11 Dez

Die Bilder der Woche, Ausgabe 50/2017

07 Dez

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 50/2017

Der Abriss des Kaiser-Friedrich-Hauses hat begonnen: Der Bagger hat am Dienstag nicht nur zwei Bäume vor dem viel diskutierten Jugendstil-Gebäude gefällt, auch den Erker an der Vorderfront des Hauses hat er zerstört. Einige Werdener haben vor Ort vergeblich protestiert. Die Werdener Nachrichten haben den Anfang vom Ende des Hauses, für dessen Erhalt viele Menschen innerhalb und außerhalb Werdens gekämpft haben, dokumentiert.

Unsere Umfrage: Denkmalschutz, Verkehrskonzept… immer häufiger klagen Menschen, dass Politik und Verwaltung gegen den „Bürgerwillen“ agieren. Brauchen wir mehr Mitbestimmung?

Viele fürchten, an der Stelle solle mit einer Schuhakarton-Immobilie schnelles Geld gemacht werden. Dazu passt, dass auf einer Info-Veranstaltung der Grünen in den Domstuben Stadtplaner Michael Happe vorm Platzen der Immobilienblase in Essen gewarnt hat.

Mehr Grund zur Freude bot wieder der Werdener Weihnachtsmarkt: Drei Tage besinnliche Stimmung und volle Altstadt sorgte für zufriedene Gesichter bei Besuchern wie Händlern. Die Werdener Nachrichten waren dabei und zeigen die schönsten Bilder aus dem dreitägigen Treiben.

Das und mehr Neuigkeiten aus Gesellschaft, Kultur und Sport in der neuen Ausgabe der Heimatzeitung!

05 Dez

Abriss des Kaiser-Friedrich-Hauses hat begonnen

 

Am Dienstag wurden die ersten Schritte zum Abriss des Kaiser-Friedrich-Haus getätigt. Schon Tage zuvor war bekannt  geworden, dass Bagger anrollen, um zwei Bäume  vor dem Jugendstil-Gebäude abzureißen, um dessen Schutz sich viele Werdener vergeblich bemüht hatten: Doch auch den  Vorbau der Haus-Fassade, die vor einem Jahr noch als gerettet galt, rissen die Arbeiter ab: Offenbar wollte der Eigentümer Fakten schaffen, nachdem das städtische Amt für Denkmalpflege den vorläufigen Schutz kürzlich wieder einkassierte und damit den Weg für den Abriss ebnete. Die beiden Bäume mussten fallen, weil die Stadt deren Standfestigkeit durch den Gebäude-Abriss gefährdet sah.

Ein paar Werdener haben vergeblich gegen den Abriss der beiden Bäume protestiert: Schließlich stünden diese in dem als Denkmal markierten Bereich, argumentierten sie.

Sie konnten die Arbeiten jedoch nur um eine Stunde verzögern, bevor die Polizei Sorge dafür trug, dass sich niemand mehr im Gefahrenbereich der Baustelle aufhielt und damit  Bagger und Sägen ihre Arbeit tun konnten.

Nun bleibt das Gebäude mit beschädigtem Gesicht wohl vorerst stehen. Nicht vor Januar sollen die Bagger wieder anrollen, um den Rest des Gebäudes dem Erdboden gleichzumachen und damit Platz zu machen für einen Neubau.

Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe der Werdener Nachrichten.