Ein Feuer hat das Vereinsheim an der Heidhauser Straße zerstört.
Das einstige Vereinsheim Am Volkswald ist in der Nacht zu Karfreitag abgebrannt. Die gegen 3 Uhr nachts angerückte Feuerwehr konnte das Gebäude, das leer steht, seitdem der SC Werden-Heidhausen dort vor acht Jahren auszog, nicht mehr retten.
Als die Feuerwehr anrückte, brannte das Vereinsheim bereits in voller Ausdehnung. Zwar gelang den Feuerwehrleuten nicht, mit ihren vier Strahlrohren das völlige Ausbrennen des Gebäudes zu stoppen, jedoch konnten sie verhindern, dass sich der Brand auf die angrenzenden Bäume ausbreitet.
Nach gut vier Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit einem Löschzug und Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Heidhausen vor Ort. Wie der Brand zustande kam, ist noch unklar: Die Kriminalpolizei ermittelt.
Auch wenn es theoretisch erlaubt gewesen wäre, verzichten die christlichen Gemeinden in Werden Stadt und Land in diesem Jahr wegen der steigenden Fallzahlen der Corona-Pandemie erneut auf Präsenzgottesdienste zu Ostern.
Die katholische St. Ludgerus-Gemeinde überträgt die Feier des Österlichen Triduums im Live-Stream aus der Basilika . Darüber hinaus gibt es das Angebot der bewährten Zoom-Gottesdienste und weitere digitale Möglichkeiten, das Osterfest in den Familien zu gestalten. Alle Termine findet man auf der Homepage der Propsteipfarrei.
Auch die Evangelische Kirchengemeinde Werden verzichtet über die Ostertage auf Präsenzgottesdienste: Für Karfreitag und Ostersonntag nehmen Kantorin Sabine Juchem und Pfarrer Oliver Ruoß musikalisch gestaltete Video-Gottesdienste in der Evangelischen Kirche werden auf, die über die Gemeindehomepage abgerufen werden können.
Die Jonakirche.
Die Jonagemeinde überträgt am Karfreitag aus der Jonakirche einen Musikgottesdienst, der um 110 Uhr auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde Premiere feiert. Ebendort feiert Ostersonntag um 11 Uhr ein Familiengottesdienst aus der Jonakirche mit einer besonderen Überraschung Premiere: Während des Gottesdienstes ist eine virtuelle Ostereiersuche in dem Video möglich. Die Kinder müssen die Eier zählen, die Farben erkennen und sogar den Osterhasen aufspüren Alle Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre sind gebeten, ihre Lösung bis einschließlich 5. April, 24 Uhr, per Email zu senden an carolina.baltes@ekir.de oder schriftlich in den Briefkasten Am Schwarzen 3 zu werfen. Unter allen richtigen Einsendungen werden drei Preise verlost. Mehr Infos und die genauen Teilnahmebedingungen findet man auf der Homepage der Gemeinde.
Schnelltests: Einkaufen in Werden muss gut geplant werden
„Wir brauchen dringend einen Schnelltest!“ Diese spontane Anfrage kann Apothekerin Anke Hemmerle-Kock am Dienstagmorgen gegen 9.30 Uhr vor dem Teststand der Hirsch-Apotheke am Werdener Markt leider nur mit Bedauern beantworten: „Tut mir leid, für heute sind alle Termine belegt“, sagt sie dem Paar, das entsprechend enttäuscht von dannen zieht. „Die wollten wohl einkaufen.“ Denn seit Montag ist dies in vielen Läden nur mit tagesaktuellem Schnelltest möglich. Und den bekommt man zumeist nur, wenn man bereits Tage zuvor einen Termin gemacht hat.
Domstuben: Abriss-Pläne sorgen für Bestürzung
Die Idee der Propsteipfarrei St. Ludgerus, das Domstuben-Gebäude abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen, stößt auf massive Kritik. Der Vorstand des Werdener Bürger und Heimatverein reagiert mit „großer Bestürzung“ auf die Pläne und spricht sich gegen den Abriss und Neubau aus. Und der einstige Domstuben-Wirt Frank Hahn widerspricht gar den Ausführungen der mit der Planung der Zukunft der Gaststätte beauftragten Projektgruppe: Anders als diese in der digitalen Pfarrversammlung behauptet hatte, sei der sanierungsbedürftige Zustand der Domstuben bekannt gewesen, sagt er.
Werdens historische Bruchsteinhäuser: Sanierung mit örtlichem Handwerk
Eines der letzten Bruchsteinhäuser in Werden lässt sich an der Kellerstraße finden. Seit mehr als 150 Jahren steht es bereits hier: „Seit wann genau, ist nicht sicher. Die ältesten Unterlagen sind von 1854“, hält Martin Winking fest, der jetzt alles daran setzt, das Gebäude langfristig zu erhalten. Was in Werden oft mit historischer Bausubstanz passiert, hält er für ein Trauerspiel. Schnell sind Namen wie „Kaiser Friedrich“ oder „Domstuben“ genannt. Und wie steht es um das Bruchsteinhaus als alte, ortsübliche Bauform? „Noch eines steht an der Kurve Steinbeck und Mintropstraße. Das andere, was ich kenne, stand an der Heidhauser Straße vor dem Kamillushaus. Das wurde noch ganz toll saniert, um es dann abzureißen. So etwas kann ich nicht nachvollziehen.“ Darum hat sich Winking entschlossen, die Sanierung zu wagen. Bei den Arbeiten setzt er auf Werdener Betriebe: „Wo immer es geht, gehen die Aufträge ins Städtchen. Das machen wir ganz bewusst. Woanders wäre das wohl ein bis zwei Drittel billiger, aber so wollen wir unser örtliches Handwerk unterstützen.“
Werdens Kirchturmspitzen: eine Würdigung
Mit einer guten Aussicht ist durch einen weiten Blick eine gute Übersicht verbunden. Und ebenso zieht die Aussicht auf eine gute Aussicht die Blicke an. Der Kirchturmshahn ist immer in Sicht. Er bildet den Abschluss von Kirchtürmen und bietet eine Vielzahl von Orientierungen, denn er zeigt schon aus der Ferne eine Ortschaft mit ihrem Gotteshaus an und in seiner Funktion als Wetterhahn gibt er Auskunft über die Wetterentwicklung. Eine Würdigung der Werdener Kirchturmspitzen gibt es in der Osterausgabe der Werdener Nachrichten!
