Mit 35 wieder zurück
Beim Teutates, Asterix ist wieder da. Jahrzehnte unter Uderzos Fuchtel fehlte der verstorbene Texter Goscinny. Asterix war nicht mehr der, der er sein konnte. Die neuen Jean-Yves Ferri für den Text und Didier Conrad für die Zeichnungen geben dem Dorf wieder Sprachwitz und alles zurück. Und da war auch noch ein Volk, das geduldig gewartet hat: Die Pikten, Schotten, sind genau richtig für die Wiedererstehung eines Comics. Ich war dem Genre abtrünnig geworden, wegen des Alters, meines und auch woh Uderzos und anderer Comic-Schaffenden; aber heute war ich einer der ersten, der den Asterix mit genommen hat, und schon bis Seite 13 ist er sein Geld wert. Schade, dass Werden 1929 keinen Supertrank hatte.


Die Gegenbewegung im Vatikan muckt sich . Das war zu erwarten. Also nun doch ein zurück bei den Wiederverheirateten. Könnte es sein, dass unser kleiner Limburger Bischof Franz P. zum Prüfstein für den großen Franziskus wird. Schnell damit fertig zu werden, das gelingt ihm offenbar nicht.
Der Raum war zu klein. Herrlich klein! Hattler war ein Genuss, zwei Meter vor der Bühne diesen Bassisten und seine herausragende Band zu erleben, das war ein Erlebnis, das man jedem gönnen würde. Aber bei ausverkauftem Grend mussten eben viele draußen bleiben: „Schwere Schicksale“ kommentierte der geniale Bassist mit seinem sanften Humor, den er bei fast pausenlosem Programm viel zu selten aufblitzen ließ; dafür lieferte er sich mit Sängerin Fola Doda Lachduelle, die bald Gitarristen Torsten de Winkel ansteckten, fast sogar Drummer Oli Rubow; vielleicht der Unauffälligste in dem Quartett, aber nicht weniger überragend mit seinem Spiel und seiner Bedienung der Computer, die dem Zuhörer erst spät zu Bewusstsein kamen; wie eben sein Spiel überzeugend zwischen spacy und auf den Punkt.