Die Bilder der Woche, Ausgabe 40/2019


















Essen will die Verkehrswende – und die soll auch im Süden spürbar sein: Der Rat lässt auf Antrag von CDU und SPD die Verwaltung prüfen, ob ein Radweg von Werden nach Essen möglich sei. Während Ulrich Beul, Ratsherr für Schuir, Fischlaken und Bredeney, diese Aussicht als „wichtigen Lückenschluss des Radwegenetzes“ lobt, kommt Kritik von Grünen und Linken: Denn gravierende Einschränkungen des Autoverkehrs will die Große Koalition ausschließen.
Auch wenn das Bürgerforum der Stadt Essen jüngst ergab, dass sich die Essener möglichst keine Neubebauung im Essener Süden wünschen – gerade das Werdener Land bleibt beliebtes Wohngebiet – auch für Neuankömmlinge. Das zeigen auch einige Neubauvorhaben, die Evelyn Meyer, Leiterin des städtischen Bauaufsichtsbezirks Süd, der Bezirksvertretung vorgestellt hat. Die Werdener Nachrichten waren dabei und sagen den Lesern, wo was gebaut werden soll.

Nach dem 26,7 Kilometer langen Wanderweg rund um den Baldeneysee, der zur Grünen Hauptstadt installiert wurde, soll Anfang kommenden Jahres ein neuer Wanderweg im Essener Süden eröffnen: „Kettwiger Panoramasteig“ soll er heißen und – trotz seines Namens – auch durch Werden und Heidhausen führen.
Net völl Kääls on Wechter sind em Waddischen on Wadden-Laund, em He-itzen, Hippen-Hamm on Feschlaken, de’t aule Platt spräken on verstohn. Ja, nicht mehr viele Menschen hier in der Region können das alte Platt noch sprechen und verstehen. Doch ein wenig Hoffnung bleibt: Et göwt all noch den KommOmend on Lüht, de sech bekömmern.
Eigentlich hat sich Franziska Parzinger ihre Zukunft an der Universität vorgestellt – den Studiengang der Theologie in Bochum hatte sie gewählt, weil ihr gerade das wissenschaftliche Arbeiten Spaß machte. Doch dann ging sie 2014 für ein Jahr nach Kenia. Das hat sie nachhaltig geprägt: „Der Glauben der Menschen ist dort viel präsenter als hierzulande.“ Von dieser Spiritualität bewegt, hat sie sich entschlossen, aktiv in den Dienst der Kirche zu treten – und dies tut sie seit August als neue Pastoralreferentin in der Propsteipfarrei St. Ludgerus. Die Werdener Nachrichten stellt sie und ihre ebenfalls neue Kollegin, Gemeindereferentin Martina Dautzenberg vor. Der Heimatzeitung haben die beiden starken Frauen auch verraten, was sie von der kirchlichen Frauenbewegung „Maria 2.0“ halten.
Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche:
Die Bewegung „Maria 2.0“ fordert mehr Mitspracherecht von Frauen in der katholischen Kirche. Zu Recht?
Bezirksbürgermeister Michael Bonmann wirft seinen Hut für den Essener Rat in den Ring. „Ich habe meine Kandidatur angemeldet“, sagt der Bredeneyer Apotheker. Bezirksbürgermeister will der Christdemokrat auf jeden Fall bleiben, sollte die Bezirksvertretung ihn wählen. Für vier Kommunalwahl-Bezirke im Essener Süden gibt es somit fünf Kandidaten: Michael Bonmann will in dem Bezirk antreten, für den bislang sein Parteifreund Ulrich Beul im Rat sitzt – und auch bleiben will. Wie er auf die Kampfansage reagiert, steht in denen neuen Werdener Nachrichten!

Die Grünen wittern Morgenluft: Angespornt durch ihre Erfolge in der Europawahl dieses Jahr, glauben sie auch, bei der Essener Kommunalwahl punkten zu wollen. Sogar die Hoffnung, die schwarze Dauerherrschaft im Bezirk IX (Werden/Kettwig/Bredeney) zu beenden. Dies wollen sie vor allem erreichen, indem sie die Verkehrswende vorantreiben…
Wie sehen Jugendliche aus Werden, Fischlaken und Heidhausen ihre Heimat? Im Rahmen einer Projektarbeit haben Schüler der achten Klasse des Mariengymnasiums diese Frage beantwortet. Auf Einladung des Bezirksbürgermeisters Michael Bonmann sind sie in die Sitzung der Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Bredeney) gekommen, um positive, aber auch negative Gesichtspunkte ihrer Stadtteile zu benennen. Auch die Werdener Nachrichten waren dabei!

