05 Sep.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 36/2019

Verletzte bei Konzert im Seaside Beach

Ein Unglück hat das Marteria-&-Casper-Konzert am Samstagabend auf dem Gelände des Seaside Beach Baldeney jäh beendet: Eine Sturmböe riss eine riesige LED-Leinwand von der Bühne – diese stürzte zu Boden und verletzte 28 Besucher, darunter auch Werdener-Nachrichten-Mitarbeiterin Robin Hohensee und ihren Begleiter. In der neuesten Ausgabe berichtet sie aus ihrer Sicht den Ablauf des verhängnisvollen Abends. 


Traditionelle Prozession und gefeierte Äpfel

Geistliches und Weltliches traf am Sonntag in der Werdener Altstadt aufeinander. Zunächst begann gegen 11.30 Uhr die Ludgerus- Prozession an der Basilika als Höhepunkt des Ludgerusfests. Viele Gläubige zogen mit dem Schrein durch die Straßen und machten Statio auch an der Evangelischen Kirche. Ab 13 Uhr lud dann der Werdener Werbering zum Apfelfest. Die Werdener Nachrichten blicken in Wort und Bild auf diese beiden Ereignisse zurück. 


Klassenfotos, Reitermeisterschaften und Denkmäler

Außerdem gratulieren wir den I-Dötzchen der Grundschulen in Werden Stadt und Land mit Klassenfotos, berichten von den Stadtmeisterschaften auf der Reiteranlage des HRV Maashof und sagen, was am Tag des Offenen Denkmals in Werden Stadt und Land los ist! 

Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Fühlen Sie sich auf Großveranstaltungen sicher? 

29 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 35/2019

Kirchliches und Weltliches liegen an diesem Wochenende nah beieinander. Das Ludgerusfest beginnt heute Abend um 19 Uhr mit der Schreinerhebung und endet Sonntagabend mit der Rückführung des Schreins. Und parallel läuft am Sonntag ein Fest um ausgerechnet das Obst, das im Christentum als Symbol für den Sündenfall gilt: den Apfel. Die wichtigsten Details zu allen Festivitäten an diesem Wochenende – und was auf Autofahrer wegen der Konzerte von den Fantastischen Vier und Marteria & Casper zukommt – steht in den neuen Werdener Nachrichten!


Die E-Scooter rollen

Seit einer Woche rollen E-Scooter durch Essen: Der Anbieter Lime bietet seitdem solche elektrischen Tretroller in der Innenstadt. Prompt häufen sich die Beschwerden über Nutzer, die mit den E-Scootern durch Fußgängerzonen und über Bürgersteige brettern – obwohl dies ausdrücklich verboten ist. Werdener Fußgängern bleiben großflächige Ausweichmanöver vorerst erspart. Ein entsprechendes Leihangebot für die Altstadt und Umgebung ist nicht in Sicht – noch nicht. Bei der Stadtverwaltung rechnet man damit, dass sich das bald ändern könnte. 


Tempo 30 im Löwental?

Die Verkehrssituation im Löwental ist durchaus unübersichtlich: Insbesondere sonntags kann man mal den Überblick verlieren, wenn Autos die Sportstätten und -plätzen sowie das ehemalige Freizeitbad ansteuern, während auch eine Vielzahl an Wanderern und Radfahrern dort unterwegs sind. Nicht zuletzt deshalb forderte die SPD in der Bezirksvertretung IX Tempo 30 in diesem Bereich. Doch entgegen den Worten der Verwaltung hat sich diesbezüglich bis heute nichts getan. Die Details – und wie es weitergeht – verraten die Werdener Nachrichten. 


Bilder der Werdener Schulanfänger

Und: Alle reden vom Fotoverbot an Schulen: Wir haben – mit Erlaubnis der jeweiligen Schulleitungen – die neuen Fünftklässler der Gymnasien und die Schulanfänger in den Grundschulen fotografiert. Die Bilder der neuen Gymnasiasten gibt es in dieser Ausgabe, die der Grundschüler in der nächsten! 

22 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 34/2019

Gegenwind nach Bonmann-Interview

Heftigen Widerspruch erntet Michael Bonmann mit seinen Äußerungen zum beabsichtigten Umgang mit der AfD nach der Kommunalwahl 2020. Auf die Frage ob er keine Berührungsängste habe, mit der AfD zusammenarbeiten, antwortete er im Interview mit den Werdener Nachrichten: „Ausgrenzen ist der falscheste Weg“. Auch innerhalb seiner eigenen Partei sieht man das völlig anders. Wie die CDU im Essener Süden reagieren, aber auch die Reaktionen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.


