24 Nov.

Heimatverein sagt Stammtisch ab

Eigentlich wollte sich der Werdener Bürger- und Heimatverein (WBH) heute Abend zum Stammtisch im Luju, ehemals Steg, 3 am Hardenbergufer zu seinem monatlichen Stammtisch treffen. Doch die stetig steigenden Corona-Infektionszahlen haben den Vorstand dazu bewogen, den Stammtisch kurzfristig abzusagen.

„Die aktuelle Lage der Pandemie zeigt uns auf, dass Beschränkungen im Privaten notwendige sind um irgendwann wieder zur Normalität zurück zukehren.“, heißt es in einer Benachrichtigung des WBH. Der Vorstand sei sich seiner Verantwortung bewusst und sagt den Stammtisch deshalb „schweren Herzens“ ab. „Selbst unter einer 2G-Regelung, die derzeit vorbildlich von unserem Gastgeber dem Lujo kontrolliert wird, ist es aus unserer Sicht in der aktuellen Lage nicht angebracht, Veranstaltungen in Innenräumen stattfinden zu lassen.“

22 Nov.

Heidhauser vereitelt Automaten-Aufbruch

An einem Zigarettenautomaten versuchten sich zwei Diebe.

Gleich zweimal hat ein Heidhauser Bürger in der Nacht zum heutigen Montag den Versuch zweier Täter vereitelt, einen Zigarettenautomaten aufzubrechen.
Außergewöhnlichen Lärm von der Straße aus weckte gegen drei Uhr früh den Anwohner der Heidhauser Straße. Als er aus dem Fenster blickte, konnte er beobachten, wie zwei Personen versuchten, einen Zigarettenautomaten aufzuhebeln. Die beiden Täter, darunter ein 21-Jähriger, flüchteten, als der Anwohner sie ansprach.

Nur eine halbe Stunde später kehrte das Duo jedoch zu dem Automaten zurück, um sein Glück erneut zu probieren. Abermals blieb es nicht unbemerkt: Denn als der Anwohner den gleichen Lärm vernahm und sah, wie das Duo wieder an dem Zigarettenautomaten hebelte, verständigte er die Polizei, die den 21-Jährigen ausfindig machen konnte. Die zweite Person konnte flüchten.

An dem Zigarettenautomaten fand die Polizei Tatwerkzeuge auf und stellte diese sicher. Der 21-Jährige wurde zum Polizeipräsidium gebracht

18 Nov.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 46/2021

Impfaktion an der Heckstraße kommt gut an

„Was gibt es denn hier?“, fragt ein Passant, als er staunend die lange Schlange Wartender vor dem Zentrum 60plus Heckstraße beäugt. „Impfung“, antwortet einer der mit Maske ausgestatteten Wartenden, während er an einem der bereitgestellten Tische den Anamnesebögen ausfüllt. Und auch wenn der Fragesteller daraufhin nur schulterzuckend weiterzog: Die erste dezentrale Impfaktion in Werden wurde bestens angenommen: Insgesamt holen sich 482 Personen eine Impfdosis ab. 


Gastronomen und Kulturtreibende blicken auf den kommenden Winter

Angesichts steigender Corona-Fallzahlen und fortschreitender Intensivbetten-Auslastung stellen sich wieder ähnliche Fragen wie im Winter des vergangenen Jahres. Jedoch sind die Gastro-Betriebe dank der Impfungen bisher, im Gegensatz zum letzten Jahr, noch geöffnet. Auch die Theater- und Konzerthäuser haben weiter offen – wenn auch unter strengeren Regeln: Künftig dürfen nur Genese und Geimpfte Kulturveranstaltungen und Restaurants oder Kneipen in NRW besuchen. Wie Werden Gastronomen und Kulturtreibende in den Winter blicken, darüber berichtet die Heimatzeitung. 