Unsere Frage der Woche: Die Domstuben sollen Überlegungen der Pfarrei zufolge einem Neubau weichen – eine gute Idee?
In Werdens Fußgängerzonen gilt ab kommenden Montag eine Maskenpflicht: Das hat die Stadt beschlossen, um dem aktuellen Corona-Infektionsgeschehen zu begegnen. Auch in der Essener Innenstadt sowie den Einkaufsstraßen und Fußgängerzonen in den Mittelzentren un dweiteren Stadtteilen gilt ab Montag die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. In Werden gilt die Maskenpflicht auf der Grafenstraße, Haus Fuhr, dem Werdener Markt, sowie auf Teilen der Abtei- und Brückstraße (siehe die rosa markierten Straßen auf der Karte.
Die Maßnahme ist Teil einer Allgemeinverfügung, mit der die Stadt Essen die sogenannte Notbremse umgehen will: Eigentlich müssten die Öffnungen der Läden, Museen etc., die in den letzten Wochen erlaubt worden sind, laut Corona-Schutzverordnung des Landes NRW wieder zurückgenommen werden, da in Essen die Sieben-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 100 überschritten hat Unter der Voraussetzung eines vorliegenden negativen Corona-Schnelltest-Ergebnisses können Bürger bisher geöffnete Angebote weiterhin wahrnehmen. Die Schutzverordnung gibt Kommunen jeodch die Möglichkeit, mit der sogenannten Test-Option und einem flächendeckenden Angebot an Corona-Schnelltestzentren die bisherigen Öffnungen beizubehlaten.
Die Domstuben könnten bald endgültig Geschichte sein
Aktuell ist ein Abriss und Neubau an der Stelle des traditionsreichen Gastronomie-Gebäudes an der Brückstraße die Variante, die die zuständige Projektgruppe des Pfarr-Entwicklungsprozesses bevorzugt. Grund sei der unerwartet hohe Sanierungsbedarf des Gebäudes und die damit verbundenen Kosten – auf lange Sicht sei ein Neubau günstiger, erfuhren die Teilnehmer der digitalen Pfarrversammlung der St.-Ludgerus-Propsteipfarrei am Mittwochabend.
Luftballons beim Balkonsingen-Jubiläum
Das Jubiläum-Konzert beim Balkonsingen im St. Ludgeri Wohnen mit Service wurde am Mittwoch mit Ballons gefeiert, die ihren Weg in den Himmel fanden. Die Idee von Ute Müller-Grieger sowie Gaby Lippe-Eins vom Sozialen Dienst fand großen Zuspruch. Mit Akkordeon begleiteten Horst Kuhn und Hildegund Legemann „Kauf dir einen bunten Luftballon“ und weitere Lieder.
Bausubstanz und Denkmalschutz
Die Themen Bausubstanz und Denkmalschutz haben wieder einmal die Bezirksvertretung beschäftigt: Sowohl alte und neue Häuser haben dabei für Diskussionsstoff gesorgt. So erregte unter anderem auch ein geplanter Neubau in Heidhausen den Unmut der Stadtteilparlamentarier. Und ein altes Haus in der Wigstraße möchten sie vor dem Verfall retten.
Alteburg durch Unwissenheit beschädigt
Als Ludger Hicking-Göbels in der vergangenen Woche im Wald auf dem Pastoratsberg entlangspazierte, traute er seinen Augen kaum: Gesteinsbrocken und Mauerreste sind aus dem Boden herausgebrochen und dabei wohl massiv beschädigt worden, Gestein, das zur Alteburg gehört, eines der bedeutendsten Bodendenkmäler Essens. Der Eigentümer eines benachbarten Grundstücks wollte dort offenbar eine Zufahrt schaffen und hat dabei dieses wichtige Zeugnis der Geschichte zerstört. Offenbar aus Unwissenheit.
Werdener Hallenbad wird 50
„Rekord-Bauzeit“ – eine solche Meldung sucht man heutzutage eher vergeblich: Nach sportlichen 13 Monaten steigt der Festakt, mit dem das Werdener Hallenbad eingeweiht wird. Und das sollte nicht der einzige Superlativ bleiben: Denn die Öffnung am 24. März 1971 erfolgt gar fünf Wochen früher als ursprünglich geplant, so früh, dass die Stadt noch ihre liebe Mühe hatte, die ringsherum angelegten Beete rechtzeitig zu bestücken. Ebenfalls nicht bestückt war das Hallenbad mit geeigneten Parkplätzen, die erst im Nachgang durch das Bäderamt finanziert wurden. Parkplatzmangel – seit 50 Jahren ein Dauerbrenner.
Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Die Domstuben sollen Überlegungen der Pfarrei zufolge einem Neubau weichen – eine gute Idee?