Die Werdener Nachrichten vom 26. August

Schulanfang! Wir haben etliche der I-Dötze, Klassen und die Fünftklässler auf Fotos gebannt und stellen die Schulanfänger auf zwei Seiten vor. Beim Verkehrskonzept bespricht eine Arbeitsgruppe derzeit wie man den Platz zwischen Rathaus und Brunnen dann ideal gestaltet. Die Bürger sollen auch Ideen einbringen.

Mucki-Geräte werden bald im Löwental, im alten Strandbad stehen. Das Ludgerusfest steht vor der Tür. Aber auch an diesem Wochenende wird an verschiedenen Stellen gefeiert. Für Fischlaken werden noch Seifenkisten-Piloten samt Rennmaschinen gesucht. Die Fähre lädt ein, und der Spielplatz Brosweg am Samstag.

Die Swingolfer feiern Siege bei der Europameisterschaft und die Fußballer SCWH holen nach Abstieg nun Punkte. Beim Kanupolo haben wir mal eine halbe Stunde genauer zugeschaut. Es gibt mehr zu erfahren über Fürst Pückler und natürlich das Ludgerusfest.

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Die Post ist wieder zu

Mittwochnachmittag, die Werdener Post hat wieder zu: „Organisatorische Gründe“, diesmal auch mit den Schließfächern. Wieder stehen wütende Kunden vor der Tür. Eine Frau mit einem Paket nahm gern den Tipp an, zum Zeitschriftengeschäft Carsten Proetel Heckstraße 1 im alten Turn und Taxis an der Ecke des Rathausplatzes zu gehen und dort ihr Paket abzugeben.

Die Bilder der Woche

Diesellok und Bergbauhistorische Wanderung

Bereits am 21. August startet die Hespertalbahn zu einem normalen Betriebstag, bei dem die Diesellok eingesetzt wird. An diesem Tag besteht auch wieder die Möglichkeit zur Teilnahme an den Bergbauhistorischen Wanderungen über das Gelände der ehemaligen Zeche Pörtingssiepen.

21. August
jeweils um 11:00 und 14:45 Uhr

Zweistündige, geführte Entdecker-Wanderung über das Gelände der ehemaligen Zeche Pörtingssiepen.

Foto: Richard Voigt

Teilnahmegebühr: 10,- (einschließlich Hin- und Rückfahrt mit dem Zug ab Bahnhof Kupferdreh)

Dauer der Wanderung: ca. 2 Stunden (zzgl. Zugfahrt zum Startpunkt)

Nach der Stilllegung der Zeche Pörtingssiepen in der Nähe des Bahnhofs Haus Scheppen wurde diese vollständig abgerissen und das Gelände renaturiert. Für das geschulte Auge sind mitten in der Natur dennoch Spuren und Relikte des einstigen Industriebetriebs zu entdecken.

Bei unserer zweistündigen Wanderung über das Gelände zeigen wir Ihnen diese Relikte, erzählen Ihnen von der Geschichte des Ruhrbergbaus, der Zeche Pörtingssiepen und der Hespertalbahn, die früher hier ihren Betriebsmittelpunkt hatte. Wir erklären Ihnen, wie das Bergwerk gearbeitet hat und veranschaulichen Ihnen anhand historischer Aufnahmen, wie es noch vor 40 Jahren in diesem Naherholungsgebiet ausgesehen hat.

Hinweise:

Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen auf 15 Personen beschränkt.

Teilnahmekarten erhalten Sie am Bahnhof Kupferdreh am Fahrkartenschalter.
Mit dem Zug um 10:30 Uhr bzw. 14:15 Uhr fahren Sie nach Haus Scheppen. Treffpunkt für die Wanderungen ist dort an der Holzhütte am Bahnsteig.
Nach der Wanderung erreichen Sie den Zug um 13:30 bzw. 17:15 Uhr zurück nach Kupferdreh.

Wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk sind unbedingt erforderlich.

Die Werdener Nachrichten vom 19. August

Fahrradfahrer sind gleich mehrmals das Thema in dieser Ausgabe, Triathleten und auch als große Gruppe; die Triathleten testen die Ruhrqualität, der Ruhrverband hat vorsorglich geprüft: Baden frei. Die Laupendahler nach Kettwig wird dann für den Wettbewerb gesperrt sein.

Wilde Müllkippen an den Containern sind ebenso ein Thema, wie geordnete Feste mit Traditionen. Wir waren beim Fest am Volkswald, und berichten auch von den zwei Vereinen, die nun beide gut die Kreisliga gestartet sind. W80 kam von unten, SCWH von oben aus der Bezirklsliga.

Inzwischen hat der WDR sogar die Behelfstoiletten der Ludgerusschule für einen Fernsehbeitrag gefilmt. Wir haben den Neanderthaler besucht, und das Pantherchamäleon. Dann betrachten wir die Deutschen mal von außen. Peter Bankmann schaut auf die Romantische Ruhr.

Noch mehr in der Werdener. Wir laden zum Lesen und Schauen ein.

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Metropole ohne Infovermögen

Schwache Ausbeute

Schwache Ausbeute

Klingt gut, kann aber noch besser werden. Der RVR wirbt für sein Portal www.metropoleruhr.de. Dort könne man Biergärten in der Nähe finden. Klasse? Nur bei 45239 sind keine Biergärten aus Werden dabei: Seaside Beach Baldeney taucht auf, aber spät, es beginnt bei der kleinsten Einheit 10 km mit dem Cafe Click, wunderbar aber in Rüttenscheid. Bei einem anderen Portal als des RVR könnte man noch sagen: Selber schuld, wenn die sich nicht melden oder mitmachen. Aber hier müsste man schon recherchieren. Ob nun Zwölf Apostel oder eben Werdener Wiesn.

