20 Feb

Original und falsche Welt

Ich könnte ja. . . noch einmal schreiben, wie traurig es ist, dass Essen Original nach Zollverein geht, weil die Einzelhändler in der Innenstadt nur auf ihren Profit an diesem Festtag schauen. Dass Essen neben dem CentrO womöglich einfach „cool“ sein muss, scheint weniger eine Rolle zu spielen. Aber es stimmt ja auch: Weder ich Alter, der das Wort verwendet, noch offenbar Jüngere, die es noch verstehen, finden das Fest „cool“. Schon gar nicht die betroffenen Einzelhändler, die vielleicht sogar gar nicht Unrecht haben. Tröstend ist: Ein weiteres Fest, gleich welcher Art, nützt sicherlich Zollverein.

Ich könnte ja. . . begeistert sein, wenn ich heute lese, dass Essen zu den drei Städten gehört, in denen Vodafone ein öffentliches Maschinennetz testet, mit sensiblen Maschinen, die Daten erfassen. Aber leider lese ich gerade den Roman Qualityland, eine herrlich abgefahrene Zukunftssatire auf so ein Land. Da läuft ein Mülleimer zu den Menschen und weiß alles über sie; und Menschen, die den unzähligen Servicemaschinen immer gute Bewertungen abgeben, weil sie nicht die lästigen Fragen bei einer anderen Bewertung beantworten wollen, diese Menschen bekommen aufdringlich immer mehr Unsinn angeboten. Sie leben in einer eigenen, aber zunehmend falschen Welt.

19 Feb

Wolf gegen Wildschwein?

Ich könnte ja. . . .  glauben, dass Wölfe jetzt schon in die Städte kommen. Die Wölfe kommen immer näher, jedenfalls wenn man an eine Sichtung in Heisingen glaubt. Vielleicht sollte man die Wildschweine im Gehege im Heissiwald zu den Hirschen lassen, dass die sie das Wild dort beschützen. Ist natürlich Quatsch, aber die Sichtung vielleicht auch.

19 Feb

Schweigender Aufzug

Ich könnte ja. . . froh sein, dass der Aufzug bei dem neuen Edeka Diekmann nicht mehr spricht, aber leider vermisse ich ihn nun doch ein wenig.

Ich könnte ja. . . froh sein, dass es bei dem neuen Edeka, ein Hoch auf die Budenkultur an der Wand zu lesen gibt, aber leider ist die Bude dort noch nicht offen.

16 Feb

Wir werden hineingezogen

Unerwartet kommt es ja nicht, aber die Arbeiten unter den Bahngleisen nahe dem S-Bahnhof Hügel werden länger dauern, und damit auch die Sperrung der Strecke. Man kann eben nicht alles vorhersehen, und da sind noch mehr Flöze aus eingezeichnet. Da kommt noch einiges auf uns zu, beziehungsweise wir werden noch in einiges hineingezogen.

Ich könnte ja. . . einfach freudig erregt sein, aber soeben lese ich, im Mc Donalds der Zukunft könnte ich dann das Essen an den Tisch gebracht bekommen. Irgendwie bekommt mir das bekannt vor, als wenn ich das woanders schon einmal erlebt hätte.

Die Linken in Essen unterstützen die Kulturverein von Jamaika, ein Schelm, wer dabei an Berlin denkt. Vielleicht hätte besser die SPD früher und besser dieses Projekt unterstützt, dann wäre ihr einiges erspart geblieben. Vielleicht hat die Linke einfach Sorge, auch noch in den Strudel des Versagens hineingezogen zu werden. FDP und SPD können einen Reggae davon singen..

15 Feb

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 7/2018

Wenn es schon bei der SPD in Berlin nicht gut steht, wie sieht es in Werden aus vor der Abstimmung, bei den Problemen in den eigenen Reihen und überhaupt mit Blick aus der Provinz.

Wir fragen mal nach bei der Alteburg, besuchen die Buchhandlung Folgner, und natürlich auch die WTB-Leichtathleten, wir fahren mit einem Heidhauser Lichtkünstler in die Gruga, hören Jazz und andere Musik.

Außerdem schauen wir auf eine besondere Gelegenheit beim Klavierfestival in Werden, schauen noch einmal zurück auf die Bahn am See entlang, fragen noch einmal nach dem Hotel und natürlich haben wir eine Wimmelbild-Collage zum Bollerwagenumzug.

 Stimmen Sie bei unserer aktuelle Umfrage ab!
Was halten sie von dem Vorschlag, in Werden eine oder zwei Burgen sichtbar zu machen?

Das alles und mehr in der neuen Werdener!