Apfelfest und verkaufsoffener Sonntag

Alles dreht sich um den Apfel: Als „Apfelfest“ vermarktet der Werdener Werbering die Aktionen, mit denen die Gastronomen und Geschäfte in der Altstadt ihre Kunden während des verkaufsoffenen Sonntags am 1. September von 13 bis 18 Uhr in ihre Ladenlokale locken will. Von der Appeltate bis zum Apfelkorn ist vieles dabei. Die Werdener Nachrichten verraten alle wichtigen Details. 


In Nepal wurden Betroffene des Erdbebens medizinisch und mit Nahrungsmitteln versorgt. Darüber hinaus hat Cap Anamur zwei Schulen gebaut und zwei Brunnen zur Versorgung der Schüler und Dorfbewohner gebohrt.

Cap Anamur feiert 40jähriges

Am 31. August ist runder Geburtstag: Seit 40 Jahren unterstützt Cap Anamur Menschen dort, wo Hilfe benötigt wird – ganz unabhängig von Religion, Politik oder dem Interesse der Medien. „So konnten wir in über 60 Ländern etwa 25 Millionen Patienten behandeln, circa acht Millionen Kinder impfen und unzählige Leben retten“, lautet die erfreuliche Bilanz zum Jubiläum. Mit dem Werdener Kinderarzt und Cap-Anamur-Vorsitzenden Dr. Werner Strahl blicken wir zurück auf die Arbeit des Hilfsprojekts. 
Wenn Sie die Arbeit von Cap Anamur mit einer Spende unterstützen wollen, können sie das hier tun.


Zeitzeuge berichtet über die Zeit des Nationalsozialismus in Werden

Karl-Heinz Steven war 40 Jahre Lehrer, Rektor in Katernberg. In Werden kennen ihn viele aus dem Erzählkreis der Ludgeri-Stiftung. Im Gymnasium Werden berichtete der 95-jährige Zeitzeuge anschaulich und strukturiert von seiner Jugend zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Werdener Nachrichten dokumentieren den eindrucksvollen Vortrag.

Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Wie sollte die Bezirksvertretung nach der Kommunalwahl mit der AfD umgehen? 

15 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 33/2019

Sommerinterview mit Michael Bonmann

Im Herbst 2020 stehen wieder Kommunalwahlen an: Michael Bonmann will abermals den Thron des Bezirksbürgermeisters im Bezirk IX (Werden/Kettwig/Bredeney) besteigen. „Ich habe einige Dinge noch nicht erledigen können“, sagt er im Sommerinterview mit den Werdener Nachrichten.
Für den CDU-Politiker wäre es die dritte Amtsperiode. Anders als bei der letzten Kommunalwahl wird es wohl diesmal die AfD in die BV schaffen. Eine Zusammenarbeit scheut Bonmann nicht.

Wie gut diese mit den Rechtspopulisten möglich sei, hänge vor allem von deren Personal ab. Und diesbezüglich dürfte tatsächlich spannend werden, was da auf die Politiker im Bezirk zukommt. Bisher glänzte das Essener AfD-Personal eher mit Skandälchen denn mit Kompetenz. Essens AfD-Chef Stefan Keuter etwa geriet in die Schlagzeilen, weil er in einem internen WhatsApp-Chat Nazi-Witzbildchen verschickte. Und Guido Reil hat es sich zwar inzwischen im EU-Parlament gemütlich eingerichtet, doch hängt an ihm noch ein Skandal um illegale Wahlkampfspenden. Nichtsdestotrotz: „Ausgrenzen ist der falscheste Weg, den man machen kann“, sagt er.
Um die AfD auf politischem Feld zu schlagen, müsse die CDU wieder weiter nach rechts rücken, ist Bonmann überzeugt, sonst drohe die CDU „am rechten Rand alles zu verlieren“. Ein weiterer starker Konkurrent dürften die Grünen werden, wenn man sich aktuelle Umfragewerte anschaut. Doch Bonmann zeigt sich wenig beeindruckt von diesen Zahlen und bezweifelt, dass „das in einem Jahr tatsächlich noch der Fall sein wird“.