Schulseelsorger berichtet aus seinem Berufsalltag

Während der Corona-Lockdowns gehörte Gregor Lauenburger zu den wenigen Menschen, die noch tagtäglich in die Schule gingen. „In meinem Büro im Mariengymnasium bin ich da weniger Menschen begegnet als Zuhause, wo meine Frau und meine zwei Kinder sind“, so der Schulseelsorger. Nun ist er froh, dass die Zeit der persönlichen Begegnungen auch in seinem Berufsalltag wieder Einzug gefunden hat. Denn wenngleich die pure Anzahl der Fälle, mit denen er von Schülern, aber auch Eltern und Lehrern konfrontiert wird, in Zeiten der Pandemie weniger geworden sind, hat die Schwere der Probleme offenbar an Gewicht gewonnen: „Was da kommt ist, schon sehr heftig“, berichtet der 52-Jährige. „Da kommen Dinge zutage, die ich vorher noch nie gehört habe.“ 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Brauchen wir eine Corona-Impfpflicht? 

11 Nov.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 45/2021

Sturmtief Ignatz sorgte im Essener Süden für einigen Schaden

Das Sturmtief fegte auch das Kreuz von der Turmspitze der St. Kamillus-Kirche. Lediglich der Blitzableiter verhinderte einen Absturz, der böse Folgen hätte haben können. Nachdem die Feuerwehr das Kreuz gesichert hat, wartet die Kirchengemeinde jetzt auf die Reparatur der weit sichtbaren Landmarke. 


Die Wanderfalken haben ein neues Bootshaus

„Ich weiß noch, wie wir hier fast jedes Wochenende gezeltet haben“, schwelgt Rolf Elberskirchen in Erinnerungen, als er den Hang auf dem Vereinsgelände im Löwental hinuntersieht, wo noch die alten Bootsschuppen stehen. „Wir wollten gar nicht mehr nach Hause.“ Dass diese grünen Schuppen bald der Geschichte angehören werden, stört den 87-Jährigen, der das erste Jugend-Mitglied der Kanugesellschaft (KG) Wanderfalke nach dem Zweiten Weltkrieg war, nicht: „Ich freu mich, dass hier noch vieles steht, aber auch, dass vieles weiterentwickelt wird.“ Und zu der Weiterentwicklung gehört das neue Bootshaus, das die Wanderfalken am Samstag feierlich eingeweiht haben. 


Mit 15 begann Jan Hermann, sich aktiv bei der Hespertalbahn zu engagieren. Die Begeisterung für die historische Eisenbahn, die zwischen Kupferdreh und Fischlaken pendelt, hat er quasi geerbt: „Mein Opa hat mich immer hier mit hingeschleppt“, lächelt der heute 21-Jährige. Einen Großteil seiner sechsjährigen aktiven Vereinszeit hat er sich einer 84 Jahre alten, ausrangierten Diesel-Kleinlok V2 gewidmet: Zusammen mit drei anderen Mitgliedern hat er vier Jahre an der Restaurierung der roten Rangierlok gearbeitet. Nun endlich rollt sie wieder. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Karneval und Corona: Sollten die Jecken erneut pausieren? 

11 Nov.

Trickdiebstahl an der Dückerstraße

„Meine Frau lässt grüßen und will, dass ich ein Geschenk übergebe“: Mit diesen Worten begrüßte ein Trickdieb am Montagmittag gegen 13.30 Uhr eine 82-Jährige an der Dückerstraße, nachdem er mit einem Paket voller Sachen an ihrer Tür klingelte Die Seniorin ließ ihn ins Wohnzimmer, wo er ihr die angeblichen Geschenke – wahrscheinlich nur Ramsch – zeigte. In einem günstigen Moment konnte der Kriminelle eine Schmuckschatulle an sich nehmen und in unbekannter Richtung fliehen. Der Flüchtige soll zwischen 35 und 40 Jahre alt und ungefähr 1,75 bis 1,8 Meter groß sein. Er hat mittelblonde Haare und ist vermutlich Osteuropäer. Bekleidet war er mit einer flachen, oliv-grünen Kappe, einem langärmeligen Pullover und einer legeren Hose. Die Polizei sucht Zeugen: 0201/829-0.