf Friedhöfen verboten werden?