19 Okt.

No Notown zu hören

Notown klingt nach Motown. Und genau das spielte auch die Band im Grend; waren gar nicht mal schlecht, die Jungs und das Määdel. Aber das Konzert war ganz unten, downtown im schlechten Sinne, wegen des Sounds. Die Sängerin war schon bei den Ansagen nicht zu verstehen; erst recht, wenn sie sang, sah zurückhaltend aus und klang auch so. Die Gitarre war gar nicht zu hören. Schade um die optisch schönen Soli. Die anderen waren keinesfalls zu laut, so unlogisch das klingen mag.
Kurz voor der Pause wurde es einen Ticken besser, aber da hatte sich der unbekannte Herr (und potentieller Fan „Die sind gut, glaube ich“) an meinem Tisch schon zum Gehen entschlossen. Ich folgte ihm bald.
Schade! Die Band hatte genug Freunde mit, die es ihnen hätten sagen können. Da wollte weder mein Tischnachbar, noch ich den Meckermann machen.

19 Okt.

Zieh doch nach Wien

Habe gerade über das genau 125 Jahre Wiener Burgtheater gelesen; und dazu ein Bonmot von Gustav Mahler: „Wenn die Welt einmal untergehen sollte, dann ziehe ich nach Wien, denn dort passiert alles 50 Jahre später.“ Und wieviel Zeit hat man in Werden. Oder wird es hier vorgetanzt?

Was würde unser alter Sachse zu diesem Werden sagen, das da gewachsen ist.

Was würde unser alter Sachse zu diesem Werden sagen, das da gewachsen ist.

Sponti: Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken

18 Okt.

Wir rufen die Jugend Werdens

wADDSTELZE Es ist offenbar nicht leicht, Jugendliche in Werden dazu zu bewegen, ihr Wünsche zu äußern. Nora Schlebusch hatte mit Beatboxer, Stellwänden und einem Stelzenläufer einiges organisiert, um die Befragung an der Südspitze des Brehm zu einem kleinen Event zu machen. Einige reifere Jahrgänge interessierten sich auch, aber Jugend hielt sich eher fern.
Oder sie saß auf der Treppe am Ufer und schaute sich das ganze an. Die Awo-Jugend würde gern wissen, was sie unter dem Leitwort „My Space“ (mein Raum) für die Jugend in Werden tun soll. Bekanntlich will sie gern die ehemaligen Räume des SCWH als Treff am Volkswald ähnlich der einst gut besuchten Teestube nutzen.

15 Okt.

Sauberes Wasser und gutes Essen

Der Morgen beim Ruhrverband hat mich zeittechnisch etwas aus der Bahn geworfen, deshalb jetzt erst. Immerhin galt es aufzuschreiben, warum bestimmte Patienten bald eine Campingtoilette mitnehmen sollten. Das Baden in der Ruhr wird bearbeitet, die Fischtreppe am Wehr auch (Fische bekommen einen Fahrstuhl) und wir müssen uns überlegen, ob wir für die letzte zu rettende Amöbe im Fluss von dieser Welt gehen. Ja! Nix Provinzthemen! In der nächsten Ausgabe.

Andererseits: Heute haben mir drei Worte in einer Einladung eine stimmungsmäßige Achterbahn beschert: „Dinner im Festzelt.“

14 Okt.

Weiter spitze!

Werden 80 I lag nach der Halbzeit 0:3 zurück, bäumte sich aber auf. Die Reserve sitzt der Ersten nicht im Nacken, sondern weit davor.

Werden 80 I lag nach der Halbzeit 0:3 zurück, bäumte sich aber auf. Die Reserve sitzt der Ersten nicht im Nacken, sondern weit davor.

Auch an diesem Montag fällt die sportliche Bilanz gar nicht so schlecht aus. Der SCWH konnte sich mit einem Unentschieden an der Spitze der Bezirksliga halten, wenn auch bei einem Spiel mehr als manche der Verfolger der SCWH noch etwas zulegen muss, zumal SC Frintrop ein Spiel weniger, aber auch 19 Punkte hat.

Souveräner führt SCWH III mit 21 Punkten vor Kray in der Kreisliga B.

Und der Tischtennisclub will die Liga offenbar nach dem Abstieg sofort verlassen: Mit einem weiteren Sieg liegt Werden klar vorne.