Radler an sich und überhaupt —

Durchaus nicht nur wenige Minuten stand dieses Rad auf dem Parkstreifen. Platzsparend, aber doch eigenwillig.

Durchaus nicht nur wenige Minuten stand dieses Rad auf dem Parkstreifen. Platzsparend, aber doch eigenwillig.

Gerade wird noch über Radler und ihre Wildcard als Masse diskutiert, da hat Werden schon wieder eine eigene Spezialität. Wenn es in der Brückstraße auf dem Fußweg zu eng ist, dann wird eben auf der Straße geparkt. Klar: Der Radfahrer darf nicht von der Straße verdrängt werden, und womöglich steht das E-Rad so in Sichtweite des Eigentümers. Also wahrscheinlich alles gut und richtig.

Doch das Parken der Autos wird dadurch nicht gerade erleichtert, auch wenn das Rad quer steht. Brauchen wir also bald keine Fahrradparkplätze und Ständer mehr; aber bedeutend mehr Parkplätze, auch für Zweirad-Kraftfahrer, die Roller und Größeres zunehmend auf Autoparkplätzen abstellen?

Braucht der Radler dieses Rades eigentlich einen Parkschein? Ich meine: Höchstens einen Viertelschein, der aber leider nicht diebstahlssicher angebracht werden kann.

Sommer kommt

broWanneVorsicht der kommende Beitrag enthält etwas Werbung, ist aber mit dem Wissen Hoffnung machend:

 

Wetter Online schreibt:

Auf Regen folgt Sonnenschein. Dieses bekannte Sprichwort wird sich nächste Woche bewahrheiten, denn die Meteorologen von WetterOnline kündigen sonnige Tage und die von Vielen lang erwartete Sommer-Hitze an.

Zunächst präsentiert sich der Sommer allerdings wieder einmal unentschlossen: Schauer und Gewitter werden zum Ende der Woche häufiger, bis Sonntag kühlt es sich überall auf Werte um 20 Grad ab. Doch es besteht Hoffnung: „Das nächste Spätsommerhoch steht schon bereit. Kommende Woche wird es überall freundlicher und die Temperaturen machen einen großen Satz nach oben“, weiß Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline. „Nach derzeitigem Stand sind selbst schweißtreibende Temperaturen von 30 Grad und mehr möglich.“ In relativ feuchter Luft sind aber auch vereinzelte Gewitter mit dabei.

Ob der Spätsommer weiter aufdreht oder ob atlantische Tiefs rasch eine Abkühlung bringen, ist allerdings noch offen. Einige Tage Urlaubswetter sind aber recht sicher, viele Sonnenstunden und Temperaturen um die 30 Grad bringen zumindest eine kleine Entschädigung für den bislang eher durchwachsenen Sommer.

Wer mitverfolgen möchte, ob sich das Sommerhoch bei uns festsetzt und wie lange Badehose und Bikini noch zum Einsatz kommen, kann auf www.wetteronline.de die Entwicklung des Wetters und der Spätsommerhitze im Blick behalten. Mit der WetterOnline-App lässt sich auch von unterwegs noch spontan der Ausflug zum See oder ins Freibad planen und jederzeit verfolgen, ob Gewitter dem Sommervergnügen im Freien ein plötzliches Ende bereiten.

Alles in Ordnung

PolizistMarco Reus hat seinen Führerschein gemacht, zwei Jahre nachdem seine wilden Fahrten ohne bekannt geworden sind, neun Jahre nach dem üblichen Alter. Nun ist doch wieder alles in Ordnung in Deutschland.

Ein paar Socken auf dem Boden der Grafenstraße machen mir aber doch wieder ganz leichte Sorgen. War da eine exzessive Party? Wurde es jemanden zu heiß auf diesem doch rauen Pflaster, das wenig zu Barfuß einlädt? Ist das das Ende einer Stil-Diskussion geworden —  darf Mann wieder Socken tragen in den Sandalen?

Dann noch diese Diskussion um die Fahrradfahrer und die „Critical Mass“. Dürfen Biker es in Rudeln tun und andere dann auch an deren grüner Ampel aufhalten. Bei der Diskussion zeigen sich die alten Vorurteile auf beiden Seiten, obwohl jeder doch auch das andere ist: Autofahrer (nicht jeder, siehe Reus, oder doch eben jeder, auch ohne Schein) und Fußgänger. Ich bin auch Skater und befangen, halte mich also da heraus. Oder doch nicht: Gebt den Radlern mehr Wege, aber lasst ihnen nicht jeden Mist durch. „Critical Mass“ erinnert an die Diskussion um den Werdener Bollerwagen-Karneval. Ja, das Volk möchte sich einfach mal treffen wollen, die Polizei ist auf die Sicherheit verpflichtet. Das beißt sich manchmal. Am Ende ist es wohl so, dass dann der Bürger auch Bürgersinn und Toleranz mit den anderen zeigen muss. Die Critical Masse darf eben keine wilde Masse werden, die glaubt, die Macht sei nun auch mit ihnen.