Eine Eule, die Kindern Geschichten vorliest: Im Werdener Löwental hat sich ein Unternehmen niedergelassen, das genau das ermöglichen will. „Luca“ heißt der Sprachcomputer in Form eines Nachtvogels, den die Firma ITR (Industry To Retail GmbH) von Werden aus unter die Leute bringen will. Die Werdener Nachrichten stellen das neue Unternehmen vor!
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Kann die Verkehrswende stattfinden, ohne dem Autoverkehr zu schaden?
Weltweit gehen Schüler, aber auch Erwachsene auf die Straße gehen, um für eine bessere Klimapolitik zu kämpfen – auch in Essen. Darunter auch der Werdener Simon Wehden: Der Oxford-Absolvent hat einen Song für die „Fridays for Future“-Bewegung geschrieben. Wie sein Song „Das Ruder herumdreh’n“ entstanden ist und wie sich der 23-Jährige sonst noch fürs Klima einsetzt, verrät er den Werdener Nachrichten!
Längst als sanierungsbedürftig gilt die Tribüne am Regattaturm. Die Stadt Essen will die nicht nur während Veranstaltungen beliebten Sitzgelegenheiten komplett neu gestalten lassen und hatte deshalb zu einem Planungswettbewerb aufgerufen. Architekten aus ganz Europa sollten ihre Ideen einreichen, wie die Tribüne und der Regattabereich ansprechend gestaltet werden könne. Die eingereichten Entwürfe haben die Jury jedoch nicht vollends überzeugt – einen ersten Platz gab es für niemanden. Stattdessen empfahl die Jury allen Preisträgern, ihre Entwürfe nochmal zu überarbeiten.

Angenehm empfanden es die Besucher des Stoffmarkts, etwas mehr Platz zwischen den Ständen der über hundert Aussteller aus Holland und Deutschland zu haben. Veranstalter Marco Krstic bekam von seinen Händlern allerdings mitgeteilt, dass trotz bereiter Werbung deutlich weniger Käufer als üblich kamen. Wir lassen den Werdener Stoff- und Tuchmarkt samt Bauernmarkt vom verganenen Wochenende Revue passieren.

Bereits vor 35 Jahren hat sich Ralf-Ulrich Lütsch mit der Geschichte des Bergbaus in der Region beschäftigt: „Der Velberter Bergbau und das Bergrevier Werden“ heißt das Werk. Seit dieser Zeit sind viele neue Erkenntnisse gewonnen worden. Und so kommt nun, mit Hilfe des Hespertalbahn-Vereins, eine erweiterte Ausgabe des Werks heraus – unter neuem Namen. „Von der Stadt Velbert hat er keinerlei Unterstützung erhalten, deshalb wollte er den Namen der Stadt aus dem Titel streichen“, so Dirk Hagedorn. Und so heißt das Werk nun: „Glück auf Niederberg! Die Geschichte des niederbergischen Bergbaus im Bergrevier Werden“.

Mit ironischen Texten und großer Bühnenshow lud Deutschrapper Alligatoah am vergangenen Freitagabend seine Fans zur kollektiven Party am Seaside Beach in Baldeney ein. Es war das erste Konzert nach dem Unfall am 31. August, bei dem 31 Menschen verletzt wurden. Einen Abend später lädt Mark Forster zum Familienfest. Die Werdener Nachrichten waren bei beiden Konzerten dabei.

Und wir gratulieren den Sträußen: 24 Schläge Vorsprung für die Essener. So lautete die Bilanz gegen den Tabellenzweiten aus Westenholz am frühen Samstagabend, als die Ergebnisse des letzten Spieltages der Swingolf-Bundesliga Nord verkündet wurden. Damit holten sich die „Strauße“ den zweiten Meistertitel in Folge.
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Sind die Schüler-Klimastreiks sinnvoll?
Eine Absage erteilt die Stadtverwaltung einem Hotel im Löwental: Stattdessen will man am Bau einer Kita festhalten. Auch die diskutierte Kombinationslösung aus Kita und Hotel wird wohl nicht kommen: Diese sei „hinsichtlich der konkurrierenden Flächenansprüchen auf Grundlage des bestehenden Planungsrechts nicht realisierbar“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung, die die Bezirksvertretung in ihrer nächsten Sitzung diskutieren wird. Die Details verraten die neuen Werdener Nachrichten!
Der geplante Neuzuschnitt der Wahlbezirke zur Kommunalwahl 2020 bringt für den Essener Süden gravierende Änderungen mit sich: So bekommt der Bezirk IX einen neuen Wahlbezirk – als Folge werden unter anderem die Stadtteile Werden und Fischlaken auseinandergerissen und auf zwei Wahlbezirke verteilt. Das stößt auf Kritik: Die SPD Werden/Bredeney und Kettwig sehen bessere Alternativen. Was die Sozialdemokraten kritisieren – und ihre Vorschläge stehen ab heute in den Werdener Nachrichten.

Außerdem spricht der stellvertretende Bezirskbürgermeister und Sozialdemokrat Benjamin Brenk im Interview mit den Werdener Nachrichten über seine Pläne zur Kommunalwahl 2020, verrät, warum er glaubt, dass die Verwaltung beim Umgang mit dem Verkehrskonzept Fehler gemacht hat und sagt, wieso er die Diskussion über den Umgang mit der AfD für unsinnig hält.

Auch der Bochumer Kabarettist Frank Goosen sprach anlässlich seiner Lesung aus seinem neuen Buch „Kein Wunder“ am 26. September im Mariengymnasium mit dem Werdener Nachrichten. Er erzählt, was das Ruhrgebiet und Berlin gemeinsam haben – und was die Regionen trennt, spricht über erfolgreiche und weniger erfolgreiche Verfilmungen seiner Werke – und verrät, was für ihn typischen Ruhrgebiets-Humor ausmacht.
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In den sozialen Netzwerken diskutieren nach den zwei Unfällen am Montag die Werdener darüber, ob Verkehrsteilnehmer immer rücksichtsloser werden. Wie sehen sSe das?