Im Wahlkampf soll die Aufwertung der Heidhauser Mitte eine zentrale Rolle spielen. Der aus der Mitte der Gegner des Werdener Verkehrskonzepts vorgetragenen Idee, diese vor allem durch eine Beruhigung des fließenden Autoverkehrs zu erreichen, erteilt Bonmann eine Absage. „Es geht primär darum, die Aufenthaltsqualität zu verbessern“, sagt der Bezirksbürgermeister. Dazu sei man in konkreten Gesprächen mit Grün  und Gruga.
„Auch nach Fischlaken, Schuir und Bredeney müssen wir Kapazitäten richten“, mahnt Bonmann So wünsche er sich für Fischlaken eine ähnliche Aufwertung wie sie für Heidhausen in der Diskussion ist. Und in Schuir will sich Bonmann gegen eine weitere Bebauung einsetzen.
In Werden wird vor allem das Löwental in den Fokus rücken: „Es soll deutlich werden, dass es noch zu Werden gehört“, bekräftigt der CDU-Politiker seine Forderung nach einem Gesamtkonzept für das Areal am Werdener S-Bahnhof.

Das komplette Sommerinterview mit Michael Bonmann lesen Sie in den Werdener Nachrichten!


„Pommes und Frommes“ – das lässt aufhorchen

Gregor Lauenburger verriet beim Interview mit der Heimatzeitung an Ort und Stelle, der Basilika: „Ich hatte den Namen vor dem Konzept“. Auch ein Konzept fand sich schnell und wird nun in seiner zweiten Auflage überarbeitet angeboten.
Musik, Angebote, Austausch, Ruhe und dazu ein kleiner Imbiss: so wird es am Samstag, 31. August, von 11 bis 13 Uhr direkt vor der Basilika St. Ludgerus in Werden angeboten. Neu: dieses Mal werden die Elemente Musik, Angebote und Imbiss gleichzeitig starten.


Vortrag über Klimaschutz für Werden

Die CDU Werden informierte über „Klimaschutz aus der Luft – Solaranlagen und Wärmeverluste auf Dächern“ und hatte den zuständigen städtischen Amtsleiter Frank Knospe eingeladen. Sein anschaulicher Vortrag bekam bei den Teilnehmern des Stammtisches eine gute Aufnahme, die sich auch in Nachfragen niederschlug. Es ging darum, wie man die Sonneneinstrahlung nutzbringend für den Klimaschutz in der Abteistadt halten kann.
„Hierzu sind in Werden neunzig Prozent der Dachflächen geeignet“, stellte der Leiter des Essener Stadtamtes für Geoinformation, Vermessung und Kataster fest. Zur Erläuterung zog er die Solarstatistik heran, die in Befliegungen des Stadtgebiets ermittelt worden sei und eine Globalbestrahlung von 1000 Kilowattstunden pro Quadratmeter bei steigender Tendenz ergeben habe.


Debüt-Album von Hannah Stienen

„Loslassen kann man auf so viele Arten: Etwas geht zu Ende – es kann aber auch einen Neuanfang bedeuten.“ Die Musikerin und Folkwang-Studentin Hannah Stienen empfindet nicht zuletzt wegen den Gegensätzen, diesem in dem Wort stecken, „Loslassen“ als den idealen Titel für ihr Debüt-Album. Am 23. August erscheint das Werk, das sie im Eigenverlag veröffentlicht.
Dass Stienen solch ein Album allein, ohne Plattenfirma im Rücken veröffentlicht, ist für die 21-Jährige nichts Ungewöhnliches: „Ich organisiere normalerweise alles selbst“, sagt die Singer/Songwriterin. Doch von dem Anspruch hat sie bei der Produktion etwas Abstand genommen. „Ich musste etwas von der Kontrolle abgeben“, so Stienen. Auch das heißt „Loslassen“ für sie.

Am 23. August erscheint Hannah Stienens Debütalbum „Loslassen“ im Handel und auf allen gängigen Streaming-Portalen, Am 5. Oktober tritt sie im Grend Kulturzentrum, Westfalenstraße 311, auf.

Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche:
Schulseelsorger Gregor Lauenburger geht mit „Pommes & Frommes neue Wege und das in diesem Jahr zum zweiten Mal. Auch wenn die Veranstaltung am Ludgerusfest streng genommen kein Gottesdienst ist, fragen wir in dieser Woche: Wie halten Sie es mit dem Gottesdienst: Traditionell oder Modern?