24 Okt.

Mit 35 wieder zurück

WaddAsterixBeim Teutates, Asterix ist wieder da. Jahrzehnte unter Uderzos Fuchtel fehlte der verstorbene Texter Goscinny. Asterix war nicht mehr der, der er sein konnte. Die neuen Jean-Yves Ferri für den Text und Didier Conrad für die Zeichnungen geben dem Dorf wieder Sprachwitz und alles zurück. Und da war auch noch ein Volk, das geduldig gewartet hat: Die Pikten, Schotten, sind genau richtig für die Wiedererstehung eines Comics. Ich war dem Genre abtrünnig geworden, wegen des Alters, meines und auch woh Uderzos und anderer Comic-Schaffenden; aber heute war ich einer der ersten, der den Asterix mit genommen hat, und schon bis Seite 13 ist er sein Geld wert. Schade, dass Werden 1929 keinen Supertrank hatte.

24 Okt.

Carl und Stuart

Man sieht es auf dem Bild nicht, aber die Herren waren ausgesprochen gut gelaunt. Je kleiner der Saal, desto spaßiger wird es. Carl Verheyen ist sogar sehr wittzig in seinen Ansagen.

Man sieht es auf dem Bild nicht, aber die Herren waren ausgesprochen gut gelaunt. Je kleiner der Saal, desto spaßiger wird es. Carl Verheyen ist sogar sehr witzig in seinen Ansagen.

Noch hat Werden ja kein Lokal mit gutem Rock- oder Bluesprogramm; da ist das Grend eine nahe und erstklassige Ausweichadresse; mehr als erstklassig. Gestern war es ein Konzert mit dem Gitarristen Carl Verheyen; ex-Supertramp und (trotzdem) wird er zu den zehn besten Bluesgitarristen der Welt gezählt, auch wegen seiner Lehrvideos. Ähnlichen Ruf genießt sein Bassist an diesem Abend: Stuart „Stu“ Hamm, der mit Steve Vai und Joe Satriani gespielt hat und auch Lehrbücher verfasst hat. Ein Bericht folgt in der Ausgabe der nächsten Woche. Aber so viel: Es war ein Erlebnis; und Drummer Jason Harrison Smith war auch nicht schlecht.

24 Okt.

Frei, aber mit Gebühr — Parken

Donnerstag kümmerten sich ein starkes Reinigungsteam um die Mittelinsel auf der BRücke, die im Laufe des Sommers die Erde anzieht. Die Natur erobert sich zurück,w as sie kann.

Donnerstag kümmerte sich ein starkes Reinigungsteam um die Mittelinsel auf der Brücke, die im Laufe des Sommers die Erde anzieht. Die Natur erobert sich zurück, was sie kann.

Mittwoch zum Beispiel war der Lehrerparkplatz am Heyerstrang ganz leer. Die Kette war auch herunter, Dabei sind die Werdener Bürger doch sonst so findig, wenn es umsolche Fragen geht. In den Herbstferien sind das dann dort logischerweise gebührenpflichtige Parkplätze? Und da gibt es derzeit ausreichend.  Aber dennnoch wäre ein verhüllendes Säckchen über dem Schild gut, dass das Parken normaler Bürger vor 14 Uhr dort verbietet.

Die Parkpalette selbst wird  zudem immer mehr zum Dauerparkplatz der Anwohner, die dort ihre Autos nachts abstellen. Das ist ja gut so, aber dem Werbering ist es doch wichtig, dass dort tagsüber Kurzparker ein Plätzchen finden.

Wenn man bedenkt, wie alt der Beschluss ist, lässt die lange Wartezeit auf den Automaten Ex-Palette lächeln.

23 Okt.

Der kleine Franz und das große Laub

VatikanDie Gegenbewegung im Vatikan muckt sich . Das war zu erwarten. Also nun doch ein zurück bei den Wiederverheirateten. Könnte es sein, dass unser kleiner Limburger Bischof Franz P. zum Prüfstein für den großen Franziskus wird. Schnell damit fertig zu werden, das gelingt ihm offenbar nicht.
Oliver Scheytt wird jetzt schon höher gehandelt als Kulturminister einer großen Koalition. Ein Werdener Jung‘!
Das ware eine Nacht mit Donner. Nun muss ich den Laubsauger aus der Kiste holen. Nach Jahren mit viel schriftlichem Spott gegen Laubpuster habe ich mir in einem schwachen Moment einen Laubsauger geholt, mit Beutel! Trotzdem ein Energieverschwender, werde wohl ein Messgerät für Strom dazwischen schalten!
Sehr erfreulich ist die Reaktion auf unser Bunkerthema in Heidhausen. Wir haben schon zwei Berichte von siebenjährigen Mädchen, die 1943 dort hinein flohen.

20 Okt.

Fetten Bass

IMG_20131019_220202Der Raum war zu klein. Herrlich klein! Hattler war ein Genuss, zwei Meter vor der Bühne diesen Bassisten und seine herausragende Band zu erleben, das war ein Erlebnis, das man jedem gönnen würde. Aber bei ausverkauftem Grend mussten eben viele draußen bleiben: „Schwere Schicksale“ kommentierte der geniale Bassist mit seinem sanften Humor, den er bei fast pausenlosem Programm viel zu selten aufblitzen ließ; dafür lieferte er sich mit Sängerin Fola Doda Lachduelle, die bald Gitarristen Torsten de Winkel ansteckten, fast sogar Drummer Oli Rubow; vielleicht der Unauffälligste in dem Quartett, aber nicht weniger überragend mit seinem Spiel und seiner Bedienung der Computer, die dem Zuhörer erst spät zu Bewusstsein kamen; wie eben sein Spiel überzeugend zwischen spacy und auf den Punkt. Weiterlesen