Carsharing-Parkplätze am Kastellgraben und vor den Domstuben
Am Stadteingang liegt der Werdener Parkplatz „Kastellgraben“. Dort wird künftig ein Stellplatz für ein Carsharing-Fahrzeug reserviert – und nicht nur dort: Auch vor den einstigen Domstuben müssen künftig zwei Plätze für ein Carsharing-Angebot freigehalten werden.
Neue Parkverbotszone vor dem Bürgermeisterhaus
Ärger um Parkplätze hat auch das Bürgermeisterhaus: Denn praktisch vor seiner Haustür hat die Stadt Essen nun eine Parkverbotszone eingerichtet. Was das für den sowieso schon durch die Corona-Krise gebeutelten Kulturbetrieb bedeutet und was die Stadt dazu sagt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Werdener Nachrichten!
Parkplätze – eine poetische Betrachtung
Außerdem gehen wir in einem feuilletonistischen Spaziergang durch Werdens Zentrum der Poesie der Parkplätze nach.
Der April macht dieses Jahr mal wieder, was er will. Noch vor einer Woche zeigte er sich von seiner schönsten Seite, nur um zum Anfang dieser Woche den Winter wieder vorbeizuschicken. Dieses Wochenende sehen die Aussichten auch eher trübe aus. Doch sollte man den Optimismus bewahren und sich an den schönen Seiten des Frühlings erfreuen – so wie es WN-Leser Werner Henselowsky es mit dem in voller Pracht erblühten Baum getan hat, der vor der Luciuskirche steht. Diese Freude möchte er mit den anderen Lesern teilen.
Mangel an öffentlichen Toiletten in Werden
Wer in der Werdener Altstadt ein plötzlich dringliches Bedürfnis verspürt, das auf der Blase drückt, der dürfte angesichts der mangelnden Möglichkeiten, sich Erleichterung zu beschaffen, schnell ins Schwitzen kommen. Auch Wally Klettke befand sich unlängst in einer solchen Notlage: Ihre Hoffnungen, im Werdener Rathaus ihre Notdurft verrichten zu können, haben die Mitarbeiterinnen der dort ansässigen Stadtteilbibliothek jedoch schnell zunichte gemacht. „Man hat sich geweigert, mir die Toilette aufzuschließen“, berichtet die 83-Jährige erbost. „Eine Unverschämtheit.“ Diese unschöne Erfahrung der Seniorin zeigt aber eine weitergehende Problematik auf: In Werden gibt es schlicht keine öffentlichen Toiletten.
Peter Renzel wirbt für die Psychatrische Klinik in Heidhausen
Für die Pläne des Landes NRW, zusammen mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Heidhausen eine Klinik für psychisch erkrankte, straffällig gewordene Frauen zu errichten, hat Essens Sozial- und Gesundheitsdezernent Peter Renzel in seinem Blog geworben, den er wöchentlich im sozialen Netzwerk Facebook veröffentlicht. Anlass war ein Besuch der Psychiatrischen Klinik in Bedburg-Hau, wo er sich mit Experten aus dem NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und dem dortigen Chefarzt „besonders hinsichtlich der Situation der Frauenstation“ fachlich ausgetauscht hat.
Diskussion um den Uhu im Steinbruch gerät zum politischen Zankapfel
Nach einer nicht öffentlichen Ortsbesichtigung der Bezirksvertretung im Steinbruch ist der FDP-Einzelvertreter und vierte stellvertretende Bürgermeister Gerd Kolbecher mit einer Pressemitteilung nach vorne geprescht, in der er seine Sicht der Dinge darstellt und die Grünen ins Visier nimmt. Für andere politische Kräfte ist dies ein Bruch der guten Sitten.
Keine Beleuchtung für den Ruderclub EWRC
Alfred Höltgen ist froh, dass sich der Sommer langsam nähert und dass mit der Sommerzeit auch die Abende wieder kürzer geworden sind. Nicht nur, weil der Vorsitzende des Essen-Werdener Ruderclubs (EWRC) wärmere Temperaturen einfach lieber hat als das nasskalte Wetter, auch nicht nur, weil Rudern eher ein Sommersport ist. Nein, die Besucher des Vereinsheims, die dort trainieren oder – in coronafreien Zeiten – die dort ansässige Gastronomie nutzen, müssen dann in den späteren Abendstunden nicht buchstäblich im Dunkeln tappen. Bei seinem Bemühen, mit Hilfe der Bezirksvertretung den Fußgängerweg am Hardenbergufer mit einer Beleuchtung ausstatten zu lassen, die diese Situation aufhellt, ist er allerdings vorerst von der Verwaltung ausgebremst worden.
Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Braucht es mehr öffentliche Toiletten in Werden?
Ein Feuer hat das Vereinsheim an der Heidhauser Straße zerstört.
Das einstige Vereinsheim Am Volkswald ist in der Nacht zu Karfreitag abgebrannt. Die gegen 3 Uhr nachts angerückte Feuerwehr konnte das Gebäude, das leer steht, seitdem der SC Werden-Heidhausen dort vor acht Jahren auszog, nicht mehr retten.
Als die Feuerwehr anrückte, brannte das Vereinsheim bereits in voller Ausdehnung. Zwar gelang den Feuerwehrleuten nicht, mit ihren vier Strahlrohren das völlige Ausbrennen des Gebäudes zu stoppen, jedoch konnten sie verhindern, dass sich der Brand auf die angrenzenden Bäume ausbreitet.
Nach gut vier Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit einem Löschzug und Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Heidhausen vor Ort. Wie der Brand zustande kam, ist noch unklar: Die Kriminalpolizei ermittelt.
Auch wenn es theoretisch erlaubt gewesen wäre, verzichten die christlichen Gemeinden in Werden Stadt und Land in diesem Jahr wegen der steigenden Fallzahlen der Corona-Pandemie erneut auf Präsenzgottesdienste zu Ostern.
Die katholische St. Ludgerus-Gemeinde überträgt die Feier des Österlichen Triduums im Live-Stream aus der Basilika . Darüber hinaus gibt es das Angebot der bewährten Zoom-Gottesdienste und weitere digitale Möglichkeiten, das Osterfest in den Familien zu gestalten. Alle Termine findet man auf der Homepage der Propsteipfarrei.
Auch die Evangelische Kirchengemeinde Werden verzichtet über die Ostertage auf Präsenzgottesdienste: Für Karfreitag und Ostersonntag nehmen Kantorin Sabine Juchem und Pfarrer Oliver Ruoß musikalisch gestaltete Video-Gottesdienste in der Evangelischen Kirche werden auf, die über die Gemeindehomepage abgerufen werden können.
Die Jonakirche.
Die Jonagemeinde überträgt am Karfreitag aus der Jonakirche einen Musikgottesdienst, der um 110 Uhr auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde Premiere feiert. Ebendort feiert Ostersonntag um 11 Uhr ein Familiengottesdienst aus der Jonakirche mit einer besonderen Überraschung Premiere: Während des Gottesdienstes ist eine virtuelle Ostereiersuche in dem Video möglich. Die Kinder müssen die Eier zählen, die Farben erkennen und sogar den Osterhasen aufspüren Alle Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre sind gebeten, ihre Lösung bis einschließlich 5. April, 24 Uhr, per Email zu senden an carolina.baltes@ekir.de oder schriftlich in den Briefkasten Am Schwarzen 3 zu werfen. Unter allen richtigen Einsendungen werden drei Preise verlost. Mehr Infos und die genauen Teilnahmebedingungen findet man auf der Homepage der Gemeinde.